Donnerstag, Dezember 19, 2013

Dezember 2013

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Looft den 30.12.

 Wenn man in diesen Tagen durch die Landschaft marschiert, ist das im Hintergrund stets vernehmbare Geräusch einer Kettensäge zu hören.
 Bei Looft hatte der letzte Sturm ganze Arbeit geleistet. Mit einer Böe aus dem Norden wurden etliche Bäume umgeknickt.
Überall liegen vor allem entwurzelte Kiefern danieder und so gibt es jede Menge Aufräumarbeiten zu leisten.  
 So ist auch Herr Schröder aus Looft am Sägen. 
Die entwurzelte Kiefer an den Fischteichen ist für den Fachmann keine Herausforderung, aber die nicht ganz ungefährliche Arbeit wird viele Stunden in Anspruch nehmen. Die Kiefer wurde 70 - 80 Jahre alt und wird dem Besitzer ca 5 Kubikmeter Holz einbringen. Die gestiegenen Holzpreise werden sich nach einem großen Angebot wieder aller Voraussichtnach normalisieren, denn auch der Ölpreis soll nach neuesten Meldungen sinken.

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An der Elbe zwischen den Jahren

für einen Spaziergang mit richtiger Wetterkleidung unbedingt zu empfehlen.
Die Elbe am Störsperrwerk. Das milde Klima an diesen Tagen lockt sogar Radfahrer an die Elbe.
Ein eher ungewöhnliches Wintervergnügen zu dieser Jahreszeit. 
Zum Spazierweg geht es HIER
Auch hinterm Deich gibt es immer etwas zu entdecken:
Sehr sehenswert die alten Bauernhäuser
Der Haustyp Barghus mit der seitlich angeordneten großen Einfahrt (hier unverkennbar Nähe Brokdorf)
 Dank Züchtung benötigt der Grünkohl keinen Frost mehr vor der Ernte.
Letztes Wintergemüse auf den Feldern im Kreis Steinburg - Am Neuendeich.

Die "Palme des Nordens" kann den ganzen Winter über geerntet werden. Grünkohl ist reich an Vitalstoffen sowie hochgradiger Eisenlieferant. 
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Das Gut Drage: 

Eine Bestandsaufnahme von vor 116 Jahren  Seite 4-7 unter So war es früher 3
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Hohenaspe den 24.12.



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Ottenbüttel den 22.12.

Stimmungsvoller Gottesdienst am 4. Advent auf der Diele

Einen Adventsgottesdienst auf einem Hof zu feiern, ist für die Hohenasper Kirchengemeinde zur Tradition geworden. In diesem Jahr fand der Taufgottesdienst auf der Diele von Reimer Voss in Ottenbüttel (Ünnerst Dörpstraat) statt. 
 
Ein harmonischer außer Haus-Gottesdienst mit einem Täufling, Musik von Tatjana Kuukelmoor (Organistin) und Tobias Preuß (Gitarrist) brachte für die zahlreichen Andachtsbesucher Licht in den Advent.
Pastorin Stefanie Warnke bedankte sich bei den Gastgebern für den freundlichen Empfang.
Nach dem Gottesdienst  tauschte man bei Kaffee, Tee und Keksen gute Wünsche für das anstehende Fest aus.
Auf der Diele im alten Bauernhaus von Reimer Voss gibt es viel zu sehen. Zahlreiche Ausstellungsstücke schmücken die riesige Halle. Unverkennbar handelt es sich bei Herrn Voss um einen Jäger. Aber auch etwas eher seltenes lenkt die Blicke auf sich. An die 100 kuriose Wanderstäbe sind an den Wänden der Diele befestigt. Nach dem Gottesdienst erkundige ich mich beim Besitzer nach dem Ursprung dieser in sich gedrehten Hölzer.
 Herr Voss gibt gern über sein einmaliges Hobby Auskunft: Wenn er mit seiner Lebensgefährtin unterwegs ist, hält er ständig Ausschau nach vom Geißblatt gedrehten Hölzern.
Geisblatt oder auch "Jelängerjelieber" genannt,  ist ein rechts windendes Klettergewächs. Im Wald oder im Knick nimmt die giftige Pflanze gern den Baum oder den Strauch als Rankhilfe.
Die Windungen am Holz entstehen, weil sich das Geisblatt um den Ast windet. Das Holzstück muss bearbeitet werden. Zu guter Letzt wird der Stab mit Bootslack gestrichen.

