Dienstag, Juli 31, 2018

Juli 2018

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Hohenaspe den 30.7.

Karpfenrettung

Obwohl es etwas Niederschlag am Wochenende gab, verendeten über ein Dutzend große Karpfen im Regenrückhaltebecken in der Pohlmannstraße wegen Wassermangel.
Der Hohenasper Angelverein mit dem 2. Vorsitzenden Stefan Dose und Vereinsmitglieder unterstützten am Abend die Rettungsaktion.
Mit Netzen versuchten sie die lebenden Karpfen, Karauschen und Rotfedern aus dem wenig Zentimeter hohen Wasserstand zu ziehen. Wegen des hohen Schlammanteils im Becken war ein Durchkommen mit dem Netz nicht möglich, berichtet Dose vom Angelverein „Die Peitschenbrüder e. V.“
 Mit einem Kescher konnten über 100 Fische eingefangen und in Gewässern ausgesetzt werden.

Als es am Samstag regnete, dachte ich, die Karpfen wären nun vorerst in Sicherheit, aber weit gefehlt.
Während der Fotoaufnahmen der verendeten Tiere am Morgen hörte ich ein Zappeln aus dem Graben, der zum Becken führt.
Ich ging von einem überlebenden Karpfen aus und holte eine Maurerbütt mit Wasser gefüllt und einen Kescher.
Gott sei Dank erhielt ich Hilfe bei dieser Aktion von unserem Gast aus Niedersachsen meiner Schwägerin Ines Hagemann und Anwohner vom Regenrückhaltebecken  Andreas Bernhardt, denn wie sich zeigte, kämpften noch zahlreiche andere Fische einen aussichtslosen Kampf.
Für viele Fische kam die Hilfe zu spät, obwohl das Problem für zahlreiche Bürger bereits seit Tagen sichtbar war.
Schon vor 10 Tagen hatte ich versucht eine Rettungsaktion auf die Beine zu stellen. Leider ohne Erfolg.
Es freute mich sehr, dass der Angelverein trotz Urlaubszeit nun doch die Aktion unterstützt hat.
 Sieben Karpfen konnten vorerst aus der missligen Lage befreit werden.
Leider gibt es immer noch Tiere, die hier im Schlamm feststecken.
Drei Karpfen brachte ich in unseren Gartentümpel und der Rest wartet in der Bütt auf eine neue Heimat.


Gegen 17 Uhr haben sich weitere Tierschützer am Regenrückhaltebecken eingefunden und zirka weitere 30 lebende Fische zwischen den bereits verendeten Tieren einfangen und damit retten können.
Sie wurden in sichere Gewässer transportiert.
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Hohenaspe den 28.7.

Nach Wochen der erste Niederschlag auch für Hohenaspe

Mit viel Getöse kündigten sich gerade Mal 10 Millimeter Niederschlag an.
Die Gewitterwolken brachten noch weit nicht die nötigen Wassermengen für die Pflanzenwelt auf den Weg, aber die Brandgefahr ist nun vorerst eingeschränkt und die Grasflächen saugen das Nass auf.
Vielleicht kommt noch mehr Regen bei uns an.
Beim Habitat-Festival auf dem Gelände Hungriger Wolf gab es wegen des Gewitters vorerst einen Eintrittsstopp, aber auch das wird sich nach Abzug der Wolken normalisieren und so steht den Feierlichkeiten nichts im Weg.

Das ausgetrocknete Regenrückhaltebecken am Ortseingang hat sich wieder etwas gefüllt und so kann  vor allem die Vogelwelt dort wieder Wasser tanken.
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Looft den 26.7.

Infoveranstaltung über Jungwildrettung mit der Drohne

....  berichten von ihrer Erfahrung mit der Drohne v. l. Meike Dose stellv. Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit Hegering 6, Jäger Ingo Beck, Vorsitzender vom Hegering 6. Sven Heesch und Sascha Reimer, der sich mit der Drohne gut eingearbeitet hat.
Sascha Reimer und Meike Dose gründeten inzwischen den Verein Team Rehkitzrettung, der offen für Jäger, Naturfreunde, Tierschützer und Drohnenpiloten sein soll. 
Großes Interesse bei der Veranstaltung im Landhaus Looft

Sascha Reimer vom Hegerin 6 sowie Meike Dose testeten den H520 Hexacopter der Firma Yuneec Europe GmbH.
Der Hexacopter aus Kaltenkirchen wurde u.a. mit Wärmebildkamera ausgestattet, für 3900 Euro inclusive 2 Akkus eingekauft. Eine Akkuladung reicht für zirka 15 Minuten Flugzeit.

Der Erfolg beim Einsatz der Drohne wurde im Gasthaus Looft in einer Informationsveranstaltung 80 eingetroffenen Jägern und Interessierten aus dem Kreis Steinburg präsentiert, denn der konnte sich zeigen lassen:
178,90 Hektar Fläche wurde in neun Tagen in den frühen Morgenstunden abgeflogen und 37 Kitze im Gras von der Drohne entdeckt und konnten so vor den Mähmaschinen vor einem elenden Tod bewahrt werden.
Produktmanager Thomas Schommler der Firma Yuneec Europe stellte die Besonderheiten der Drohne mit den 6 Propellern vor.
Da sie unter 2 Kilogramm wiegt, kann sie ohne Führerschein geflogen werden.
Natürlich gibt es allgemeine Auflagen für die Nutzung der Drohne zu beachten.
Es gilt einen Abstand von 100 Meter zu Bundesstraßen und Wasserstraßen einzuhalten.
100 Meter Abstand müssen auch zu öffentlichen Bauten eingehalten werden.
Eine Drohne ist versicherungs- und kennzeichnungspflichtig.

Meike Dose informierte darüber, dass Landeigentümer verpflichtet sind, die Weiden anzugeben, die gemäht werden sollen, damit Tiere nicht zu Schaden kommen und verletzt werden. 
In diesem Zusammenhang dankte die engagierte Jägerin den Landwirten für die gute Kooperation vor allem in Pöschendorf, denn die zu mähenden Flächen wurden dem Team Rehkitzrettung gemeldet und konnten so in den frühen Morgenstunden abgeflogen werden.
30 bis 40 Hektar schafft der  Hexacopter an so einem Morgen in einer optimalen Flughöhe von 20 Metern.
Die Drohne bekommt mit Hilfe von Google Map eingegebene Informationen über das abzufliegende Gelände und speichert diese über eine integrierte Software.
" Mit der Fernsteuerung und dem  eingebauten 7 Zoll großen Display  ist die Kitzfindung in den Morgenstunden - der Boden darf noch nicht zu heiß sein - ein Kinderspiel", so Sascha Reimer im Praxisbericht.
Funkgeräte sind bei der Suche mit der Wärmebildkamera wichtig, damit die Entdeckungen an die Helfer, die sich vorab um die abzusuchende Fläche positionieren, weiter gegeben werden können.
Nach Auffindung werden die Kitze in einen Umzugskarton gesetzt, der mit einem Klebeband verschlossen wird und nach dem Mähen werden die zarten Vierbeiner wieder in die Freiheit entlassen.

Firma Yuneec unterbreitete den Anwesenden ein Angebot, die die Drohne bei der Abnahme von 8 Hexacoptern günstiger im Einkauf offeriert.
Sieben Jäger-Gemeinschaften hatten bereits Interesse angemeldet und so kann im nächsten Jahr die Rehkitzsuche mit großer Wahrscheinlichkeit noch effektiver von statten gehen.
Genutzt soll die Drohne auch für die die Feststellung von Wildschäden, bei der Nachsuche und evt. ganz aktuell zur Feststellung von Brandherden. 
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Bekdorf / Heiligenstedten den 27.7.
Eine Woche vor der Verkehrsfreigabe radelten mein Mann und ich die Strecke ab und so konnten Aufnahmen entstehen, die in dieser Form vorerst nicht mehr möglich sind. 

