Dienstag, Juni 30, 2026

Juli 2026

buttonden 2.7.

Auf dem Rückweg von Itzehoe durch das Waldgebiet Halloh traf ich zufällig den Revierförster aus Drage. 

Das Waldstück, das wegen der Holzfällarbeiten einige Zeit für Fahrradfahrer und Spaziergänger gesperrt war, ist inzwischen wieder begehbar. Mit dem Fahrrad ist es derzeit aufgrund der Nässe allerdings – wie ich aus eigener Erfahrung feststellen musste – nicht zu empfehlen.

👉 Jan Hinrich Bergmann war am Abend gerade dabei, die Holzstämme zu markieren. Dennoch nahm er sich die Zeit, mir interessante Informationen über die dort durchgeführten Holzfällarbeiten und das ausführende Unternehmen zu geben.

Holzeinschlag im Waldgebiet Halloh bei Ottenbüttel 

Im Waldgebiet Halloh bei Ottenbüttel wurde vor kurzer Zeit 60 bis 80 Jahre alte Rotbuchen, Ahornbäume und knorrige Hainbuchen gefällt. Nach Angaben des zuständigen Försters handelt es sich um den ersten größeren Einschlag in diesem Bereich des Staatsforstes seit mehr als 30 Jahren.

Die Holzpreise haben aktuell ein Rekordniveau erreicht. 

Für das hier geschlagene Holz gibt es zwei Absatzmöglichkeiten: Ein Teil wird nach Creuzburg in Thüringen geliefert, wo das Holz zu Stuhllehnen verarbeitet wird. Diese werden laut Förster Jan Hinrich Bergmann unter starker Hitze in Form gepresst. Das Unternehmen hätte gern die gesamte Menge von rund 1.000 Festmetern gekauft. Da Brennholz derzeit jedoch höhere Preise erzielt, wird nur ein Teil des Holzes nach Thüringen gehen.

🌳🌲🌱Förster Jan Hinrich Bergmann betreut ein 1.515 Hektar großes Revier und lässt dort jährlich rund 10.000 Festmeter Holz einschlagen.

Jan Hinrich Bergmann macht Überstunden, da der Regen diese Arbeiten verhindert hat

Was geschieht mit den Zweigen der gefällten Bäume? Dazu erklärt der Förster: „Die Zweige mit Laub verbleiben im Wald und dürfen nicht genutzt werden. Das ist anders als in Niedersachsen, wo der gesamte Baum entnommen werden darf.“

Das etwa 95 Hektar große Waldgebiet Halloh muss nach dem Einschlag nicht aufgeforstet werden. Der Wald verjünge sich dort auf natürliche Weise durch Esche, Ahorn und Buche, berichtet Bergmann. 

Der vorhandene kleine Rehbestand stelle für die jungen Bäume derzeit keine Gefahr dar.

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Itzehoe den 2. Juli 

Preisverleihung zum STADTRADELN 2026 auf dem Steinburger Abendmarkt

 Die Preisverleihung der internationalen Kampagne STADTRADELN 2026 im Kreis Steinburg fand auf der Bühne des Steinburger Abendmarkts in Itzehoe statt.
 Dort wurden die aktivsten Radfahrenden und Teams der Kampagne, die vom 1. bis 21. Mai lief, für ihre beeindruckenden Leistungen vor einem großen Publikum ausgezeichnet. 

 Zu Beginn der Preisverleihung präsentierte Moderatorin Sandra Ludwigh, Energie- und Klimaschutzbeauftragte des Kreises Steinburg, die eindrucksvollen Ergebnisse der diesjährigen Aktion. Insgesamt beteiligten sich 3.204 Radfahrerinnen und Radfahrer an der Kampagne. 
 Ebenso beeindruckend ist die Gesamtleistung aller Teilnehmenden: 
! Gemeinsam legten sie 600.586 Kilometer mit dem Fahrrad zurück. 
Sandra Ludwigh verdeutlichte diese Leistung mit einem anschaulichen Vergleich: 
Die zurückgelegte Strecke entspricht rund 15 Erdumrundungen. 