116 Jahre altes Zeitdokument 

Für alle, die sich für alte Überlieferungen aus unserer Region interessieren, gibt es - Dank Hans Herbst aus Drage - eine besondere Überraschung:


In einem Druck von 1897 mit 56 Seiten wird das Gut Drage und die dazu gehörigen Dorfschaften nach Niederlegung des Hoffeldes und Verteilung der Dorfgemeinheiten 1787 - 1820 von Hedde Jürgens beschrieben.
Die in altdeutscher Schrift verfasste Chronik wurde vom pensionierten Lehrer Carl-Christian Christiansen  übersetzt und wird auf diesem Blog veröffentlicht.



Leibeigenschaft bis 1788 in Looft?

Vorwort  

von Dr. phil. A. Glog 1897

Zu meiner Beschreibung des Kirchspiels Hademarschen habe ich vieles aus einer im Gutsarchiv von Hanerau befindlichen Handschrift des ehemaligen Justitiarius   H e d e   J ü r g e n s   geschöpft.
Der Genannte hat auch über das Gut Drage interessante Aufzeichnungen hinterlassen, welche besonders die Parcelirung der Hoffelder 1787, die Auftheilung der Dorfgemeinheiten, die Dienste und Abgaben der Bauern ect. behandeln.
Weil über die bäuerlichen Verhältnisse gerade dieser Gegenden wenig Nachrichten vorhanden sind und noch manche Unklarheiten herrschen, sind Jürgens` Aufzeichnungen es wert, der Nachwelt erhalten zu bleiben, um so mehr, als sie mit geradezu peinlicher Genauigkeit gemacht zu sein scheinen.
Die gegenwärtigen Besitzer der betreffenden Ländereien werden durch sie in die Lage versetzt, Vergleiche mit dem vergangenen Jahrhundert anzustellen, die Namen der ehemaligen Besitzer, den  Holzbestand vor hundert Jahren, Grenzen usw. zu ermitteln, kurz, die Scholle, auf der sie sitzen, gründlicher kennen zu lernen, als es durch die mündliche Überlieferung vom Vater auf den Sohn möglich ist.
Ständen endlich noch die alten Flurkarten, deren ich mehrere auf dem Boden olzbestand vor hundeHdes Herrn Amtsvorstehers in Looft gesehen habe, zur Verfügung, so würde das geschriebene Wort durch das Bild noch wesentlich ergänzt werden können.
 Die Bauernschaften sollten es sich nicht verdrießen lassen, für die Auffindung und Vervielfältigung derselben zu sorgen. Nach der Topographie von Schröder und Biernatzki soll im Dorfe Looft bis zum Jahre 1788 Leibeigenschaft bestanden haben.
Herr Pastor Hansen hat in seiner vor zwei Jahren erschienenen Chronik des Gutes Drage dieses nacherzählt. Es hat hier aber ebenso wenig, wie in anderen Gütern West-Holsteins Leibeigenschaft existiert.
Ich verweise dabei auf den im Anhang angefügten, der „Heimat“ (Heft 1,1896) entnommenen Aufsatz von W. Volckens, welcher die Richtigkeit dieser Behauptung zur Genüge beweist.
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Anmerkungen von C.-C.Christiansen:
 In den weiteren Ausführungen werden Maßeinheiten erwähnt, die heute nicht mehr üblich sind, und in der damaligen Zeit von Region zu Region unterschiedlich waren. Die entnommenen Werte wurden aus „Wikipedia.org/Alte Maße und Gewichte (deutschsprachiger Raum)“ ermittelt.
1 Tonne (To.),rund 0,55 ha  = 5.500 m²,
1  Scheffel (Sch),   = rund   2.767,1 m²
1 Quadratrute (Qu-R) = rund 14,185 m²,
1  Quadratfuss (Qu-F),  = rund 0,098 m²,  144 Quadratfuss = 1 Quadratrute                                        
In Preußen entsprach 1750–1806 1 Reichstaler  (RT): 90 neuen Groschen zu je 18 Pfennig

Unter "So war es früher 3" werden die Seiten aus diesem historischen Druck veröffentlicht.

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Post aus Itzehoe:

Gastfamilie gesucht und gefunden. So konnte der Beitrag gelöscht werden.

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Kiel den 20.12.

 Der Weihnachtsmarkt in Kiel in der Fußgängerzone Holstenstraße bietet auch in diesem Jahr zahlreiche Fotomotive.