 Aufhebung der Vollsperrung auf der B5 zwischen Itzehoe und Wilster

Kai-Uwe Schacht (Niederlassungsleiter des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr zieht kräftig an der Leitbake. Bürgermeister von links Klaus Krüger von Beekmünde und Bürgermeister aus Heiligenstedten Peter Rakowski-Dammann sind froh über diesen Akt, denn die belastenden Verkehrsumleitungen durch die Gemeinden haben nun eine Ende.
 Im Foto weiter: Stefam Breitkopf Bauleiter der Firma Depenbrock Bau GmbH & Co.KG sowie Iris Dautwiz, Bereichsleiterin Straßenbau des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr sorgten u. a. dafür, dass der Verkehr nach Zeitplan auf die B 5 zurückverlegt werden konnte.
Der Verkehr rollt wieder nach dem dreispurigen Ausbau der B5 in diesem  Teilabschnitt.

Vorerst wird es allerdings noch  freie Fahrt bei 50 Stundenkilometer heißen.
Der dreistreifige Ausbau zwischen Itzehoe und Wilster hat eine Gesamtbaustrecke von 9,7 Kilometer und die neue Fahrbahnbreite beträgt 12,50 m  (davor 8m)
Der Bund zahlt 36 Mio. € für den Ausbau, der wegen des Verkehrsaufkommens mit hohem Lkw-Anteil nach Brunsbüttel erforderlich wurde.
Problematisch in diesem Streckenabschnitt sind die Baugrundverhältnisse der Marsch.
Im Zeitraum vom Sommer 2016 bis Juli 2018 wurde bislang fertiggestellt:
-Ersatzneubau der Brücke B5 Große Feldwettern, die nächste Woche fertig wird.
- Bau der LS-Wand Bereich Bekdorf
- Sanierung von 2 Brücken
-Anpassung der K36/B5 (OBI) an den neuen Querschnitt der B5
-Aufbringung der Vorbelastung (Länge 250 Meter ca 1,50 über der Straße)
- Einbau Frostschutzschicht
- Einbau von Entwässerungsleitungen
-Vor allem die Erneuerung und Verlängerung von 4 querenden Durchlässen ( mit Wellstahlrohr  inclusive Grundwasserabsenkung), machten die nun beendete Vollsperrung mit der aufwendigen Umleitung nötig.
LBV.SH  Niederlassung Itzehoe in Zusammenarbeit mit der egeb: Wirtschaftsförderung

Ab jetzt bis Ende Mai 2019 stehen neue Aufgaben in der Planung für den Ausbau der B5 Südseite zwischen K36 OBI und Bekdorf an:
-Änderung der Anliegergrundstücke
- Entwässerungsanlagen
- Sanierung von Regenrückhaltebecken
-Vorflutleitung Bereich Bekdorf
Im Juni 2019 ist eine dreiwöchige Vollsperrung geplant. Erst dann wird u.a. die Deckschicht in voller Breite ausgebracht und Leitplanken aufgestellt.
Unter Verkehr soll der Streckenabschnitt Ende Juni 2019 gehen
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Pressemeldung aus Rendsburg den 27.7.

Rekorddürre existenzbedrohend: Bauernverband fordert Unterstützung vom Land HIER

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den 26.7.

Der Vollmond auch einen Tag vor der Mondfinsternis ein Blickfang

Der Vollmond wird heute am Freitag den 27.7. vor Mitternacht für knapp zwei Stunden in den Kernschatten der Erde eintauchen und sich rot verfärben, aber bereits ohne dieses seltene Schauspiel war er am gestrigen Abend hübsch anzuschauen.

Als ich von einer Veranstaltung der Kreisjägerschaft Steinburg in Looft (in Kürze mehr) heim komme, finde ich den Mond sehr attraktiv als Motiv, leider schaffe ich es nicht, die Farben wirklich einzufangen.

Was man im Bild ebenfalls nicht sieht, aber bei der Aufnahme hören konnte, sind die Klänge vom Habitat Festival auf dem Gelände Hungriger Wolf.
Sogar beim Frühstück auf der Terrasse konnten wir die Rhythmen der elektronischen Musik aller Richtungen verfolgen.
Stimmt es doch die Region auf das andere in wenigen Tagen startende große Festival W:O:A ein.

Zur Lautstärke der letzten Nacht schreibt Volker Tüxen (Leitender Verwaltungsbeamter Amt Itzehoe-Land):
" Die zugelassene Lautstärke am nächsten Wohnplatz (Liethberg/Schöne Aussicht) von 45 db wurde wohl deutlich überschritten. 
Das Amt Itzehoe-Land hat mit dem Veranstalter und dem zuständigen Amt Kellinghusen als genehmigende Behörde Kontakt aufgenommen und die Situation geschildert.
 Beschwerden sind an das Lärmtelefon des Habitats unter 01520 1063504 zu richten. 
Im Notfall ist die Polizei unter der bekannten 110 zu benachrichtigen. 
Wir werden heute Abend/Nacht selbst Kontrollmessungen durchführen. Die Gemeinde Hohenaspe bzw. das Amt Itzehoe-Land haben keinen Einfluss auf die Veranstaltung und können nur unterstützend tätig werden. " 

Bei Facebook wird über die Musikbeschallung der Gemeinde Hohenaspe diskutiert. Die meisten Anwohner zeigen sich hier gelassen und haben nichts gegen die Rhythmen aus Richtung Hungriger Wolf.

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Eine weitere Info zum Kartenverkauf für Anwohner gab es bei Facebook.

Ein Hohenasper erkundigte sich ob jemand wüsste, wo es die Anwohnertickekts oder -bändchen oder was auch immer für das Habitatfestival gibt.
Es soll so etwas tatsächlich existieren, nur konnte man mir gestern am EIngang nicht sagen, wo die Ausgabestellen sind...
Die Antwort lautete:
Anwohnertix gibt's für Holo und Hohenaspe für 52 €.
Lemsky hat geöffnet bis 18:30 und macht Mittagspause von 12:00 - 14:00. Ausweis mitnehmen, um Anwohnereigenschaft nachzuweisen👍So das sind die Fakten. Tagestickets oder Abendkasse oder so gibt es nicht, wie mir gestern abend vor Ort mitgeteilt wurde. Also........Mission accomplished&nbsp
Auf der Webseite der Veranstalter steht aber:

3 TAGE INKL. CAMPING UND MÜLLPFAND:100 €
 SAMSTAG AB 18 UHR: 50€ (OHNE MÜLLPFAND)
 SONNTAG AB 08 UHR: 20€ (OHNE MÜLLPFAND) .

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Mehlbek den 25.7.

Hoher Arbeitsaufwand bei der Bewässerung 

Wer in diesen Wochen seine Felder bewässern kann, ist klar im Vorteil.

Helge Treuherz Betriebsleiter vom Gut Mehlbek kann ein Stück Land an der Tonkuhle aus dem eigenen Brunnen bewässern, aber der Erfolg ist gering.
"Es ist ein enormer Arbeitsaufwand, deren Erfolg minimal ist", so Treuherz.
Frustriert berichtet der Gutsverwalter, dass er in seinem Studium der Agrarwirtschaft die Fächer Wasserwirtschaft belegen hätte müssen oder ganz und gar als Studienfach wählen sollen.
In seiner jetzigen Arbeit als Agrarwirt steht nicht nur für Helge Treuherz immer wieder Wasser im Mittelpunkt.