 Während des Aktionszeitraums wurden insgesamt 50.428 Fahrten von 162 Teams erfasst. 
👉Auszeichnungen wurden in den Kategorien Unternehmen und Betriebe, weiterführende Schulen, Grundschulen, Vereine und Verbände, Ämter und Verwaltungen, Familien sowie Gemeinden vergeben. Bevor die Ehrungen begannen, zeigte sich Kreispräsident Peter Labendowicz erfreut darüber, dass die Kampagne nach seinem Kenntnisstand während der gesamten 21 Tage unfallfrei verlaufen sei. 
Er dankte allen Teilnehmenden für ihr Engagement und ihren Beitrag zu nachhaltiger Mobilität und aktivem Klimaschutz.

Unternehmen und Betriebe: Gold Team Sparkasse, Schulen: Gold KKS, Grundschulen: Brokstedt und Vereine und Verbände: Kollmar und Neuendorf rocken. 
Gold für Ämter und Verwaltung: Kreisverwaltung Steinburg, Familien: Turboschnecken 
Gemeinden: Krummendiek


Auch wenn das Wetter am 2. Juli eher herbstlich wirkte und die Windböen so manche Kopfbedeckung verwehen ließen, ist der Steinburger Abendmarkt in Itzehoe immer ein beliebter Treffpunkt für Familien und Freunde regionaler Produkte. 
Das Wetter kann hier niemandem die Stimmung vermiesen. Nach wie vor scheint Aperol Spritz angesagt zu sein. 

Er findet von Mai bis Oktober nahezu jeden ersten Donnerstag im Monat ab 16:30 Uhr statt und bietet eine Mischung aus regionalen Spezialitäten, Livemusik und kreativen Marktständen. 
Jeder Abend hat ein eigenes Motto, das zum Entdecken neuer Geschmäcker einlädt. 
Der Markt fördert die Begegnung zwischen Erzeugern, Gastronomen und Besuchern und bietet eine stimmungsvolle Atmosphäre für entspannte Sommerabende mit gutem Essen und Musik.

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Itzehoe den 2. Juli
Stadtansicht aus der Höhe 

Bummel durch Itzehoe

Für die Aufnahmen musste ich mich weit nach oben begeben

Die Presseeinladung zum Steinburger Abendmarkt hat mich mit der Kamera nach Itzehoe verschlagen. Bei dieser Gelegenheit habe ich mir den Baufortschritt des „Multifunktionskomplexes“, also des Holstein-Centers, angesehen.
Die Baugrube sieht nach dem Regen feucht aus. Fortschritte sind auf allen Seiten des Gebäudekomplexes zu entdecken.



Typische "Semmelhaack-Bauweise" wie sie jetzt häufiger in Itzehoe zu sehen ist.



👉Vom Steinburger Abendmarkt mit Preisverleihung für das vergangene Stadtradeln ist ein Bericht mit zahlreichen Fotos in Arbeit. 

📍 Später, auf dem Rückweg durch das Waldgebiet Halloh, habe ich den Revierförster angetroffen. Jan Hinrich Bergmann war gerade dabei, die Holzstämme zu markieren, nahm sich aber die Zeit, mir interessante Informationen zu den dort durchgeführten Holzfällarbeiten und dem abnehmenden Unternehmen zu geben. Auch dazu in Kürze mehr.


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Hohenaspe den 30.6.
Ankündigung vom Gemeinderat 

Bürgerdialog zur möglichen Erweiterung des Gewerbegebietes Burgviert Hohenaspe

                                       Wird hier ein Rechenzentrum geplant?
(Ein Rechenzentrum ist ein Ort, an dem viele Computer (Server) zusammenarbeiten. Sie speichern Daten und sorgen dafür, dass Internetseiten, E-Mails, Cloud-Dienste und Apps jederzeit funktionieren.
Damit alles zuverlässig läuft, benötigen Rechenzentren eine sichere Stromversorgung, eine leistungsstarke Kühlung, moderne Sicherheitstechnik und jede Menge Platz)

👉Bürgersaal Hohenaspe 25.09.2026 18:30 h

Es sind alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Hohenaspe eingeladen, sich an diesen Termin über die mögliche Erweiterung des Gewerbegebietes Burgviert zu informieren und Fragen zu stellen. 
Es soll eine offene Gesprächsatmosphäre geschaffen werden, damit alle möglichen Fragestellungen konstruktiv besprochen werden können.