Aufgefallen ist mir zum Beispiel dieser Herr:
Man meint, er beobachtet die Leute um ihn herum aus einer anderen Welt. Was er wohl über die Kleidung der Neuzeit sagen würde? Fast alle (wie die Fotografin) tragen Jeans und dunkle Jacken. Ob es diese Einheitskleidung auch im 18 Jahrhundert gab? Sehr unwahrscheinlich - Frauen in Hosen zu seiner Zeit unvorstellbar.
Der Beobachter ist ein ehemaliger Bürgermeister aus Kiel: Asmus Bremer.
Die Kieler wissen ihn zu würdigen, weil er sehr volksnah gewesen sein soll. Bis zu seinem Tod 1720 hat er das Amt des Bürgermeisters fast 20 Jahre lang bekleidet. Die lebensgroße Plastik hat man platziert, wo er zu Lebzeiten auch oft gesessen haben soll. Den Platz hat man ihm zu Ehren Asmus-Bremer-Platz benannt.
Auf dem Rathausplatz in Kiel wird dieser Tage (bis zum 12 Januar) eine 750m² überdachte Eisfläche geboten. Wir Steinburger brauchen natürlich zum Schlittschuhlaufen nicht extra nach Kiel fahren. Die Eissporthalle in Brokdorf  im Kreis bietet dieses Vergnügen quasi vor der Haustür. (Apropos Brokdorf -auf deren Webseite kann man ein Schaf scheren)



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Hohenaspe

17.12. Weihnachtslieder mit den St. Michael's Singers 
Live-Mitschnitt eines vorgetragenen Stückes vom hiesigen Gospelchor

Glück braucht der Mensch

Das Kreismuseum Prinzeßhof in Itzehoe ist außer am Montag, am 24. und am 31. Januar, über die Weihnachtsfeiertage geöffnet.
Die nächste Sonderausstellung „Glück braucht der Mensch“ ist in Vorbereitung. Falls Sie mit Glücksbringern, Maskottchen oder anderen „Glücksgegenständen“ die Ausstellung bereichern können – bitte melden. (Tel. Nr. 04821 – 64068)     

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Hohenaspe - Info von C.C. Christiansen

Scheckübergabe für gelungene Schüleraufführung


Als Dank für die gelungene Aufführung des Chores der Grundschule Hohenaspe bei der Vorweihnachtsfeier des Hohenasper Ortsverein des Sozialverband SoVD überreichten der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende des Sozialverbands, Hohenaspe, Rudi Fock und Reimer Meier, der Schul-  und Chorleiterin Kathrin Michael und einigen Chormitglieder einen Scheck in Höhe von 150,00 Euro.
 Die Teilnehmer der Vorweihnachtsfeier hatten spontan gespendet, um die Chorarbeit der Grundschule zu unterstützen. Rudi Fock und Reimer Meier betonte bei der Übergabe, dass sich der Geldbetrag in diesem Jahr gegenüber den Vorjahren etwa verdoppelt habe.
Frau Michael dankte und versprach, den Spendenbetrag nach Rücksprache mit dem Kollegium sinnvoll für die weitere musikalische Förderung einzusetzen
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 Weihnachtsspiele für kleine Pausen  HIER

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Hohenaspe den 15.12.

Weihnachtstreff auf dem Dorfplatz

 Es war ruhig um den Gewerbeverein Hohenaspe geworden  und fast musste man befürchten, dass die Aktionen der Gewerbetreibenden in der Gemeinde nachlassen.
Wenige Wochen vor dem 3. Advent motivierte der Vorstand dann doch in diesem Jahr seine Mitglieder, den allseits beliebten Weihnachtstreff auf die Beine zu stellen. Vor allem zur Freude der Kinder, die dem Weihnachtsmann und dem Christkind aufgeregt ihre gelernten Weihnachtsgedichte aufsagen konnten.
Bis in die Abendstunden rege Betriebsamkeit auf dem Dorfplatz am 3. Advent.
Wer den Mut hatte, in einer so großen Öffentlichkeit seinen Vers ins Mikrophon zu sprechen, wurde belohnt: Ein mit Süßigkeiten gefüllter Stiefel überreicht vom Christkind - nach wie vor erstrebenswert für die Kinder.