Im letzen Herbst standen zahlreiche Flächen unter Wasser und Treuherz  hat aufwendig Dränage legen lassen.
Jetzt kämpft er recht aussichtslos wie viele seiner Kollegen gegen die Trockenheit an.
Zwar braucht der große Betrieb kein Futter für Rinder einfahren, aber das Getreide für die Schweinemast sei ebenfalls knapp ausgefallen, so Treuherz in einem geführten Telefonat.

Irgendwo habe ich (glaube SHZ online) einen Kommentar zur Trockenheit in der Landwirtschaft gelesen. Der Schreiber meinte, die Landwirte sollten doch einfach ihre Felder bewässern, so wie sie es früher getan hätten, aber wenn sie das nicht täten, würden sie selbst schuld sein (oder ähnlich dämlich).
Selbst wenn ein Brunnen auf den Ackerflächen zur Bewässerung zur Verfügung stehen solle, gibt es Probleme, wie mir ein Landwirt aus der Gemeinde Hohenaspe berichtete.
  Rohre für die Bewässerung zu organisieren, ist in diesen Monaten aussichtslos, so Gerd Schmidt.
Bei den großen Flächen, wo soll man anfangen und wo aufhören mit dem Bewässern?
Eines ist jetzt schon absehbar, die großen Milchviehbetriebe, werden Probleme bekommen, genügend Futter für ihr Vieh einzufahren. Nach der minimalen Gras- und Getreideernte ist auch der Mais bereits am Vertrocknen.
Gerd Schmidt hat Glück, denn in dieser Zeit kann er noch das Futter aus dem Silo vom letzen Jahr nutzen.
Woher er das Futter für seine Rinder in absehbarer Zeit nehmen wird,  ist noch ungewiss.

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den 25.7. gegen 16 Uhr

An Hohenaspe ziehen die Gewitterwolken vorbei

Blick aufs Bekautal bei Drage, noch mit reichlich Grün.

In Looft regnet es. 18 mm und mehr zeigt der Regenmesser dort an. In Hohenaspe bei bis zu 34 Grad außer dunkler Wolken und Wind -  nichts.

Bei Facebook überschlagen sich die Meldungen mit den Niederschlagsmengen ihrer Region.
Hohenaspe gehört mit anscheinend wenigen anderen Gemeinden zu den Niederschlagsverlierern.

Ich setze mich mit Frust aufs Rad und radele um die Tonkuhle bei Mehlbek.
Das hübsche Gartenrotschwänzchen bringt mich auf andere Gedanken.

Als ich auf dem Weg unter reichlich vielen Bäumen radele, die bereits wie im Herbst wegen der Trockenheit ihre Blätter fallen lassen, fällt mir eine erlebte Geschichte ein.
Es war vor gut 25 Jahren und ebenfalls ein sehr heißer Sommer.
Für einen Nachbar (damals in Itzehoe) sollte ich in der Urlaubszeit die Bonsai Bäume mit Wasser für drei Wochen versorgen.
Gewissenhaft bin ich der Aufgabe nachgegangen, denn ich wusste, mit welch großer Leidenschaft der Nachbar an seinen zirka 30 Bonsai-Bäumen hing.
Zum Gießen hatte er die Bäume wie einen kleinen Wald im Garten zusammengetragen, damit ich sie leichter versorgen konnte.
Am vorletzten Tag meines Jobs dachte ich, es trifft mich der Schlag, als ich eine alte Buche (es war der älteste Bonsai, der Sammlung) abseits von den anderen Bäumen entdeckte. Der alte Bonsai war von mir übersehen und wurde so in der gesamten Urlaubszeit nicht mit Wasser versorgt.
 Vertrocknete Blätter, die wie im Herbst die Zweige bereits verlassen hatten, boten ein trauriges Bild und ich war verzweifelt.
Unser Nachbar hatte vergessen, ihn zu den anderen zu gießenden Bäumen zu stellen, aber im darauffolgenden Frühling schlug die sehr alte Bonsai-Buche wieder aus.

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Ankündigung:
Fahrradtour vom CDU - Ortsverband am 18.August 
Gäste sind herzlich willkommen
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Lohbarbek / Hohenaspe den 24.7.

Feueralarm gegen 14 Uhr

Verbrannte Erde

 Es war nur eine Frage der Zeit, wann der nächste Alarm ausgelöst wird.
Die Trockenheit mit der extremen Hitze lassen nichts Gutes ahnen.
 In diesem neuen Einsatz wurde die Hohenasper Wehr erneut zur Einsatzhilfe gerufen.  In der Feldmark von Lohbarbek Richtung Winseldorf war ein Stoppelfeld bereits komplett schwarz verbrannt.
Das wirkliche Problem sah man vorerst in der Ferne. Aus dem anliegenden Knick stiegen Rauch und Flammen auf. Das Feuer breitete sich bereits auf dem nächsten Feld aus.

Wenn ich noch vor wenigen Minuten das 31 Grad anzeigende Thermometer auf der Terrasse abgelichtet hatte, war das kalter Kaffee.
Hier vom Boden aus durch das Feuer die extreme Hitze und vom Himmel das Hitzeschild. Also Weicheier waren hier falsch am Platz. (Total verschwitzt verließ ich den Einsatzort)
 Keine Hydranten weit und breit und so mussten die Wehren der Region mit Tanklöschzügen anfahren.
Immer wieder schlugen Flammen aus dem Knick und ich informierte die Wehren, die stetig neue Brandherde zu löschen hatten.
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Hohenaspe den 24.7.

31 Grad zeigt das Thermometer auf der schattigen Terrasse gegen Mittag an. 

31 Grad und es geht noch heißer, wie ich wenige Minuten nach dieser Aufnahme feststellen musste.

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den 24.7.

Großstörung der SWN Stadtwerke Neumünster 

In Hohenaspe ist der Internetzugang ab 13:10 Uhr wieder möglich.
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Hohenaspe den 23.7.

Was fliegt denn da bei Hohenaspe?

 Heute habe ich eine schlechte Aufnahme von einem Vogelpaar am Ortsrand von Hohenaspe an einem fast ausgetrockneten Regenrückhaltebecken eingefangen. Der lange Schnabel und die weißen Schwanzfedern waren für mich nicht zuzuordnen. Aber da gibt es die Gruppe Wildvogelfreunde bei Facebook und da konnten die Vögel trotz schlechter Fotoqualität ziemlich schnell bestimmt werden.
Es handelt sich um den Waldwasserläufer  der hier nach Insekten und Würmern sucht.
Ist es nicht spannend, was man für Tiere in unserer Region antrifft?
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Hohenlockstedt den 23.7. gegen 1:30 Uhr

Holzschuppen und Garage in Vollbrand

Hohenapser Wehr leistet Einsatzunterstützung
 In Hohenlockstedt stand um 1:11 Uhr eine Garage und ein Holzschuppen in Vollbrand, als die Feuerwehr eintraf.
 Mit Hilfe der Ortswehren Hohenlockstedt, Lohbarbek, Hungriger Wolf-Bücken, Lockstedter Lager, Springhoe-Hohenfiert und Hohenaspe konnten das Feuer gelöscht werden und ein Übergreifen auf die Wohnhäuser im Meisenweg verhindert werden.
Verletzt wurde niemand.
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Hohenaspe den 22.7.

