Donnerstag, August 02, 2018

Neues von der Landesregierung Schleswig-Holstein

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Haithabu den 16.8.2018

Ministerpräsident Daniel Günther auf Sommertour

Museumsleiterin Ute Drews freut sich darüber, den Ministerpräsidenten in der Wikingersiedlung Haithabu begrüßen zu können. 

Die Parlamentsferien neigen sich dem Ende und so finden für den Ministerpräsidenten die letzten Sommertouren 2018 durch Schleswig-Holstein statt.
 Vom 13. bis 16. August besuchte Daniel Günther mit einer Crew unterschiedliche Stationen in Schleswig-Holstein, um sich ein Bild von verschiedensten Projekten zu machen. 
Da ich Haithabu noch nicht kannte, nahm ich die Presseeinladung für diesen Ausflug gern an, zumal ich bereits mit dem Vorgänger von Daniel Günther - also Torsten Albig - einst auch eine Sommertour erlebte.

Haithabu liegt vor den Toren der Stadt Schleswig. In der Wikingerzeit, vom 9. bis 11. Jahrhundert, war die frühmittelalterliche Stadt eines der bedeutendsten Handelszentren Nordeuropas.
Hier greift die Crew in die Riemen des Wikingerschiffes "Erik Styrimathr"
Mit ihren Schiffen reisten die Wikinger einst bis nach Amerika.

Die Wikingerkultur wird vielseitig im Wikinger Museum Haithabu präsentiert und der Ministerpräsident lässt sich das Handwerk der gestandenen Wikinger erläutern. 

Diese jungen Wikingerfrauen bereiten Fladenbrot nach altem Rezept zu. Gerste wurde am Tag zuvor in Wasser zum Quellen gelegt. Mit Salz (Salz das war ein Luxusgut und in der Wikingerzeit noch knapp) und Dinkelmehl wird der Teig in Kugeln geformt und über dem Feuer als Fladenbrot gebacken.
Dazu wurde ein Quarkaufstrich mit Brennnesselsamen und Gänsewein gereicht.

Der Salzhandel startete erst Anfang des 12. Jahrhunderts aus der Saline in Lüneburg, informierte die Museumsleiterin Drews.

Über Gästemangel braucht sich das Wikingermuseum Haithabu in dieser Saison nicht beklagen. 30 000 Besucher wurden bislang gezählt und damit sei die Grenze der Besucherzahlen so gut wie erreicht, berichtet Guido Wendt vom Vorstand der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen.
Haithabu ist täglich von 9 bis 17 Uhr (von November bis März dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr) geöffnet. HIER ein Bericht der SHZ. Der Eintritt kostet unverändert 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Familien zahlen 15 Euro.
Wer nicht bis Schleswig aus unserer Region reisen will, aber auf Geschichte zum Anfassen steht, dem sei an dieser Stelle der Steinzeitpark Albersdorf empfohlen.
Es ist eine sehenswerte Landschaft in der sieben Häuser aufgebaut wurden, die nach Ausgrabungen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen erstellt wurden, wie sie vor 1000 Jahren existiert haben.
" Haithabu ist kein Disneyland, es wurde 1:1 konstruiert!", so die Museumsleiterin Ute Drews.


... mit Gänsewein 
 Im Bild links: Matthias Maluck ist Projektleiter beim Archäologischen Landesamt mit Sitz in Schleswig und setzte sich maßgeblich für die Anerkennung von Haithabu und Danewerk als Weltkulturerbe der UNESCO ein.

Am 30. Juni 2018 war es soweit: Haithabu und Danewerk wird zum Weltkulturerbe ernannt

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Glückstadt den 18.4.2018

Finanzministerin Monika Heinhold besucht den Recycling-Papier-Hersteller Steinbeis in Glückstadt

Bei schönstem Frühlingswetter erreichte Finanzministerin Monika Heinhold in Begleitung Glückstadt, um die Recyclingpapierfabrik Steinbeis kennenzulernen. 
Geschäftsführer Ulrich Feuersinger begrüßte den hohen Besuch der Landesregierung und machte die Gäste mit dem Unternehmen vertraut.
Zu berichten gibt es von der erfolgreichen Steinbeis Papier GmbH von 1911 mit 322 Mitarbeitern jede Menge. 
Mit der Altpapieraufarbeitung  produziert das Unternehmen jährlich rund 300.000 Tonnen Papier für Office-, Magazin und Digitaldruck.
In fünf Schichten wird das aus einem Umkreis von 150 Kilometern angelieferte Altpapier aufbereitet. 
Das Unternehmen wirbt mit seinem nachhaltigen Geschäftsmodell und erzielt einen Umsatz von 180,6 Millionen Euro.
Zum Absatzmarkt des Unternehmens zählt neben Europa auch Länder in Übersee - allerdings hier betriebsbedingt rückläufig.

Das ökologische Papier wird an die öffentliche Hand in alle Bundesländer bis auf Bayern geliefert.
Die Finanzministerin  informierte sich beim Unternehmen über die Papierherstellung und diskutierte mit Fachvertretern über weitere Möglichkeiten zur nachhaltigen Beschaffung. 
„Recyclingpapier ist nicht nur ökologischer, sondern auch günstiger in der Beschaffung“, so die Finanzministerin, die nach wie vor Wert auf nachhaltige Standarts legt. 
In der Landesregierung wurde inzwischen auf elektronische Vergabeverfahren umgestellt. Sie hat damit allein rund 4 Tonnen Papier eingespart.
Im Foto: Monika Heinhold vor 4 Tonnen jährlich eingespartem Papier, denn im Zeitalter des ausgeprägten Umweltbewusstseins, ist dieses Recycling-Verfahren nicht nur von wirtschaftlicher, sondern auch von ökologischer Bedeutung.
- Besichtigungsrundgang mit zahlreichen Infos zur Papierherstellung.