Mit ein wenig Glück und etwas Kleingeld in der Tasche konnte man nicht nur mit einem gefüllten Stiefel das Fest verlassen. Eine riesige Tombola mit reichlich Gewinnchancen und attraktiven Preisen hatte der Gewerbeverein organisiert.
Maik (2ter von rechts) präsentiert seinen Gewinn. Mit einer Losnummer seiner 5 Lose hat er einen Schlitten gewonnen. Nun muss es zum endgültigen Glück des Schülers nur noch Schnee geben.
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Ebenfalls eine gute Hand für das richtige Los besaß  Familie Hauschildt. Ein Markenfahrrad dürfen sie nun mit nach Haus nehmen. Wer das Rad von den 3 Kindern nutzen darf, muss allerdings noch ausdiskutiert werden.

DJ Toni Tornado moderierte das bunte Programm. Weihnachtliche Klänge gab es vom Musikzug der FFW zu hören. Kaffee und Kuchen wurde vom Landfrauenverein angeboten, der Tischtennisverein hatte auch in diesem Jahr seine "Rubbelbude" aufgestellt. Die Jugendfeuerwehr verkaufte leckere Waffeln und Volker Meinert bot Fische aus seinem Räucherofen an. 
Neu in diesem Jahr die stimmungsvollen Feuerkugeln und Feuerschalen von Frank Bigalke aus Schenefeld. Die Kirchengemeinde hatte sich erstmalig ebenfalls mit einem Stand beteiligt. Es wurde das geplante  Küchenprojekt im Pastorat vorgestellt. 
Sehr viel Aufmerksamkeit erzielte der Tannenbaumweitwurf. Drei Mal durfte man sein Können unter Beweis stellen. Benzingutscheine als Preis für Weitwerfer sorgten für lange Schlangen an der Wurfbahn.

Vorsicht:  Fliegende Tannen auf der Hauptstraße in Hohenaspe
Organisator Reimer Meier zeigt den von ihm gemessenen Rekordwurf. Ganze 12,50 Meter hat ein junger Mann der Firma Rath vorgelegt.


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Hohenaspe

Zahlen Daten Fakten 2013

In der letzten Gemeinderatssitzung (12.12.) wurde der Haushaltsplanentwurf für 2014 vorgestellt. 
Die Gemeinde Hohenaspe rechnet  im neuen Jahr mit einem Defizit von ca 300 000,-€

Auf der Ausgabenseite der Gemeinde stehen erhöhte Kosten
  •  für Kindergarten: 300 000,-€, 
  •  Schule: 400 000,-€ 
  •  Kreisumlage 650 000,- € 
  • Amtsumlage (nicht erhöht): 300 000,-€  an und ergeben eine Summe, die bereits 50 % des verfügbaren Budget ausmachen. Mit dieser schwierigen Finanzlage können keine großen Investitionen im Jahr 2014 in Angriff genommen werden. Die Devise für die kommenden Monate/Jahre muss "Sparen" heißen.
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Looft den 14.12.

 Nordmanntanne ab Hof

Wer einen Tannenbaum für die Weihnachtstage sein Eigen nennen möchte, muss sich nun bald entscheiden.
Im Loofter Ortszentrum kann man fündig werden. Auf einem Hof sind Tannen in vielen Größen zu erwerben.  Ein Team von Verkäufern steht beratend mit einer Motorsäge in der Hand zur Seite. Selbst Bäume mit mehreren Spitzen werden als besondere naturgewachsene Bäume an den Mann gebracht und eine ganz eigene Loofter-Disziplin eröffnet sich dem Christbaumsucher: Ein Tannenbaumweitwurf -wer am weitesten wirft, erhält einen Glühwein gratis.
Auf die Technik kommt es an

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Freitag den 13.12.

Neulich in Glückstadt

In Glückstadt ist an diesem Wochenende Weihnachtsmarkt. Klein aber fein - umrahmt von eindrucksvollen alten Häusern

11 000 Einwohner hat die Stadt an der Elbe im Kreis Steinburg. Sehr hübsch anzuschauen sind die Hafenanlagen. Da glänzt der Binnenhafen mit sehenswerten Häusern und auch ein Spaziergang weiter durch den Außenhafen lohnt sich. 
Am Industriehafen kann man lange Wanderungen am Elbdeich unternehmen. An den kilometerlangen ruhigen Wegen an der Elbe in Richtung Kollmar trifft man vor allem Hundehalter. 