Erneuter Feuerwehreinsatz der FFW Hohenaspe

Fotos FFW Hohenaspe
Mit 20 Einsatzkräften wurde am Sportplatz in der Feldmark um 12:15 Uhr ein Brand gelöscht.
Ein Komposthaufen wurde mithilfe eines Radlers auseinandergefahren und von den Einsatzkräften gelöscht und so konnte auch hier Schlimmeres verhindert werden.
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21.7.
Ottenbüttel / Hohenaspe gegen 14:48 Uhr
Stoppelfeld geriet bei Erntearbeiten in Brand

In Ottenbüttel wurde das Getreide Tricale (Mischung zwischen Weizen und Roggen) geerntet.
Bei den Mäharbeiten fing das Stoppelfeld Feuer.
"Bei der Trockenheit könnte ein Stein im Mähdrescher einen Funkenschlag entstehen und so das Feuer auslösen", mutmaßt ein Erntefahrer.
Die sofortig einberufene Ottenbüttler Feuerwehr konnte das ausgebrochene Feuer in Schach halten.
Der Landwirt selbst löschte die Fläche mit der Füllung eines Gülleanhängers. Die rasche eingeleitete Löschaktion, verhinderte ein Ausbreiten der Brandfläche.
Da noch Qualm vom Mähdrescher aufstieg, wurden vorsichtshalber die Einsatzkräfte der FFW Hohenaspe angefordert.
Gefährliche Trockenheit
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den 19.7.

Es tut sich was im Land

Durch die aufgelegten Förderprogramme von Blühstreifen und Blühflächen brummt und summt es auch im Kreis Steinburg


Blühstreifen bei Mehlbek, der bei der Trockenheit arg zu kämpfen hat, wurde vom Gut privat angelegt

Der massive Rückgang von Insekten fordert Taten.  Die Agrarumweltprogramme von Schleswig-Holstein bieten Blühstreifen oder Blühflächen als Maßnahmen an.
 Die Ausgleichszahlungen für Landwirte liegen auf Ackerflächen bei 100,- bis 750,- Euro pro Hektar und sind an Auflagen gebunden. Wie auf diesem Blog bereits HIER (etwas nach unten scrollen) berichtet, wurden  insgesamt bereits für Grünland und Ackerland an die 3000 Verträge mit einer Ausgleichszahlung von rund 13 Millionen für 40.576 Hektar abgeschlossen.
 Davon wurden im Kreis Steinburg 312 Verträge mit 250 Hektar (Tendenz steigend) mit einer Ausgleichszahlung von rund 180.000,- Euro jährlich unterstützt, informiert Wolfgang Thun vom Vertragsnaturschutz
Der Vertragsschluss für 2019 lief am 1.7. 2018 aus.
 Für 2021 wird der neue Agrarhaushalt festgelegt.
Da die Ausgleichszahlungen zu 75 % von der EU und 25 % vom Land getragen werden, ist noch offen wie die Agrarförderung dann aussehen wird.
Wegen der Brexit-Mindereinnahmen und Aufgaben wie Migration und  Klimapolitik stehen Kürzungen an. 
Trotz Trockenheit bekomme ich bei dieser Aufnahmen nasse Füsse.
Wegen der Nässe musste ein Teil der Saat  im Frühling später ausgelegt werden. Im Vordergrund blüht der Buchweizen.

Eine Fläche von 5 Hektar bei Looft ist zum größten Teil noch mit genügend Feuchtigkeit ausgestattet und hier brummt und summt es. 
Auf dieser Fläche bei Looft stand im Vorjahr noch Mais. Nun wächst hier eine Saatmischung für 5 Jahre von Dill, Buchweizen (weiße Blüte), Phacelia, Sonnenblumen, Perserklee, Saat-Lein, Inkarnatklee (rot blühend) und Wicken. In Looft gibt es derzeit nur noch zwei landwirtschaftliche Betriebe.
Wie ein guter Beobachter und Anwohner der Blühfläche berichtet, finden vor allem Hummeln den Weg zu den Blüten. Bei den Schmetterlingen handelt es sich vorrangig um den Kohlweißling, der hier "vorbeischaut". Aber auch das Pfauenauge ist zu beobachten und zahlreiche Bienenarten finden hier mit großer Wahrscheinlichkeit genug Nahrung. Ein Imker in der Nachbarschaft wird sicher eine ganz neue Honigsorte anbieten können. Ein Interview mit ihm ist geplant.


Grünstreifen bei Looft zu den Windkraftanlagen mit der insektenfreundlichen Phacelia angelegt

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Hohenaspe den 19.7.

Im Regenrückhaltebecken wird es eng

Für die verbliebenen Karpfen im Regenrückhaltebecken in der Pohlmannstraße wird der Lebensraum knapp. 
Durch die Trockenheit und Versandung des Beckens beträgt die Wassertiefe nur noch zirka einen halben Meter. 
Nachbar vom Teich, Günther Otto, hat eine Idee: "Die Jugendwehr sollte hier am Regenbecken eine Übung veranstalten, denn die Fische würden bereits nach Luft schnappen."
Ob es am Sauerstoffmangel im Wasser liegt oder an der geringen Wasserhöhe, ist nicht ersichtlich. Wahrscheinlich liegt es an beiden Gründen.

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Huje den 18.7.

Hätte, hätte Fahrradkette

Als ich gestern von Huje in Richtung Kleve an der Hauptstraße (gegenüber der neuen Stallanlage) radelte, dachte ich, ich würde träumen, als ich einen Damhirsch mit riesigem Geweih plus Herde auf einer Koppel ganz nahe sah.
Mein erster Gedanke war, dass hier jemand ein Wildgehege angelegt hat. Sehr schnell registrierte ich keine Umzäunung, also handelte es sich bei dieser großen Damwildherde um wildlebende Tiere und ich wurde nervös.
Dummerweise stoppte ich das Rad, um meine Kamera aus der Tasche zu holen und das war ein riesiger Fehler.
Wenn ich nach Art von Frau Suhrbier weiter geradelt wäre, hätten sie sich beim Äsen sicher nicht stören lassen. Hinter dem nächsten Baum hätte ich dann die imposante Gruppe ablichten können.
Meinen Stopp alarmierte die Herde und sie verschwanden in einem Waldstück.
Also heute nur ein Landschaftsfoto der Region:

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Hohenaspe den 17.7.

Blitzer (ab 9 Uhr) vor der neuen Feuerwache.

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Hohenaspe den 16.7.

Ein Sommer mit Profiteuren und Verlierern 

 Ganz schön frech das Eichhörnchen. Es scheint ihm nichts auszumachen, dass ich ziemlich nahe am Geschehen bin.
Diese putzigen Tiere beobachtet man schon seit längerer Zeit immer häufiger in den Gärten und auch außerhalb der Ortschaften.
Zitronenfalter an Prunkbohnenblüte
Neu ist, dass wir im Garten in diesem Sommer drei Igel zu Gast haben (in den Jahren zuvor war es immer nur ein einziges Tier) und meine Beobachtung, dass es in diesem Sommer mehr Schmetterlinge gibt, finde ich in dieser Meldung bestätigt:
  https://www1.wdr.de/wissen/natur/schmetterlinge-118.html
Es liegt also nicht nur am Wetter, dass für die zahlreichen bunten Falter sorgt, sondern auch an den fehlenden Parasiten.

Nicht alle profitieren vom warmen trocknen Sommer:
Die Kühe auf der Weide müssen jetzt im Sommer bereits teilweise Heu fressen.
Wenn die Sommerblumen bei diesen Temperaturen etwas Wasser zapfen können, blühen sie in den schönsten Farben.

