Mittwoch, Dezember 26, 2018

Neues von der Landesregierung Schleswig-Holstein

button

Friedrichskoog den 8.2.19

Neue Trägerschaft für Friedrichskoogs Seehundstation nun unter Dach und Fach

 Nach der Unterzeichnung des Gesellschaftsvertrages wurden Seehund Hein und Kegelrobbe Juris vom Minister Jan Philipp Albrecht unter Anleitung der Stationsleiterin Tanja Rosenberger mit Heringen gefüttert.
4 bis 5 Kilo Heringe vertilgen die Seehunde/ Kegelrobben am Tag.
 14 Angestellte versorgen 12 Kegelrobben und 6 Seehunde derzeit zwei Mal am Tag.
Robben, die in Stationen (also in Gefangenschaft) geboren wurden, dürfen nicht zurück in die Freiheit gesetzt werden. Aus diesem Grund besitzt die Seehundstation in Friedrichskoog 5 Seehunde und 2 Kegelrobben in Dauerhaltung.
Für Friedrichskoog ist diese Einrichtung ein wichtiges touristisches Zugpferd, betont Bürgermeister Bernd Thaden in einer Begrüßungsansprache.
 Rundum zufriedene Gesichter nach der Unterzeichnung des neuen Gesellschaftsvertrages von rechts: Harald Förster (Geschäftsführer der Schutzstation Wattenmeer), Wolfgang Heins (Präsident des Landesjagdverbandes), Umweltminister Jan Philipp Albrecht, Stefan Mohrdiek (Landrat des Kreises Dithmarschen), Bernd Thaden Bürgermeister von Friedrichskoog und Stationsleiterin Tanja Rosenberger.

Bisher waren der schleswig-holsteinische Landesjagdverband und die Gemeinde Friedrichskoog alleinige ideelle Träger der Seehundstation, die 1985 gegründet wurde. " Mit der Förderung der Seehundstation stärken wir die Bildungsarbeit zu Umweltthemen und ganz besonders zu Themen des Nationalparks Wattenmeer", so Albrecht.
Seit 2015 investiert das Land insgesamt 6,5 Millionen Euro in Aus- und Umbau der Station.
2018 wurden insgesamt 231 Robben zur Aufzucht oder Rehabilitation aufgenommen.
Blick von der Seehundstation in Richtung Rugenorter Loch (Rest eines Priels) 
In Dithmarschen sind natürlich nicht nur Seehunde zu entdecken: Zahlreiche Schafe sind derzeit auf den abgeernteten Kohlfeldern zu beobachten. Sie fressen die nicht geernteten Kohlblätter und wirken mit den bunten Flecken auf ihrem Fell, als ob sie in eine Paintball-Gruppe geraten sind. Es werden Kennzeichnungen von Impfungen und Wurmkur sein. In Kürze wird die Lammzeit beginnen. 
🐏🐏🐏🐏🐏🐏🐏🐏🐏🐏🐏🐏🐏🐏🐏

Gemeinschaftsschule Kellinghusen den 30.1.2019

Woche der Wiederbelebung 

 Gesundheitsminister Garg besucht die Woche der Wiederbelebung im Kreis Steinburg. 
1500 Schüler lernen Reanimation, denn jeder kann Leben retten.
Bereits seit 4 Jahren organisiert die Rettungsdienst-Kooperation Schleswig-Holstein (RKiSH) mit dem Klinikum Itzehoe zusammen die jährliche Schulung der 7. und 8. Klassen im Kreis Steinburg.
An diesem Tag war das 20 köpfige Team vom RKiSH in der Gemeinschaftsschule in Kellinghusen, denn
"Ein plötzlicher Herzstillstand kann jeden treffen, jederzeit: bei einem Unfall, auf dem Fußballplatz, in der Schule oder zu Hause. Das Wichtigste, worauf es dann ankommt, ist die Zeit.
 Je schneller mit der Wiederbelebung begonnen wird, desto höher ist die Überlebenschance.
Mit einfachsten Wiederbelebungsmaßnahmen durch Anwesende wird die Überlebenswahrscheinlichkeit verdreifacht" informiert Teamleiter vom RKiSH Christian Mandel.