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Hohenaspe Ende Juni:

 Die Jungstörche in Hohenaspe entwickeln sich in der Wärme prächtig

Das Julistartbild zeigt die Hohenasper Störchin am Regenrückhaltebecken

Sicher werden sie inzwischen auch mit Wasser versorgt. Foto vom 25.6.2026

Allgemein sieht es mit dem Storchennachwuchs im Kreis Steinburg gut aus.
Weißstorch Gebietsbetreuer Jörg Heyna meldet für den Kreis Steinburg derzeit 122 gezählte Jungstörche.
Da sind u.a.:
In Looft auf dem Horst im Waldweg 2 Küken und in der Dorfstraße ein Jungstorch
In Drage zwei Jungstörche 
In Kaaks sind auf zwei Nestern jeweils zwei Jungstörche zu sehen.
In Pöschendorf ist ein Küken auf dem selbstgebauten Nest zu entdecken.
In Schlotfeld wird zur Freude der Dorfbewohner ein Küken im Nest gefüttert
In Oldendorf gibt es auf zwei Nestern insgesamt 5 Storchenjunge
In Ottenbüttel sind zwei Jungstörche bereits flugfähig 
In Christinenthal sollen sogar 4 Küken gefüttert werden. 

👉Mir ist aufgefallen, dass es in den Vorjahren zu dieser Zeit mehr Störche auf den Wiesen rund um Hohenaspe zu entdecken gab. Die noch nicht geschlechtsreifen Störche hatten sich dort stets in Junggesellengruppen zusammengetan und sind von Ort zu Ort gezogen.

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Ankündigung der Landjugend Steinburger Geest:

👉Bierkastenlauf am 19.7. von Hohenfiert nach Ridders 

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Erfreulicher Zuwachs bei den Mehlschwalben auf dem Hof Schmidt

Der Bestand der Schwalben geht weiterhin zurück. Auf dem Hof Schmidt in Hohenaspe wurde jedoch ein erfreulicher Zuwachs bei den Mehlschwalben festgestellt.

Junge Rauchschwalben im Feld von Hohenaspe 

Während im vergangenen Jahr vier der angebotenen Nester von Mehlschwalben belegt waren, wird in diesem Jahr bereits in acht Nestern gebrütet. Dies zeigt, dass die geschaffenen Nistmöglichkeiten von den Vögeln sehr gut angenommen werden.

Wie groß die Zahl der belegten Nester der Rauchschwalben in den Ställen ist, kann Gerd Schmidt derzeit noch nicht sagen.

Dank der Weidetierhaltung am Hof haben die Schwalben wohl auch ausreichend Nahrungsangebote.

📍Aber auch die Graugänse haben an der Hofstelle außerhalb von Hohenaspe deutlich zugenommen. 
Fünf Paare haben erfolgreich Nachwuchs bekommen. 
Außerdem sollen sieben Paar Kanadagänse am Teich gebrütet haben.
Die Nilgänse hatten in diesem Jahr hingegen keinen Nachwuchs. Diese Beobachtung deckt sich mit den Nilgänsen in der Pohlmannstraße am Regenrückhaltebecken. 

Auch hier kann das ansässige Nilganspaar keinen Nachwuchs vorweisen, ist aber in Begleitung "unserer" Störchin zu entdecken.

In Richtung Hungriger Wolf, nicht weit vom Hof entfernt, sind auf unterschiedlichen Weideflächen zwei Kraniche zu sehen. 
Erfreulicherweise sind auch jede Menge Kiebitze zu beobachten.

Kiebitze sind stark gefährdete Bodenbrüter 

Die Nutrias am Teich bei Schmidts haben den Winter nicht überstanden. Kein einziges Tier von den sonst so robusten Tieren soll laut Gerd Schmidt zu sehen sein.