In Nutteln habe ich auf einer Radtour auf die Schnelle die so hübsch blühenden Wicken abgelichtet. Sie verströmten einen so tollen Duft, dass ich das Rad einfach stoppen musste.
Diese einjährige Sommerblume scheint ansonsten aus der Mode gekommen zu sein. Die Staudenwicke sieht man häufiger. Sie blüht "nur" in der Farbe rosa und duftet nicht.
 Obwohl ich die einjährige Wicke so sehr mag, habe ich es aufgegeben, sie in unserem Garten an Zäunen auszulegen. Die Nacktschnecken haben ihnen immer den Garaus bereitet.
Wegen der Trockenheit sehe ich in diesem Jahr kaum eine Schnecke im Garten und so hätte ich es doch nach langer Zeit wagen können.
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16.7. Hohenaspe gegen 5:45 Uhr
Abgebrochener Alarm Info HIER
Tödlicher Verkehrsunfall bei Kaaks HIER
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14.7. Itzehoe

Itzehoe feiert Sommerfest mit dem NDR 1 Welle Nord 

NDR 1 Welle Nord und das Schleswig-Holstein Magazin verloren die Basketball-Wette gegen  die Basketballer der Itzehoe Eagles, brachten dafür aber u.a.  "Die Prinzen" nach Itzehoe auf die Bühne
NDR 1 Welle Nord-Moderatoren Vèrena Püschel und Jan Bastick kündigten das Bühnenprogramm an und starteten die Stadtwette, in der es vorerst um 2000 Ballons ging, die wassergefüllt in 15 Minuten in die aufgestellten Basketballkörbe geworfen und zum Platzen gebracht werden mussten.
Bis zur Trennlinie war das Publikum um Mithilfe gefragt, die die Ballons bis zu den Spielern der Itzehoe Eagles in großer Eile mit Wasser befüllt, weiterreichen mussten.
Die 1000 Liter-Marke in dem unter den Basketballkörben aufgestellten Wasserbecken wurde im Zeitlimit erreicht und so galt die Wette als gewonnen.
Als Jan Malte Andresen in einer Live-Schaltung vom Schleswig-Holstein Magazin von der Wimbledon-Siegerin Angelique Kerber (aus Kiel) berichtete, war die Stimmung auf dem Höhepunkt.

Kurz vor ihrem Auftritt begrüßen die Prinzen besondere Gäste: Katja Bolten mit Familie aus Burg durfte die Prinzen hautnah erleben und ihnen Fragen stellen.
Katja Bolten hatte sich auf der NDR1 Schleswig-Holstein -App am Gewinnspiel beteiligt und erhielt mit dem Sieg die Möglichkeit auch hinter die Kulisse vom NDR 1 beim Sommerfest in Itzehoe zu sehen und die Stars persönlich zu treffen. Außerdem erhielt die Familie ein rundum Betreuungspaket vom NDR-Team.
Das Open-Air-Event auf den Malzmüllerwiesen mit den Prinzen lockten zig tausend Besucher an.
Die Itzehoe Eagles wurden vom Publikum angefeuert und unterstützt. 

So sehen Sieger aus: Basketballer der Itzehoe Eagles
Im Interview mit den Prinzen 
Sänger Sebastian Krumbiegel berichtet, dass sich die Anreise von Leipzig nach Itzehoe hinzog. Ganze sieben Stunden dauerte die Anfahrt, aber nach einem gerade beendeten Urlaub (Krumbiegel war in Italien), geht die Band nun frisch erholt auf Tournee mit Start in Itzehoe.
Bevor es Hits wie "Küssen verboten", "Alles nur geklaut" oder "(Du musst ein) Schwein sein" zu hören gab, heizte Zack Zillis mit ihrer Showband das Publikum an.
Dann war es soweit:  Pünktlich auf der Bühne die Top Stars - Die Prinzen -
Die meisten der Besucher erweisen sich als textsicher und sangesfreudig.

Gleich in der Nachbarschaft des gut besuchten Festgeländes sehr idyllisch der Malzmüllerwiesenteich an der Stör als Naherholungsgebiet der Stadt Itzehoe 
Den Enten scheint die Musik in direkter Nachbarschaft nicht zu stören. Vielleicht gehören sie zu den Prinzen-Fans?
Itzehoe und Region erwies sich als dankbares Publikum
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13.7.

Auf Sommerexkursion 

 Zahlreichen Flächen an der Tonkuhle bei Mehlbek sieht man die extreme Trockenheit der letzten Wochen an.
Obwohl es bereits im Mai sehr trocken war, sah diese Fläche an der Tonkuhle Ende Mai noch grün aus.
Inzwischen bietet sich dieses Bild:
An der Tonkuhle am 13.7. 2018
Aber wenn man genauer schaut, scheint es auch Nutznießer der Trockenheit zu geben.
Die Gewöhnliche Wiesen-Flockenblume kann, wie es aussieht, mit der Trockenheit gut umgehen und ist "Gasthaus" für zahlreiche Fluginsekten wie zum Beispiel von Hummeln und im Bild dem Braunkolbigen-Dickkopffalter.
Auch der weiß blühende Schierling scheint kein Problem damit zu haben, lange ohne Wasser auszukommen.
Die Graugänse auf der Tonkuhle brauchen hier ihr Element nicht missen, der Wasserstand wirkt nach wie vor hoch.
Fotografiert habe ich außerdem Falter wie das Waldbrettspiel, das immer wieder eine Brennesel anzapft und das attraktive Widderchen (im Bestand abnehmend) an der begehrten Flockenblume.

Meine Naturexpeditionen zeigen mir außerdem ein "Krabbeltier", das ebenfalls keine Problem mit der Trockenheit hat: Auf meiner Haut finde ich fast nach jedem Ausflug eine Zecke.
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Kreis Steinburg 12.Juli

Seit Wochen keine Niederschläge

Die Wolken der letzten Tage ließen Hoffnung aufkommen, dass endlich der ersehnte Niederschlag auch in unsere Region kommt.
Regenschauer wurden mir aus Hannover, Niedersachsen und Hamburg gemeldet, aber bei uns wieder einmal kein Erbarmen für die geschundene Pflanzenwelt.
Fast hat man ein schlechtes Gewissen, wenn man den Sommer mit den Temperaturen genießt.
Durch die  extreme Trockenheit sind bereits Brände ausgebrochen und als ich gestern (11.7.) in einem Ort im Kreis Steinburg einen Mann beim Verbrennen von Gras, das etwas auf den Bürgersteig gewachsen war, beobachtete,  glaubte ich meinen Augen nicht.
Wenn die Flammen etwas weiter in die Grasfläche schossen, als sie durften, trat der leichtsinnige Mann die Flammen mit den Schuhen aus.
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Itzehoe den 10.7.

Person an der Großen Tonkuhle in Itzehoe verschwunden HIER

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den 7.7. bis 8.7.

Ausflug nach Sachsen-Anhalt / Niedersachsen 

Unter Ortswechsel auf diesem Blog
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Looft

Rückblick Rehkitzrettung, Drage, Mehlbek und Pöschendorf

Das Team Rehkitzrettung konnte in diesem Jahr auf einen stolzen Anfang ihrer Arbeit zurückblicken.
37 Kitze wurden mit der Drohne im Mai 18 gerettet.
An 9 Tagen wurden mit der Drohne 209 Hektar abgeflogen.
Meike Dose und Sascha Reimer stellten ein Video zusammen, in dem die Arbeit dokumentiert wurde.
Die Drohne wird ausschließlich zur Kitzsuche genutzt.

 

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Elmshorn den 6.7.

Offizielle Inbetriebnahme der neuen Kooperativen Regionalleitstelle West in Elmshorn

Startschuss: v.links Landrat Torsten Wendt (Steinburg), Kreispräsident Pinneberg - Helmuth Ahrens, Ltd. Kreisverwaltungsdirektor von Dithmarschen Christian Rüsen und Landrat von Pinneberg Oliver Stolz

Notanrufe aus unserer Region gelangen seit Dienstag in diese überaus moderne Zentrale, die an diesem Tag offiziell in einem Festakt mit geladenen Gästen in Betrieb ging.