In der Aktionswoche in der Kellinghusener Gesamtschule wird vor allem eines vermittelt:
"Ersthelfer können nichts falsch machen, außer sie machen nichts"
Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg und Chefarzt vom Klinikum Itzehoe Dr. med. Michael Kappus
 verschaffen sich ein Bild von der "Woche der Wiederbelebung" in einem der Übungsräume der Schule. Da darf ein Gruppenbild mit Schülern und dem Team von RKiSH nicht fehlen.
 Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg stellt sein Können unter Beweis.
Der Minister lobt das vorbildliche Engagement der Schüler und Ausbilder.
Schüler der Gesamtschule in Kellinghusen können an Übungspuppen für Reanimation in der Aktionswoche ihr Erlerntes zeigen. Am Monitor werden die Daten der Herzmassage / Beatmung übertragen.

Auch ein Defibrillator kommt zum Einsatz und wird vom Minister nach Anweisung getestet.

---------------------------------------------

Brunsbüttel den 17.1.2019

Beschädigte Atommüllfässer sind geborgen

AKW Brunsbüttel beim Rückbau - 2031 wieder grüne Wiese? 

Umweltminister Jan Philipp Albrecht besuchte das Kernkraftwerk Brunsbüttel, um sich persönlich ein Bild von den geborgenen beschädigten Atommüllfässern zu machen.

Hintergrund:
In sechs unterirdischen Lagerstätten (Kavernen) hatte die Vattenfall-Betreibergesellschaft 
des Kernkraftwerks Brunsbüttel ursprünglich 632 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aufbewahrt. Nachdem erstmals 2012 Korrosionserscheinungen an Fässern festgestellt worden waren, hatte die Atomaufsichtsbehörde auch in Bezug auf alle anderen 
Fässer in den Kavernen Integrität und Tragfähigkeit der Fassstruktur in Zweifel gezogen. 
Nach umfangreichen Inspektionsmaßnahmen unter Einsatz einer speziell angefertigten 
Kamera und der Entwicklung von angepasster Bergungstechnik und eines speziellen Konzeptes hatte 2016 die Bergung der Fässer begonnen. Bestandteil des Konzeptes war 
auch, alle Fassinhalte auf die Endlagerung im niedersächsischen Schacht Konrad vorzubereiten, unter anderem durch Verpackung aller Abfälle in bauartgeprüfte, speziell zugelassene Behälter.
Am 21. Dezember 2018 hatte Minister Albrecht der Vattenfall-Betreibergesellschaft die 
Genehmigung zu Stilllegung und Abbau des Kernkraftwerks Brunsbüttel erteilt
Kraftwerksleiter Markus Willicks gibt Auskunft über die Handhabung der Bergung, der zum Teil stark beschädigten Fässer aus den 80ern mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen, die nun mit aufwendiger Technik getrocknet wurden und neu in Fässern mit 3mm Wandstärke und hohem Dichtheitsnachweis umgebettet wurden. Kosten für diese unter hohen Strahlenschutz liegende Aktion 10 Millionen €uro
Anzahl der Fässer: 626 davon war jedes 4. Fass beschädigt:

