Mittwoch, September 30, 2026

Oktober 2026

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Reden wir drüber! – Bürgerdialog in Hohenaspe

Teil II

Die Ankündigung "Bis zur letzten Wortmeldung" wurde trotz reger Beteiligung überraschend durchgezogen. 

Die Informationsveranstaltung in Hohenaspe zur geplanten Errichtung eines Rechenzentrums war aufgrund wachsender Gerüchte notwendig. 
Bürgermeister Hans Otte berichtete über die ursprünglichen Überlegungen zur Erweiterung des Gewerbegebiets Burgviert und erläuterte, dass die Idee für das Rechenzentrum von Hans-Jörn Arp, einem ehemaligen CDU-Landtagsabgeordneten, angestoßen wurde.

👉Die Standortwahl Hohenaspe wird durch verschiedene Faktoren unterstützt: die Nähe zum geplanten Umspannwerk in Mehlbek, gute Autobahnanbindungen und die bestehende Gewerbegebietsinfrastruktur. 
Besonders die finanzielle Situation der Gemeinde ist entscheidend, da im Gespräch stehende Gewerbesteuereinnahmen von bis zu vier Millionen Euro pro Jahr für die Realisierung geplanter Projekte, wie den Ausbau von Kindertagesstätten und den Bau einer Mensa, von Bedeutung wären.

Aktuell belaufen sich die Steuereinnahmen der Gemeinde auf etwa 600.000 Euro, was die Notwendigkeit zusätzlicher Einnahmen verstärkt. 
📍Ivan Y., der Projektkoordinator, stellte klar, dass sich das Vorhaben noch in einem frühen Planungsstadium befindet; ein Grundstück sei noch nicht erworben, und Bauanträge seien nicht eingereicht worden. 
Die erforderlichen Planungen sollen drei bis vier Jahre in Anspruch nehmen. 
Zudem wurde betont, dass es sich bei dem geplanten Rechenzentrum nicht um eine spezialisierte KI-Anlage handelt, sondern um ein "Normales Rechenzentrum" handeln würde.
Viele Fragen verbleiben an diesem frühen Standpunkt, die im weiteren Verlauf des Planungs- und Genehmigungsverfahrens zu klären sind.

Die geplante Errichtung eines Rechenzentrums im Gebiet L127/Kakser Kirchenweg umfasst ein Hauptbaufeld von etwa 15 Hektar. 
Vorgesehen sind die Nutzung von Abwärme in Gewächshäusern und möglicherweise der Bau eines Batteriespeichers. 
Bisher wurden 16 Landeigentümer konsultiert, allerdings wurden die Anwohner in der Nachbarschaft nicht ausreichend in die Planung einbezogen und äußern Bedenken hinsichtlich Lebensqualität, Flächenverbrauch und Lärmbelastung durch die technischen Anlagen. 

Auch die Erträge aus Gewerbesteuern könnten frühestens in 17 Jahren realisiert werden.
 In der Diskussionsrunde wurden kritische Fragen zu Arbeitsplätzen, Investoren und Flächenbedarf laut, da spekuliert wird, dass insgesamt rund 50 Hektar benötigt werden könnten. 

Weitere Informationen über Abstände zur Wohnbebauung sollen im kommenden Frühjahr vorgelegt werden. 
Bei dem Treffen wurden zahlreiche offene Fragen zur Planung und zu den wirtschaftlichen Folgen des Projekts, das frühestens ab 2030 umgesetzt werden könnte, verdeutlicht. 
👉 Der Projektkoordinator plant für April eine Reise zu einem Rechenzentrum bei Berlin für Interessierte aus Hohenaspe, um das Unternehmen greifbarer zu machen. 
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Herbstabend des DRK Hohenaspe 