Die farbenfrohen Häuser am Binnenhafen sind bis ins kleinste Detail allesamt stilvoll . 
(An eine der Türklinken in dieser Straße darf man nicht mal eben eine Plastiktüte hängen, der ganze Eindruck des Straßenzuges wäre zunichte)

 Im Außenhafen werden Stückgutschiffe beladen. Zellulose aus fernen Ländern wird  an diesem Nachmittag per Kran verladen und zur Papierherstellung in verschiedene Städte verschifft.
 An der Flutmauer im Hafen sind riesige Graffiti- Fischbilder in Szene gesetzt:
Sehr kreativ - die Gestaltung der riesigen Tore. Man muss sich die  Bilder ca 4 Meter mal 4 Meter vorstellen. Der Wal als Erinnerung an die Fangzeit vor 200 Jahren. In Glückstadt starteten damals viele Schiffe zur blutigen Jagd nach Robben und Wale. Zieht der Taucher den Stöpsel?

und dann steht man auch schon direkt an der Elbe
mit Blick auf den Fähranleger
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Steinburger Jahrbuch 2014 erschienen

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Jetzt kommt die Zeit ....

7.12. Hohenaspe  -
-Weihnachtsfeier vom DRK Ortsverband

 Gesellige und besinnliche Weihnachtsfeier auf dem Saal im Gasthaus zur Linde vom DRK Ortsverband Hohenaspe

 Vorsitzende vom Ortsverband Gisela Herrmann (links) begrüßte 116 Senioren und stimmte die adventliche Veranstaltung mit einer Weihnachtsgeschichte ein. Linda Schönwald (stellvertretende Bürgermeisterin) überbrachte Grußworte der Gemeinde
 Im Mittelpunkt der Feier stand auch in diesem Jahr die Aufführung der Grundschüler aus Hohenaspe.
17 Schüler der 4. Klasse mit ihrer Klassenlehrerin Frau Wiese (die Zurzeit Frau Putzig vertritt) stellten ein gelungenes Weihnachtsstück vor.
Engagierte Eltern hatten mit den Schülern eine szenenreiche Geschichte einstudiert.
Karina Witt als Souffleuse hatte in ihrem Job nicht viel zu tun. Die Schüler wirkten selbstsicher und spielten souverän ihre übernommenen Rollen - so als ob sie es gewohnt waren, vor einem großen Publikum aufzutreten. Sie wurden für ihren Auftritt mit viel Applaus und anerkennenden Worten belohnt.

Unsere neue Schauspielergeneration in Aktion

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Der Weg "Furt"um Blickfang beraubt

Als ob es die Bäume nicht schon schwer genug in der Region hätten: Steigende Holzpreise, krankheitsbedingte Ausfälle, Sicherheitsmaßnahmen, intensive Ackerbewirtschaftung, gestalterische Gründe und die Angst vor einem zerstörerischen Wurzelwerk, halten das Leben eines Baumes - nicht nur im Wirtschaftswald kurz. Die kräftigen Sturmböen der letzten Wochen leisteten weiter ganze Arbeit, um unsere Landschaft kahl zu fegen.
In den nächsten Monaten müsste eine intensive Neuanpflanzung von Bäumen stattfinden, wenn man den Wert der Landschaftselemente erkennt.
 Erst jetzt habe ich mitbekommen, dass drei der schönen Buchen am Furt zwischen Drage/Hohenaspe vom vorletzten Sturm (Christian) zu Fall gebracht wurden.
Welch ein trauriger Anblick.
Nur noch 3 der ehemaligen 6 alten Buchen stehen nun noch am Weg
 Erinnern wir uns noch einmal an die imposanten Naturdenkmäler:


Looft den 6. Dezember

Weihnachtsfeier der Landfrauen

Gut besuchte traditionelle Weihnachtsfeier der Landfrauen Hohenaspe und Umgebung
Info auf der Webseite der Landfrauen HIER
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Itzetown den 6.12.

 Es war der 3. Einsatz des THWs seitdem Xaver im Kreis Steinburg stürmt. Also alles im Rahmen bei einer derartigen Wetterlage.
In der Fußgängerzone in Itzehoe stürzte in einem Hinterhof ein Baum um und die Sieben-Mann-Truppe musste Bergungsarbeiten verrichten.
Gefahr im Verzug: Foto von Heinrich Skau aus der Feldschmiede
Aber auch die FFW in Itzehoe hatte zu tun. Hier löste sich eine Dachabdeckung in der Hermannstraße und sorgte für einen Einsatz.
Im Kreis Steinburg verursachte das Sturmtief Xaver bislang 176 Einsätze. Zwischenzeitlich entspannt sich die Lage.
An dieser Stelle werde ich von einem Leser darauf hingewiesen,  dass es im ganzen Bundesland Schleswig-Holstein nur vier Berufsfeuerwehren gibt: Die BF Kiel, die BF Neumünster, die BF Flensburg und die BF Lübeck. Vielen Dank für die Info!
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Hohenaspe den 6.12.