Die letzte Kaverne mit beschädigten Atommüllfässern ist inzwischen geräumt. 
Aus diesem Grunde besuchte der für die Atomaufsicht zuständige Minister Jan Philipp Albrecht das Kernkraftwerk Brunsbüttel, um sich persönlich ein Bild zumachen. 
Mit der Kamera konnte auch ich den Minister mit einem Presseteam begleiten und bevor ich die nachfolgenden Motive vor der Kamera hatte, mussten mit mir alle Besucher des AKWs eine lange Prozedur von Sicherheitsmaßnahmen absolvieren.
Nach weit vorheriger Anmeldung mit Angabe von Personalausweisnummer mussten im Kraftwerk selbst
etliche Schleusen durchlaufen werden, bevor die Kennkarte ausgestellt wurde.
Kontrollen wie auf einem Flughafen muss auch das Personal über sich ergehen lassen, Einweisungen, Strahlenschutzbelehrung, Sicherheitsbelehrungen, Sicherheitskleidung und für den Gefahrenbereich gab es für jeden Teilnehmer Helm, Sicherheitsschuhe und ein Strahlenmessgerät zu tragen.
In diesem Kontrollbereich waren bis zu zwei Jahren 200 Mitarbeiter beschäftigt, immer mit der Kontrolle auf Strahlenschutz.
Hier der Greifer, der die noch nicht so ganz defekten Fässer aus der Kaverne hebt.
v.r. Prof. Dr. Dr. Jan Backmann, Leiter der Atomaufsicht in Schleswig-Holstein und Minister Albrecht werden von Pieter Wasmuth, Generalbevollmächtigter der Vattenfall GmbH für Hamburg und Norddeutschland über die Maßnahmen der Abarbeitung der gelagerten Fässer informiert.
Bis zur Fertigstellung des bundesweiten Endlagers Schacht Konrad bei Salzgitter werden die Fässer in 46 endlagergerechten Containern in oberirdischen Lagerstätten auf dem AKW-Gelände aufbewahrt. 

-------------------------------------------------
Kiel den 16.1.2019

Hintergrundinformationen zum Thema Wolf

Der Wolf beschäftigt erneut das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung.
In Schleswig-Holstein leben voraussichtlich 2 Einzeltiere.
Nach Angaben des Umweltministeriums gab es in Schleswig-Holstein bislang 136 eindeutige Wolfsnachweise und etwa 65 Wolfsrisse auf Weiden und in Gehegen, zumeist Schafe, aber auch Kälber und Damwild.
 Umweltminister Jan Philipp Albrecht informierte in seinem Büro im Kieler Ministerium den neuesten Stand.
Es ging um die Entnahme vom "Problemwolf" im Kreis Pinneberg, um Zaunhöhen, wer darf den streng geschützten Wolf nach Genehmigung töten und wer darf einen Antrag auf Entnahme eines Wolfes stellen?

Das Thema Wolf beansprucht nicht nur das Umweltministerium schon eine ganze Weile.
Neu ist dabei, dass wolfssichere Einzäunungen im Kreis Pinneberg von einem "Problemwolf" überwunden wurde und so kann ein Antrag auf Tötung (Entnahme) des Tieres auf der Grundlage der Ausnahmeregelungen gestellt werden.
In den nächsten Tagen wird eine DNA Analyse an den gerissenen Schafen ausgewertet sein, falls es der Wolf war, wird dem Antrag auf Entnahme stattgegeben, denn wenn ein Wolf gelernt hat, diese mit riesigem Aufwand geleisteten Präventionsmaßnahme zu überschreiten, wird er zum Problem.
Albrecht dankt den Schäfern und Schäferinnen, die die Zäune aufgestellt haben und somit die Maßnahmen unterstützen.
Des weiteren ist die unnatürliche Annäherung an den Menschen ein weiteres Kriterium  für eine Entnahme eines Wolfes in einem lokalem Umfeld.
Wichtig ist ein DNA-Nachweis, um das anspruchsvolle Verfahren rechtssicher zu machen, so Albrecht.
Ein Antrag kann formlos beim LLUR als zuständige Behörde gestellt werden.
Es dürfen nur Anträge von jemandem sein, der vom Wolf geschädigt wurde.
Die Anonymität der Antragstellenden  wird gewahrt.
Im Falle der Genehmigung sucht der Antragsteller einen Jagdscheininhaber aus, der den oder die Wölfe tötet.
Aus naturschutzrechtlichen Gründen wurde in der Vergangenheit in SH nur ein einziger Antrag bewilligt.
Der Wolf, der zum Abschuss freigegeben wurde, weil er Menschen zu nahe gekommen war, muss die Lunte im wahrsten Sinne des Wortes gerochen haben, denn er verließ die Siedlung vorab. (Wölfe sind clever!)
Das Hauptproblem, laut Dr. Thomas Gerth (Referent für Artenschutz), ist das Lernverhalten der Jungtiere im Umgang mit Zäunen ( 1,5 bis 1,8 Meter hoch und mindestens mit 3,500 Volt versehe).