Text (überarbeitet) und Fotos  Gabi Labrenz 


Alles steht bereit für einen unterhaltsamen Herbstabend

Am 24. September 2026 konnte Angela Horn insgesamt 67 Gäste zum diesjährigen Herbstabend des DRK Hohenaspe herzlich begrüßen.
 In gemütlicher und geselliger Runde verbrachten die Teilnehmer einen abwechslungsreichen Abend in stimmungsvoller Atmosphäre. 
 Zum Auftakt erwartete die Gäste ein leckerer Imbiss.
 An den liebevoll und passend zur Jahreszeit herbstlich gedeckten Tischen konnten sich alle zunächst stärken und in geselliger Runde miteinander ins Gespräch kommen. 
🎙️🎵 Für den musikalischen Höhepunkt des Abends sorgten anschließend die „Springhoer Teichspatzen“. 


Mit ihrem fröhlichen und schwungvollen Auftritt brachten sie schnell Stimmung in den Saal. 
Bei bekannten Melodien wurde kräftig mitgesungen, geschunkelt und so manches Lied mit einem Lächeln auf den Lippen begleitet.
 Die gute Laune der Musiker übertrug sich dabei schnell auf das Publikum und machte den Auftritt zu einem besonderen Höhepunkt des Abends. 
 👉Ein weiterer schöner Programmpunkt war die Ehrung langjähriger Mitglieder. 
Für ihre 50-jährige Mitgliedschaft im DRK Hohenaspe wurden Erika Hensel, Wilma Dammann und Dorothea Nissen geehrt. 

Mit dieser besonderen Auszeichnung wurde ihr langjähriges Engagement und ihre Verbundenheit mit dem Deutschen Roten Kreuz gewürdigt.

 Zum Abschluss wartete noch eine große Tombola auf die Gäste. 
Dank der zahlreichen Gewinne durfte sich schließlich jeder über ein kleines Präsent freuen, sodass an diesem Abend niemand mit leeren Händen nach Hause gehen musste. 
 So klang ein rundum gelungener und geselliger Herbstabend in fröhlicher Atmosphäre aus. 
Ein herzlicher Dank gilt allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen und damit für einen schönen gemeinsamen Abend gesorgt haben.

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Ausflüge in die Region 


Die neulich HIER gezeigte ARD-Dokumentation über den permanenten Straßenlärm hat deutlich gemacht, wie gesundheitsschädlich das Leben in einer Großstadt sein kann – wie zum Beispiel im gezeigten Hamburg. 
 Natürlich kann man das nicht pauschal auf jede Großstadt übertragen.
 Hamburg und auch Berlin sind flächenmäßig gut aufgestellt und verfügen durchaus über ruhigere teure Wohnbezirke. 
Aber ob es dort noch Stellen gibt, an denen man wirklich gar nichts von den Umgebungsgeräuschen hört, bezweifle ich. 
 Auch auf dem Land muss man solche Orte inzwischen suchen. 
Aber mit einem entscheidenden Unterschied: Man findet sie hier noch. 
 Diese extreme Ruhe – und genau diesen Ort möchte ich der in der Dokumentation gezeigten vom Lärm geplagten Dame aus Hamburg einmal empfehlen – findet man zum Beispiel bei Ridders: 53°59'45.6"N 9°35'58.6"E
 Der Weg zur L oigny-Brücke, versteckt im Rantzau-Tal, bietet Spaziergängern und Radfahrern mit Sehnsucht nach Ruhe optimale Bedingungen. 

 
 Manchmal hört man ein Sportflugzeug auf dem Weg zum Flugplatz Hungriger Wolf oder den Ruf eines Falken. Ansonsten ist es, jetzt wo die Maisernte so gut wie abgeschlossen ist, total ruhig. Wo gibt's solche Orte noch? Es ist wirklich ein faszinierender Platz, weil man plötzlich merkt: Hier ist etwas anders.


An der Brücke befinden sich Hinweisschilder über die im und am Wasser lebenden Insekten. 
Die Blühfelder können von aufgestellten Bänken mit Tischen genossen werden.
Auf beiden Seiten des Weges sind Blumenfelder so weit das Auge reicht zu entdecken. 
Ob es sich hier um Ausgleichsflächen handelt, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. 
Die Bäume der Schwedischen Mehlbeere mit den roten Früchten sind ebenfalls ein Blickfang.