Probleme bei der Altpapieraufbereitung gibt es mit eingeklebten Probepackungen in Zeitschriften. In der Altpapierherstellung sind die Werbebeilagen ein großes Handicap. Die Verunreinigungen von Kleb- und Papierhilfsstoffen  belasten das Altpapierrecycling.

4 Tonnen eingespartes Papier
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 Kiel den 11.1. 2018

Neujahrsempfang der Landesregierung Schleswig-Holstein mit Ministerpräsident Daniel Günther

Heute war ich auf Presseeinladung in unserer Landeshauptstadt.
Der Ministerpräsident hatte zum Neujahrsempfang unter dem Motto "Digitalisierung und Gesellschaft" eingeladen. 250 Gäste waren anwesend

Vorerst gab es für Ministerpräsident Daniel Günther jede Menge Hände zu schütteln:
Gäste aus den Bereichen Konsularkorps, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kirchen, Wissenschaft und Kultur ließen es sich nicht nehmen, am Neujahrsempfang der Landesregierung im Alten Güterbahnhof in Kiel teilzunehmen.
Nachdem die Gäste dem Ministerpräsidenten ihre Botschaften mit herzlichen Wünschen übermittelt hatten, startete das Programm mit einer Rede von Daniel Günther und Grußworten vom Konsulairschen Korps Schleswig-Holstein Götz Bormann und vom Korps Hamburg Oksana Tarasyuk.
Auszug der Ansprache von Ministerpräsidenten Daniel Günther :

Musikalisch wurde das Programm von der Big Band Ernst-Baralch Gymnasium umrahmt.

Nach dem Programm mit einem Abendbuffet in der sehr gut geheizten Festhalle blieb Zeit, sich zum Beispiel mit den anwesenden Ministern zu unterhalten.
v.r. Dr. Bernd Buchholz (Minister für Wirtschaft und Verkehr), Monika Heinhold (Finanzministerin) sowie  Hans-Joachim Grote (Minister für Inneres).
Unterhalten habe ich mich persönlich zum Beispiel mit den Kreispräsidenten aus Dithmarschen Hans-Harald Böttger, der Daniel Günther als großen Glücksfall für Schleswig-Holstein mit seinem Kollegen aus Ostholstein Ulrich Rüder empfindet.
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Kiel den 12.1. 2018

Wachsende Sorgen vor der Schweinepest 

Schleswig-Holstein wappnet sich für einen möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP).  Um die Prävention weiter zu stärken und im Falle eines Ausbruchs so gut wie möglich handeln zu können, ist ein intensives Zusammenspiel aller Beteiligten notwendig.
 Landwirtschaftsminister Robert Habeck rief zu einem ASP-Gipfel auf, um die bereits eingeleiteten und mögliche weitere Schutz- und Präventionsmaßnahmen zu besprechen.
 Am Gipfel nahmen unter anderem Vertreter von Verbänden der Landwirtschaft, der Jagd, des Tierschutzes und des Naturschutzes sowie des Innenministeriums, der Polizei und der kommunalen Spitzenverbände teil.

 In einer anschließenden Pressekonferenz informierte der Landwirtschaftsminister über die anstehenden Bekämpfungsmaßnahmen des Erregers. Die Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest nach Deutschland hätte sehr schwerwiegende wirtschaftliche Folgen für die schweinehaltenden landwirtschaftlichen Betriebe, informierte Habeck und gab ein Maßnahmenpaket bekannt.
Hier der Tonmitschnitt der Pressekonferenz: 


Record and upload audio >>

 Es wurden Präventionen vom Eintreten der Schweinepest in SH besprochen und es wurde das Szenario durchdacht, falls das Virus SH erreichen sollte, wie im Krisenfall reagiert werden soll.
Info HIER
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Als ich den Minister am Vormittag in Itzehoe zur Inbetriebnahme der Glasfaservernetzung traf, kam Robert Habeck mit dem Zug aus Berlin, um nach Itzehoe gleich weiter den Gipfel in Kiel zu leiten.
Ganz schön arbeitsreich so ein Job als Minister.
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Itzehoe den 12.1.
v.l.: Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Karin Prien (CDU), Digitalisieungsminister Robert Habeck  sowie Dr. Johann Bizer Vorstandvorsitzender von Dataport nehmen Landesnetzanschluss mit Glasfaser in Betrieb. Ab sofort steht Lehrern und Schülern Internet mit Hochgeschwindigkeit zur Verfügung.

Wolfgang-Borchert-Schule nun mit "Turbo-Internet"


Digitalisierungsminister Habeck und Bildungsministerin Prien nehmen glasfaserbasierten Landesnetzanschluss in Betrieb, denn Ziel der Landesregierung ist es, bis 2021 einen Großteil der Verwaltungsstandorte und Schulen per Glasfaser anzuschließen.


Der Schulleiter Eric Leisner freut sich mit seinen über 700 Schülern über den technischen Fortschritt ihrer Schule. Die Gemeinschaftsschule im Kreis Steinburg ist zugleich eine Modelschule für das Lernen mit digitalen Medien.
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