 Für die Landesregierung SH hat Artenschutz eine hohe Priorität. Wölfe in SH 
-----------------------------------------------

Neumünster den 30.11.18

Dialogprozess zum Thema Landwirtschaft der Zukunft in SH gestartet

Über 120 Teilnehmer unterschiedlichster Verbände und Gruppen beteiligten sich am ersten Dialogprozess dieser Art zum Thema " Zukunft der Landwirtschaft in Schleswig-Holstein". 
Veranstaltung in den Holstenhallen mit durchweg positiver Resonanz

 Bildmitte: Gastgeber der geladenen Interessenverbänden Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein - Jan Philipp Albrecht bespricht mit  (rechts) Reinhard Degener (BUND Gründungsmitglied in SH) und  Klaus-Peter Lucht, Vizepräsident des schleswig-holsteinischen Bauernverbandes das weitere Vorgehen im Dialogprozess.

Es war der Auftakt des Dialogprozesses zum Thema Landwirtschaft und ihrer Perspektiven.
Minister Albrecht stellte es in einer Zusammenfassung klar: "Was brauchen wir, um in der Landwirtschaft wirtschaftliche Perspektiven zu schaffen, aber eben auch um Lösungen der Herausforderungen für Klimawandel, Umweltschutz, Artenschutz, Gewässerschutz und Tierwohl zu erzielen."
Es ist ein großer Spagat, den sich das Ministerium vorgenommen hat, aber einen anderen Weg gibt es nicht und so sind sich alle einig einen Dialog zu führen, der notwendig ist. Die Voraussetzungen für gute Gespräche wurden an diesem Tag geschaffen.
Lucht vom Bauernverband teilte mit, dass SH mit seiner Landwirtschaft weit über den Selbstverbrauchermarkt gewachsen ist und die Produkte weltweit mithalten sollen. Dafür braucht die Agrarwirtschaft gute Rahmenbedingungen und die müssen politisch akzeptiert werden. Der Vieze Bauernpräsident erkennt Schwachstellen in der Landwirtschaft, die festgehalten wurden und deren Lösungen angestrebt werden. Lucht stellt damit unter Beweis, dass der Bauernverband mit seinen Mitgliedern sehr wohl darauf bedacht ist, auf die Gesellschaft mit deren Ansprüchen zuzugehen.
Minister Albrecht ist zuversichtlich. In den vier Monaten in dem er das Ministeramt inne hat, lernte er die  unterschiedlichen Verbände, die mit der Landwirtschaft zu tun haben, kennen.
Allen war klar, dass sie im gleichen Boot sitzen und nur gemeinsam die Probleme meistern können.