Die Leitstelle ist für die Kreise Pinneberg, Steinburg und Dithmarschen, sowie polizeilich zusätzlich für den Kreis Segeberg zuständig und bietet die zentrale Einrichtung für die Notrufannahme, Alarmierung und Koordinierung von Einsatzkräften.
Gastredner beim feierlichen Eröffnungsakt waren Landrat Oliver Stolz, Innenminister Hans-Joachim Grote, Landrat Torsten Wendt, Kreisverwaltungsdirektor Christian Rüsen, Kreispräsident Helmuth Ahrens und Architekt Dirk Landwehr
Feierliche Inbetriebnahme der Kooperativen Regionalleitstelle in Elmshorn
Nach der Begrüßung und einem gereichten Imbiss wurden Führungen durch die neu bezogene Leitstelle geboten. Selbst Innenminister Grote staunte über die moderne Ausstattung.

Die alte Regionalleitstelle besteht seit 2010 und gilt für Notrufannahme, Alarmierung und Koordinierung von Rettungskräften, Feuerwehr und Polizei.
Der Neubau ersetzt den zu klein gewordenen Bau der KRLS, welcher zusätzlich auch noch erhebliche Baumängel aufwies.
Die Leitstellenräume im Neubau sind alle großzügig geschnitten und miteinander verbunden. Helle Räume und eine hochmoderne Einrichtung erfüllen die Ansprüche für einen zukunftsorientierten Arbeitsplatz.

 Die neue Sicherheitszentrale für rund 840 000 Menschen hat seinen Preis: 27,4.Millionen € hat das Funktionsgebäude bislang verschlungen (allein für die Technik 5 Millionen). Die Finanzierung läuft über die Krankenkassenverbände, Kreis Pinneberg, Kreis Dithmarschen, Kreis Steinburg und Land SH. 
Verteilt auf 3 Geschosse hat die neue Zentrale 60 Räume und besitzt  4000 Quadratmeter.
Zwei Hallen, eine davon nur für die Arbeit der Polizei, bilden den Mittelpunkt der Leitstelle.
Hier werden die rund 250 000 Notrufe, die jährlich einlaufen, abgearbeitet. 

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Bekdorf den 6.7.

Hohenasper bei der Arbeit als Bauaufseher auf der B5 über die Schulter geschaut


3-streifiger Ausbau der bestehenden Bundesstraße 5 zwischen Itzehoe und Wilster 

Der bislang vollgesperrte Straßenabschnitt sieht bereits nach baldiger Fertigstellung aus. Die Arbeiten sind im Zeitplan.

Der erste 3,15 Kilometer lange Teilabschnitt auf der B 5 soll kurz vor dem Start vom W:O:A am 27.7.2018 fertig werden und dafür sorgt unter anderem der Hohenasper Reimer Peimann (60).

Der Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr lässt die Bundesstraße ausbauen, denn der Lkw-Verkehr hat hier deutlich zugenommen.  Es entsteht eine zusätzliche 3. Spur, auf der Autofahrer wechselseitig überholen können. Eine vierte Spur wird derzeit für Baufahrzeuge genutzt.
Auf Anfrage bekomme ich einen Termin und kann so den Straßenneubau dokumentieren.

Aufwendige Erdarbeiten und zahlreiche Tragschichten gehen der Asphaltschicht voraus, wie Reimer (Reimi) Peimann anschaulich erklärt. 
Die letzten Tonnen Asphalt für diese Woche werden am Freitagnachmittag aus Brunsbüttel angeliefert. 25 Tonnen fasst eine Ladung, die nicht unter 160° heiß sein darf, um zügig als neue Straßendecke verarbeitet zu werden. Peimann steht mit einem Meßgerät parat und gibt grünes Licht zur Weiterverarbeitung. 
Drei Meter Asphaltfläche werden pro Minute auf die Straße gebracht, die gleich ausgewalzt wird. 
Durch das sommerliche Wetter sind die Arbeiten im Plan. Bei Regen würde der Asphalt zu schnell abkühlen und wäre dann nicht zu verarbeiten, so der Bauaufseher. 
Den 20 Mittarbeitern sieht man die Sonne der letzten Wochen an. Alle sind braungebrannt, aber Hitzefrei gibt es hier nicht. Alle müssen von früh bis spät schuften und trotz luftiger Kleidungung sind sie verschwitzt. 
Aber ihre Arbeit kann sich sehen lassen. In naher Zukunft wird hier der Verkehr rollen. 

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Haushalt in Hohenaspe besser als gedacht 

Ein Bericht von der letzten Gemeinderatssitzung vom 5.7.2018

-Vollsperrung der K 53 für Straßendeckenerneuerung wahrscheinlich von Hohenaspe / Hohenlockstedt ab Sept. 2018. Laut Anfrage beim Kreis wurde noch keine Ausschreibung für diese Maßnahme getätigt, und so ist der genaue Termin noch ungewiss.
- letzte Gebäude wurde in Hohenaspe mit Glasfaser angeschlossen
- neue Spielgeräte für den Schulhof werden in diesen Ferien aufgestellt
- Neue Hauptsatzung für Hohenaspe in Kraft getreten (ein Ausschuss entfällt)
- Bekanntmachungen demnächst ausschließlich im Internet über Amt Itzehoe-Land 
- Aus dem Finanzausschuss: Ein Sachverständiger für die Wärmeversorgung in der Seniorenwohnanlage wird beauftragt. Es gibt immer wieder Probleme mit der Grundwasser-Wärmepumpe.
- Das alte Feuerwehrgerätehaus soll ortsverbindlich verkauft werden. Mindestangebot 75.000,-€
- Das Schulgebäude benötigt neue Einbauten für Brandschutzsicherheiten. Als Träger ist die Gemeinde in der Pflicht. Es werden mit Kosten der Maßnahmen von 28.000,- gerechnet, die in den Nachtragshaushalt einfließen.
- Die Gemeindevertretung entschied sich für den Kauf eines Heckenschnitt/ Böschungsmulcher für zirka 15.000,-€
- Am Supermarkt Nahkauf sollen Fassadenplatten für Rund 10.000,- € erneuert werden.
- Die Gemeinde Hohenaspe erhält eine Nachzahlung auf Grund von Steuereinnahmen von 650.000 €. Die Gemeinde, so Dudde, hatte noch nie zuvor einen so hohen Wert durch die Gewerbesteuer erzielt.
Durch diese Zahlung sieht der Haushalt so Dudde (Finanzausschussvorsitzender) besser als gedacht aus, wobei die Gemeinde für das neue Feuerwehrgebäude einen Kredit von 2 Millionen Euro aufnehmen musste. Allerdings wird die Gemeinde durch die hohen Steuereinnahmen eine Schlüsselzuweisung der Landesregierung im nächsten Jahr verlieren.
- Die Ausschreibungen für die Veräußerung eines Grundstückes im Liethberg (ehemaliger Spielplatz) laufen an. Vier Wohneinheiten sollen darauf entstehen. 85,-€ mit Auflagen soll der Quadratmeter kosten. Bis zum 30.9. kann sich für den Kauf des Grundstückes beim Amt Itzehoe Land / Bürgermeister beworben werden. Danach entscheidet sich, wer den Zuschlag erhält.

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Hohenaspe /Brunsbüttel den  21.6.2018

Landfrauen fahren ins Blaue

Fotos Karin Eicke
Die Überraschungsfahrt ging in diesem Jahr an den Nord-Ostsee-Kanal

Eine Fahrt ins Blaue hatten die Landfrauen für diesen Tag im Kalender stehen und mit 36 Teilnehmerinnen war der Bus bis auf den letzten Platz gefüllt.
Es ging in Richtung Nord-Ostsee-Kanal und in Brunsbüttel stoppte der Bus an der gewaltigen Schleusenanlage zwischen Elbe und Kanal.
Beim Rundgang mit toller Führung erhielten die Ausflügler hochinteressante Infos zur Schleusengeschichte mit Umbau und spannender Historie vom Nord-Ostsee-Kanal.
Beobachten konnte die Gruppe, wie das Luxus-Kreuzfahrschiff  Azamara Journey  in die Schleuse fuhr und so erlebten alle hautnah die großen Schiffe der Welt, die hier die Wasserstraße nutzen.