Der Falke lässt sich bei seiner Mahlzeit nicht stören

Im angrenzenden Wald sind derzeit viele Pilzsammler unterwegs.

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Hohenaspe: Pünktliches Elsterntreffen ab 7 Uhr morgens


Jeden Morgen besuchen uns elf Elstern. Solange sie die Singvögel in Ruhe lassen, ist es mir egal. Insgeheim hoffe ich jedoch, dass sich der Elsternnachwuchs endlich ein eigenes Revier sucht.

Elstern sind laut Google extrem standorttreue Revierverteidiger, weshalb die Hoffnung auf einen baldigen Auszug der Jungvögel absolut berechtigt ist.
Dass sich derzeit jeden Morgen 11 Elstern bei uns tummeln, liegt an einer biologischen Besonderheit im Spätsommer und Herbst: Es handelt sich dabei höchstwahrscheinlich um einen sogenannten „Jugendtrupp“ (auch Nichtbrüter-Trupp genannt).
Warum sind es so viele und wann gehen sie?
Der Familienverband: Nach der Brutsaison im Frühjahr bleiben die Eltern und die flüggen Jungvögel des laufenden Jahres noch einige Monate als lockerer Familienverband zusammen.
Die Jugendclique: Später schließen sich die Jungvögel mehrerer Familien zu größeren Trupps zusammen. Gemeinsam streifen sie durch die Gegend, um Futterplätze zu finden und Schutz vor Feinden (wie Habichten) zu haben.
Der Auszug: Die Gruppe soll nach Information nicht ewig bleiben. Sobald die Jungvögel im späten Winter oder nächsten Frühjahr geschlechtsreif werden, suchen sie sich definitiv ein eigenes Revier. Da Elstern ihre Reviere vehement gegen Artgenossen verteidigen, wird das Elterntier-Paar den Nachwuchs spätestens dann rigoros vertreiben. 
Am Ende wird wieder nur das ansässige Brutpaar übrig bleiben: HOFFENTLICH!
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 👉 Kim wird ab Januar 2027 für 1,5 Jahre die künstlerische Leitung des M.1 in Hohenlockstedt übernehmen. 

Sie hat ein Konzept entwickelt, das sich den Wasserwegen der Region widmet, unter dem Titel (In)Visible Tides. Das dreiteilige Ausstellungsprojekt untersucht die Rolle von Wasser als verbindendes Element und paradoxen Speicher. 
 Zentrale Forschungsfragen betreffen die Verbindung von landschaftlichen, emotionalen und politischen Kräften sowie die Transformation von Landschaften in Aktionsfelder künstlerischer Forschung.

 Die Ausstellung wird von Künstlerresidenzen und öffentlichen Feldforschungen in der Region begleitet und soll im Sommer 2024 eröffnet werden.
 Kim bringt Erfahrungen aus ihrer Arbeit mit maritimen Landschaften in Korea ein. Geboren in Südkorea und mittlerweile in Berlin lebend, hat sie in den Bereichen Kunstgeschichte, Museologie und Germanistik studiert. 
Ihr kuratorisches Interesse gilt liminalen Landschaften, die oft als marginalisiert betrachtet werden, jedoch wichtige ökologischen Funktionen erfüllen. Aktuelle und vergangene Projekte umfassen verschiedene interdisziplinäre Formate zwischen Kunst und Wissenschaft. 
Die Zusammenarbeit mit ihr wird mit Vorfreude erwartet.

Foto: Tobias Kruse
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Pressemeldung vom Kreis 

Große Resonanz: 17. Jugendgesundheitstage Hier 

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📍Laut einem Bericht der SHZ vom 30.09. soll im nun sanierten Gebäude des ehemaligen Netto gegenüber dem Lidl-Markt in Edendorf ein Penny-Discounter entstehen.