Die volle Bandbreite der Verbände und gesellschaftlichen Gruppen wurden aufgerufen, sich aktiv einzubringen und bei dieser Veranstaltung ins Gespräch zu kommen.
Unsere Landtagsabgeordneten für Agrar-Themen durften auf dieser Auftaktveranstaltung nicht fehlen.
Im Bild rechts MdL Heiner Rickers CDU und MdL Bernd Voß Bündnis 90/Die Grünen.
Beide stehen der Veranstaltung positiv gegenüber. 
Eingeladen waren neben Politikern, Teilnehmer aus den Bereichen Wissenschaft und Ausbildung, Landwirtschaft, Handel, Zucht, Natur- und Umweltschutz, Kirche Verbraucher- und Tierschutz und Verwaltung
In kleinen Diskussionsgruppen wurden zu verschiedenen Fragestellungen die Gruppenmitglieder gebeten Stellung zu beziehen.
Themen wie Digitalisierung, Klimawandel, Entbürokratisierung, Rolle der Verbraucher, Gewässer- und Bodenschutz etc. standen im Wechsel an 9 Workshops der gemischten unterschiedlichen Interessensgruppen zur Diskussion.

----------------------------------

Haithabu den 16.8.2018

Ministerpräsident Daniel Günther auf Sommertour

Museumsleiterin Ute Drews freut sich darüber, den Ministerpräsidenten in der Wikingersiedlung Haithabu begrüßen zu können. 

Die Parlamentsferien neigen sich dem Ende und so finden für den Ministerpräsidenten die letzten Sommertouren 2018 durch Schleswig-Holstein statt.
 Vom 13. bis 16. August besuchte Daniel Günther mit einer Crew unterschiedliche Stationen in Schleswig-Holstein, um sich ein Bild von verschiedensten Projekten zu machen. 
Da ich Haithabu noch nicht kannte, nahm ich die Presseeinladung für diesen Ausflug gern an, zumal ich bereits mit dem Vorgänger von Daniel Günther - also Torsten Albig - einst auch eine Sommertour erlebte.

Haithabu liegt vor den Toren der Stadt Schleswig. In der Wikingerzeit, vom 9. bis 11. Jahrhundert, war die frühmittelalterliche Stadt eines der bedeutendsten Handelszentren Nordeuropas.
Hier greift die Crew in die Riemen des Wikingerschiffes "Erik Styrimathr"
Mit ihren Schiffen reisten die Wikinger einst bis nach Amerika.

Die Wikingerkultur wird vielseitig im Wikinger Museum Haithabu präsentiert und der Ministerpräsident lässt sich das Handwerk der gestandenen Wikinger erläutern. 

Diese jungen Wikingerfrauen bereiten Fladenbrot nach altem Rezept zu. Gerste wurde am Tag zuvor in Wasser zum Quellen gelegt. Mit Salz (Salz das war ein Luxusgut und in der Wikingerzeit noch knapp) und Dinkelmehl wird der Teig in Kugeln geformt und über dem Feuer als Fladenbrot gebacken.
Dazu wurde ein Quarkaufstrich mit Brennnesselsamen und Gänsewein gereicht.

Der Salzhandel startete erst Anfang des 12. Jahrhunderts aus der Saline in Lüneburg, informierte die Museumsleiterin Drews.

Über Gästemangel braucht sich das Wikingermuseum Haithabu in dieser Saison nicht beklagen. 30 000 Besucher wurden bislang gezählt und damit sei die Grenze der Besucherzahlen so gut wie erreicht, berichtet Guido Wendt vom Vorstand der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen.
Haithabu ist täglich von 9 bis 17 Uhr (von November bis März dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr) geöffnet. HIER ein Bericht der SHZ. Der Eintritt kostet unverändert 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Familien zahlen 15 Euro.
Wer nicht bis Schleswig aus unserer Region reisen will, aber auf Geschichte zum Anfassen steht, dem sei an dieser Stelle der Steinzeitpark Albersdorf empfohlen.
Es ist eine sehenswerte Landschaft in der sieben Häuser aufgebaut wurden, die nach Ausgrabungen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen erstellt wurden, wie sie vor 1000 Jahren existiert haben.
" Haithabu ist kein Disneyland, es wurde 1:1 konstruiert!", so die Museumsleiterin Ute Drews.