Vom Deich aus konnte über den Mündungstrichter der Elbe geblickt werden.
Aufkommender Regen und Hagel zwangen die Ausflügler zurück in den Bus, der das Café Creativ in Sankt Michaelisdonn ansteuerte.
Nach der dortigen gemütlichen Pause wurde die Heimreise angetreten.
Als der Bus mit der Fähre über den Kanal setzte, blickten die Teilnehmerinnen erneut auf das Kreuzfahrschiff Azamara Journey.
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Hohenaspe den 5.7.

Selten gewordener Gast im Garten

Heute habe ich nach Jahren, den Stachelbeer Harlekin bei uns beobachten können. Der Spanner ist sehr selten geworden und wurde 2016 zum Schmetterling des Jahres gekürt. 
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Ankündigung:

18. August 2018 Tagestour des SoVD Ortsverband Hohenaspe 

Thema: "Kurzurlaub auf und an der Trave", Abfahrt 09:00 Uhr von der Bushaltestelle am Dorfplatz


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Winseldorf den 4.7.

Wo sind all die Stare hin?

Meine Zufallsbekanntschaft in Winseldorf zeigt mir den 60 jährigen Kirschbaum, der immer noch voll von süßen Früchten hängt, obwohl schon eimerweise geerntet wurde. Die ersten Kirschen fallen vergoren vom Baum.

Besitzer Gustav Stolzenburg vermisst in diesem Jahr erstmalig die Stare, die in den Jahren zuvor den Baum im Schwarm in wenigen Tagen geräumt hatten. Auch andere Winseldorfer stellen fest, dass kein einziger Star weit und breit zu sehen ist.

 Gestern unternahm ich eine Radtour über Schlotfeld nach Winseldorf.
Als ich einen riesigen Gemüsegarten entdecke, erkundige ich mich nach dem Besitzer und erhielt Informationen von einem spannenden Projekt, das Gustav Stolzenburg vor 4 Jahren auf die Beine stellte
 Als Stolzenburg mit Frau Margret den Demeter geführten Betrieb 2014 aus Altersgründen aufgab, konnte kein Nachfolger gefunden werden. Das Ehepaar entschied sich dagegen, den Hof mit Fläche zu verkaufen und stellte ein besonderes Projekt auf die Beine.
Eine Fläche von 2000m² wurde als Gemeinschaftsgarten angeboten. 6 Familien aus der 300 Einwohner großen Gemeinde fanden sich zusammen und bewirtschaften den Garten inzwischen mit Hilfe der Gemüse-Anbauerfahrungen von Gustav Stolzenburg.
Die Mitglieder treffen sich jetzt im Sommer ein bis zwei Mal in der Woche und planen die Ernte, die Pflanzungen und die Gemüsezuständigkeiten. Jedes Mitglied ist im Wechsel für eine Gemüsekultur zuständig
Stolzenburg bringt sich mit seinen Erfahrungen als Bio-Gemüsebauer ein. Die Fruchtfolge, Gründüngung, Zeit der Aussaat etc. wird mit der Gruppe besprochen und geplant. Die Gemüsegartengruppe hat sich harmonisch zusammengefügt und trifft sich auch in den Wintermonaten. 
Im Gemüsegarten ist ein breiter Blühstreifen zu entdecken, der von Fluginsekten wie es scheint, begehrt ist. Stolzenburg berichtet, dass sich der Blühstreifen von Jahr zu Jahr selbst aussäht. 
Ein Stück Erde ist nicht kultiviert. "Hier darf der Boden im Wechsel ein Sabbatjahr einlegen und sich erholen", informiert der rüstige Rentner. 
Ansonsten sind in langen Reihen zahlreiche Gemüsesorten zu entdecken, die um die Wette wachsen. 
Spitzkohl, Fenchel, Bohnen, Kartoffeln, Möhren, Pastinaken, Sellerie, Lauch und auch Kräuter fehlen natürlich nicht. Sträucher mit Johannisbeeren tragen in diesem Jahr üppig.
Gewässert wird der Garten von Stolzenburg selbst. Es gibt einen eigenen Brunnen.
Am Hof Stolzenburg steht ein großes Gewächshaus, in dem Tomaten, Paprika, Salat, Dicke Bohnen, Gurken und vieles mehr angebaut wurden. 



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Ankündigung:

5.7. Gemeinderatssitzung Bürgersaal Hohenaspe 19:30 Uhr Themen HIER

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1.7. Hohenaspe 

16. Volkslauf in Hohenaspe

Inzwischen gehört das Sport-Event schon selbstverständlich mit zum Sommer in Hohenaspe. 
Der HSC mit seiner Laufsparte organisiert seit Jahren den Volkslauf und mit 141 Läufern waren es in diesem Jahr zwar weniger Meldungen als im Vorjahr, dafür aber beste Stimmung unter den Teilnehmern, die ganz offensichtlich Spaß am Laufsport haben. 
Die Veranstaltung musste lange im Voraus geplant werden und Uwe Weidenmüller (Vorsitzender Abteilung Laufen vom HSC) bedankt sich bei allen Unterstützern vom 16. Volkslauf in Hohenaspe.

Mitglieder der FFW Hohenaspe übernahmen die Streckenposten mit Streckensicherung und alle Sparten vom HSC packten mit an.
Ganz besonders möchte sich Uwe Weidenmüller aber beim Laufclub Oase Hingstheide bedanken:
 "Ohne die 30 Helfer vom LC Oase Hingstheide e.V.  hätten wir den Volkslauf nicht schaffen können!" 
Auf diesem Weg dankt der Vorsitzende der Laufsparte den zahlreichen Helfern aufs Herzlichste.

Gestartet wurden die unterschiedlichen Strecken auf dem Sportplatz in Hohenaspe
 Sie verliefen auf Asphaltstraße und Spurbahn.
 Gelaufen wurden 1,0 km (Grundschüler) 10,9 km,  4,8 km,  Walken: 4,8 km und ganz wichtig der Wichtellauf (einmal um den Sportplatz) an dem 20 Kindergartenkinder teilnahmen.

Im Bild: Das Kaakser-Team auf der 5 Kilometer-Strecke gut gelaunt
Auch auf der Strecke mit 10 Kilometern werden noch positive Handzeichen gegeben.

Wer wann im Zieleinlauf auf dem Sportplatz ankam, ist HIER zu erfahren. 
Gegen 12:30 Uhr konnte die Siegerehrung vorgenommen werden.
Es wurde Kaffee und Kuchen geboten und Uwe Weidenmüller berichtet, dass der Volkslauf in Hohenaspe wie ein großes Sommerfest vom HSC gefeiert wurde.
Fotos der Veranstaltung von Uwe Weidenmüller sind HIER zu finden.
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Itzehoe den 1.7.

 Sommerfest und Ausstellungseröffnung im Kreismuseum Prinzeßhof

Zur Gestaltung des Sommerfestes hatte sich Museumsleiterin Dr. Miriam J. Hoffmann etwas Besonderes einfallen lassen.
Einerseits wurde der Startschuss für die Sonderausstellung - Die Itzehoer Bismarcksäule im Wandel der Zeit- gegeben und anschließend stand das Sommerfest im Prinzeßhofpark bei einem Wetter wie im Bilderbuch an.
Zum bunten Programmangebot stand hier das lustige Kaninhop-Turnier in mehreren Klassen an.
Dr. Miriam J. Hoffmann lernte ein solches Turnier auf einer Reise in Schweden kennen und war begeistert.

Über Recherchen schloss Miriam Hoffmann Bekanntschaft mit Rike Daetz aus Kiel, die mit dem Kaninchensport bereits sehr erfolgreich war. 
 