... mit Gänsewein 
 Im Bild links: Matthias Maluck ist Projektleiter beim Archäologischen Landesamt mit Sitz in Schleswig und setzte sich maßgeblich für die Anerkennung von Haithabu und Danewerk als Weltkulturerbe der UNESCO ein.

Am 30. Juni 2018 war es soweit: Haithabu und Danewerk wird zum Weltkulturerbe ernannt

----------------------------------------------------------
Glückstadt den 18.4.2018

Finanzministerin Monika Heinhold besucht den Recycling-Papier-Hersteller Steinbeis in Glückstadt

Bei schönstem Frühlingswetter erreichte Finanzministerin Monika Heinhold in Begleitung Glückstadt, um die Recyclingpapierfabrik Steinbeis kennenzulernen. 
Geschäftsführer Ulrich Feuersinger begrüßte den hohen Besuch der Landesregierung und machte die Gäste mit dem Unternehmen vertraut.
Zu berichten gibt es von der erfolgreichen Steinbeis Papier GmbH von 1911 mit 322 Mitarbeitern jede Menge. 
Mit der Altpapieraufarbeitung  produziert das Unternehmen jährlich rund 300.000 Tonnen Papier für Office-, Magazin und Digitaldruck.
In fünf Schichten wird das aus einem Umkreis von 150 Kilometern angelieferte Altpapier aufbereitet. 
Das Unternehmen wirbt mit seinem nachhaltigen Geschäftsmodell und erzielt einen Umsatz von 180,6 Millionen Euro.
Zum Absatzmarkt des Unternehmens zählt neben Europa auch Länder in Übersee - allerdings hier betriebsbedingt rückläufig.

Das ökologische Papier wird an die öffentliche Hand in alle Bundesländer bis auf Bayern geliefert.
Die Finanzministerin  informierte sich beim Unternehmen über die Papierherstellung und diskutierte mit Fachvertretern über weitere Möglichkeiten zur nachhaltigen Beschaffung. 
„Recyclingpapier ist nicht nur ökologischer, sondern auch günstiger in der Beschaffung“, so die Finanzministerin, die nach wie vor Wert auf nachhaltige Standarts legt. 
In der Landesregierung wurde inzwischen auf elektronische Vergabeverfahren umgestellt. Sie hat damit allein rund 4 Tonnen Papier eingespart.
Im Foto: Monika Heinhold vor 4 Tonnen jährlich eingespartem Papier, denn im Zeitalter des ausgeprägten Umweltbewusstseins, ist dieses Recycling-Verfahren nicht nur von wirtschaftlicher, sondern auch von ökologischer Bedeutung.
- Besichtigungsrundgang mit zahlreichen Infos zur Papierherstellung.

Probleme bei der Altpapieraufbereitung gibt es mit eingeklebten Probepackungen in Zeitschriften. In der Altpapierherstellung sind die Werbebeilagen ein großes Handicap. Die Verunreinigungen von Kleb- und Papierhilfsstoffen  belasten das Altpapierrecycling.

4 Tonnen eingespartes Papier
------------------------------------

 Kiel den 11.1. 2018

Neujahrsempfang der Landesregierung Schleswig-Holstein mit Ministerpräsident Daniel Günther

Heute war ich auf Presseeinladung in unserer Landeshauptstadt.
Der Ministerpräsident hatte zum Neujahrsempfang unter dem Motto "Digitalisierung und Gesellschaft" eingeladen. 250 Gäste waren anwesend

Vorerst gab es für Ministerpräsident Daniel Günther jede Menge Hände zu schütteln:
Gäste aus den Bereichen Konsularkorps, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kirchen, Wissenschaft und Kultur ließen es sich nicht nehmen, am Neujahrsempfang der Landesregierung im Alten Güterbahnhof in Kiel teilzunehmen.
Nachdem die Gäste dem Ministerpräsidenten ihre Botschaften mit herzlichen Wünschen übermittelt hatten, startete das Programm mit einer Rede von Daniel Günther und Grußworten vom Konsulairschen Korps Schleswig-Holstein Götz Bormann und vom Korps Hamburg Oksana Tarasyuk.
Auszug der Ansprache von Ministerpräsidenten Daniel Günther :

Musikalisch wurde das Programm von der Big Band Ernst-Baralch Gymnasium umrahmt.

Nach dem Programm mit einem Abendbuffet in der sehr gut geheizten Festhalle blieb Zeit, sich zum Beispiel mit den anwesenden Ministern zu unterhalten.
v.r. Dr. Bernd Buchholz (Minister für Wirtschaft und Verkehr), Monika Heinhold (Finanzministerin) sowie  Hans-Joachim Grote (Minister für Inneres).
Unterhalten habe ich mich persönlich zum Beispiel mit den Kreispräsidenten aus Dithmarschen Hans-Harald Böttger, der Daniel Günther als großen Glücksfall für Schleswig-Holstein mit seinem Kollegen aus Ostholstein Ulrich Rüder empfindet.
--------------------------------
Kiel den 12.1. 2018

Wachsende Sorgen vor der Schweinepest 

Schleswig-Holstein wappnet sich für einen möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP).  Um die Prävention weiter zu stärken und im Falle eines Ausbruchs so gut wie möglich handeln zu können, ist ein intensives Zusammenspiel aller Beteiligten notwendig.
 Landwirtschaftsminister Robert Habeck rief zu einem ASP-Gipfel auf, um die bereits eingeleiteten und mögliche weitere Schutz- und Präventionsmaßnahmen zu besprechen.
 Am Gipfel nahmen unter anderem Vertreter von Verbänden der Landwirtschaft, der Jagd, des Tierschutzes und des Naturschutzes sowie des Innenministeriums, der Polizei und der kommunalen Spitzenverbände teil.

 In einer anschließenden Pressekonferenz informierte der Landwirtschaftsminister über die anstehenden Bekämpfungsmaßnahmen des Erregers. Die Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest nach Deutschland hätte sehr schwerwiegende wirtschaftliche Folgen für die schweinehaltenden landwirtschaftlichen Betriebe, informierte Habeck und gab ein Maßnahmenpaket bekannt.
Hier der Tonmitschnitt der Pressekonferenz: 


Record and upload audio >>

 Es wurden Präventionen vom Eintreten der Schweinepest in SH besprochen und es wurde das Szenario durchdacht, falls das Virus SH erreichen sollte, wie im Krisenfall reagiert werden soll.
Info HIER
-----------
Als ich den Minister am Vormittag in Itzehoe zur Inbetriebnahme der Glasfaservernetzung traf, kam Robert Habeck mit dem Zug aus Berlin, um nach Itzehoe gleich weiter den Gipfel in Kiel zu leiten.
Ganz schön arbeitsreich so ein Job als Minister.
----------------------
Itzehoe den 12.1.
v.l.: Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Karin Prien (CDU), Digitalisieungsminister Robert Habeck  sowie Dr. Johann Bizer Vorstandvorsitzender von Dataport nehmen Landesnetzanschluss mit Glasfaser in Betrieb. Ab sofort steht Lehrern und Schülern Internet mit Hochgeschwindigkeit zur Verfügung.

Wolfgang-Borchert-Schule nun mit "Turbo-Internet"


Digitalisierungsminister Habeck und Bildungsministerin Prien nehmen glasfaserbasierten Landesnetzanschluss in Betrieb, denn Ziel der Landesregierung ist es, bis 2021 einen Großteil der Verwaltungsstandorte und Schulen per Glasfaser anzuschließen.


Der Schulleiter Eric Leisner freut sich mit seinen über 700 Schülern über den technischen Fortschritt ihrer Schule. Die Gemeinschaftsschule im Kreis Steinburg ist zugleich eine Modelschule für das Lernen mit digitalen Medien.
---------------------------