Im Foto von links: Rike Daetz mit 6 Monate alten Kaninchen Neon, das von Dr. Miriam Hoffmann und Kreistagsabgeordneten Tobias Rückerl begrüßt wird.

Neon belegte vor einer Woche den ersten Platz auf einem Turnier beim Springen seiner Klasse.
Der kleine Star hatte nun aber Pause, denn Rike Daetz war mit 5 Kaninchen aus Kiel nach Itzehoe gereist.

In Kiel, in einem Schrebergarten hält sie die Kaninchen und berichtet, wie sie mit ihren Tieren für das Springen übt.
Niemals dürften ganz junge Kaninchen zum Springen angeleitet werden. Den erwachsenden Tieren (ab 4 Monate) bietet sie vorerst ganz niedrige Hindernisse an, die ihre Kaninchen aus Spaß und Laune überspringen. Danach wird belohnt.
"Kaninchen zum Sprung mit dem Zug an der Leine zu animieren, ist zwecklos", so Rike. "Entweder hat ein Kaninchen Lust zum Springen oder nicht."
Dabei spielt es keine Rolle, ob es ein Rassekaninchen ist oder wie schwer es ist.
 Sommerfest mit dem Kaninhop-Turnier
Angereist sind Teilnehmer mit ihren Kaninchen aus Bremen, Bremerhaven und Kiel und starteten je nach Gewicht der Kaninchen in den unterschiedlichen Klassen. 
Die jüngeren Zuschauer hatten Chancen, die kleinen Springer einmal zu streicheln und es war zu beobachten, mit wie viel Glanz in den Augen die Kinder diese Nähe nutzten. 

Natürlich wurde nicht nur das Kaninhop mit Workshop geboten. Es gab Kurzführungen durch die Sonderausstellung in der die Bismarcksäule in Itzehoe im Mittelpunkt steht. 

 Lassen sie sich über diese Vase aus der Kaiserzeit  im Kreismuseum informieren

Auch ein Kaffee- und Kuchenbuffet fehlte nicht beim Sommerfest.
 Tänze wurden vorgeführt - alles im allem also ein wunderschöner und erlebnisreicher Tag im Kreismuseum Prinzeßhof Itzehoe.
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Hohenaspe den 2.7.
Mit der Berichterstattung und den Fotos der letzten Veranstaltungen bin ich im Verzug, aber das Wetter lockt in die Natur und es gibt gerade so viel zu beobachten:
 Diese Sumpflandschaft trocknet bei Hohenaspe gerade aus.
 Die Schwärme über mir am Himmel werden wohl Stare sein.
Die Zahl des Vogels der 2018 als "Star des Jahres" gekürt wurde, soll abnehmen. 
Diese Blume macht mich neugierig und bei Facebook in der Gruppe "Naturnahe Gärten" kann sie sofort bestimmt werden.
Es handelt sich um die Pflanze Sumpf-Blutauge. Sie steht auf der roten Liste, wie im Netz zu finden ist und gilt als gefährdet.
 Da wo ich das Foto aufnahm, gibt es hunderte von den Sumpf-Blutaugen, die zur Zeit aber ziemlich im Trocknen stehen.  Früher wurde der Wurzelstock aufgrund der darin enthaltenen Gerbstoffe und seines roten Farbstoffes zum Färben und Gerben verwendet.
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  Münsterdorf den 30.6.

Tag der offenen Tür mit 125 jährigen Jubiläum beim Kreisfeuerwehrverband Steinburg 

Im Bild v. rechts Kreiswehrführer Frank Lobitz und Stellvertreter Rainer Schmidt sind sehr erfreut, über die gut besuchte Jubiläumsfeier des Kreisfeuerwehrverbandes. 
Vor allem am Vormittag seien die Parkplätze um das Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Münsterdorf  Elmshorner Str. knapp geworden, berichtet der Kreiswehrführer. " Unsere Erwartung hat sich mehr als erfüllt", so die Kreiswehrleitung.
Das Management der Veranstaltung hat an nichts fehlen lassen, um den Tag für Besucher informativ und erlebnisreich zu gestalten:
Ein großes Lob an den Kreisfeuerwehrverband für die zahlreichen Highlights auch für die jüngsten Besucher. 
Sicher hatten alle einen riesigen Spaß und werden den Tag bei der Feuerwehr nicht so schnell vergessen. 

Durch die Möglichkeit mit der Drehleiter der FFW Wilster bis 30 Meter in die Höhe zu fahren, konnte ein Eindruck vom großen Gelände des Feuerwehrverbandes Kreis Steinburg vermittelt werden.
Die Höhe ließ aber auch einen Blick in die Ferne zu.
Auf dem Gelände selbst war es ebenso interessant, zumal es nicht lange dauerte, bis man auf Hohenasper stieß:
Sieben Spielmannszüge und Musikzüge aus dem Kreis wechselten sich mit den Auftritten ab und es war Zufall, die Hohenasper beim Musizieren anzutreffen. 


Öl darf nicht mit Wasser gelöscht werden, eine Tatsache, die wahrscheinlich schon jeder gehört hat, aber wussten sie was passiert, wenn man es dennoch tut? Mit einer solchen Feuerkraft hatte ich nicht gerechnet.

Auf dem weitläufigen Gelände gab es noch weit mehr zu entdecken und zu erfahren:

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 Kaaks den 30.6.

 Tag der offenen Tür der Kreisjägerschaft Steinburg

 .... mit der Präsentation der seit dem Vortag von der Landesregierung SH genehmigten Schalldämpfer für Langwaffen.
Auch die Jäger in Schleswig-Holstein dürfen nun einen Schalldämpfer verwenden. Die moderne Technik dient vor allem dem Gesundheitsschutz von Jägern und Hunden
 v. links Kreisschießwart Rüdiger Feil, Jungjäger Niclas Jordan, Hegeringleiter Sven Heesch, Michael Spanuth Firma Blaser, MdL und Jäger Heiner Rickers, Jens Harder gGmbH Schießstand Kaaks und Ralf Behrendt (Waffenbehrendt IZ) freuen sich über die große Besucherzahl ihrer Veranstaltung in Kaaks am Schießstand.
Jede Menge Programmpunkte hatte das Organisationsteam für die geladenen 980 Mitglieder der Kreisjägerschaft Steinburg und Interessierte auf die Beine gestellt:
Tontaubenschießen für Jedermann, ein Laserkino/Heimschießkino mit verschiedenen Videosimulationen und am Langwaffenschießstand wurden die seit dem Vortag der Landesregierung SH genehmigten Schalldämpfer ausprobiert.
Ralf Behrendt führt eine Langwaffe mit einem nachgerüsteten Schalldämpfer vor.
Kosten der Nachrüstung liegen bei 400 -500 €
Der Schalldämpfer am Ende des Waffenlaufes hat den Vorteil, dass keine Hörschäden verursacht werden  und außerdem wird das Mündungsfeuer und der Rückstoß vermindert.
Aber nicht nur Informationen zur neuen Waffentechnik wurden geboten.
Die Jungjäger reichten den zahlreich erschienen Gästen Spanferkel mit Beilagen. Für Getränke sorgte der Ausschank von Brüdigams Wildwechsel.
Zum Kaffee gab es Kuchen und unter den hohen alten schattigen Bäumen am Schießstand ließ es sich bei der Wärme gut aushalten und Jäger haben sich immer viel zu erzählen.

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Zum Startfoto Juli 2018: 
Wegen der Trockenheit drohen Ernte-Einbußen
Wintergerste wird bei Looft gemäht 

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den 29.6. 

Straßendeckenerneuerung auf der B77 geht voran und ein Ende der Sperrung ist in Sicht.



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