Xaver lässt nach, bringt aber den ersten Schnee

Wenn man den Tannenbaum auf dem Dorfplatz als Maßstab nach einer stürmischen Nacht nimmt, sind wir in Hohenaspe noch glimpflich davon gekommen: Der Baum steht noch! Oder hat ihn Herr Otte nur außergewöhnlich gut befestigt?

Manche Sturmböen der letzten Stunden waren schon recht heftig und  unser Cox-Orange-Apfelbaum hat die Sturmnacht nicht so gut überstanden. Vor 3 Jahren dauerte es ewig, bis ich ein hochstämmiges Exemplar in einer Gärtnerei fand. Aber vielleicht ist er noch zu retten. 

Zahlen, Daten, Fakten aus dem Kirchenjahr 2013

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5.12.Elbe bei Brunsbüttel gegen 15 Uhr

Xaver geht zur Sache. Richtig heftig der Orkan in Dithmarschen an der Elbe. Bei dieser Aufnahme hatte ich Schwierigkeiten, aufrecht stehen zu bleiben. Mies war auch der Hagel. Hier im Landesinneren ist es dagegen noch relativ ruhig.
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Hohenaspe den 5.12.

Weihnachtspyramide dreht sich in der Mühlenstraße

Eine selbstgebaute hölzerne "Outdoor-Pyramide" schmückt den Vorgarten von Familie Borucki

Letztens rief mich die kleine Josefin aus Kaaks an. Begeistert erzählte sie mir von der Weihnachtspyramide, die ihr Großvater gebaut hat. Sie fragte mich, ob ich die große Pyramide nicht mal für den Blog fotografieren könnte. Gern habe ich die Idee aufgegriffen und so war ich am Vormittag mit meiner Kamera in der Mühlenstraße. Gerade zur rechten Zeit konnte ich den adventlichen Aufbau noch ablichten, denn Jens Borucki macht sich Sorgen um sein Bauwerk. Wegen des angekündigten Sturmes will er die Pyramide kurzweilig abbauen und in Sicherheit bringen. 
Seit September investierte der aktive Rentner Arbeit in sein Pyramiden-Projekt. Aus einem Magazin für den Heimwerker ließ sich Jens Borucki inspirieren und fertigte nach einem Bauplan, die weithin sichtbare und (eigentlich) Wind und Wetter trotzende Weihnachtspyramide. Etliche Einzelteile mussten ausgesägt, bemalt und zusammengefügt werden. Beleuchtet wird alles von energiesparendem Kerzenlicht.
Für die technische Raffinesse war Firma Stoldt aus Ottenbüttel eingespannt, denn wie es sich für eine richtige Pyramide gehört, dreht sie sich.
Nicht nur die Enkelkinder von Jens Borucki freuen sich über die weihnachtliche Deko im Vorgarten. Anwohner kommen vorbei und geben Verbesserungsvorschläge. Zum Beispiel würde die Weihnachtsmusik noch fehlen.
Im nächsten Jahr möchte Herr Borucki  mit seiner Pyramide am lebendigen Adventskalender teilnehmen
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4.12.

Hund vermisst

Seit der Jagd in der Försterei Drage am vergangenen Samstag, den 30.11.2013, wird von einem Hundeführer aus Hohenwestedt eine saufarbene Rauhaarteckelhündin vermisst.
Die letzte Sichtung war im Übergang des Waldgebietes Lohfiert zum Christinenthal, etwa auf Höhe des Peissener Pohl’s.
 Sie trägt ein orangefarbenes Warnhalsband und hört auf den Rufnamen „Enni“.
Sollte die Hündin im Umfeld gesehen oder aufgegriffen werden, bitte an  Meike Dose in Looft wenden.


Wettervorhersage:

Für Donnerstag den 5.12. werden erneut starke Sturmböen und an der Küste Orkan vorhergesagt.


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Ankündigung:
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Hohenaspe

Vorweihnachtsfeier mit  Infos, Engeln, Hirten und Nikolaus 

In den festlich geschmückten  Gemeinderäumen des Altenpastorats konnte der Vorsitzende des SoVD Hohenaspe, Rudi Fock, etwa 60 Mitglieder zur diesjährigen Vorweihnachtsfeier am Samstag vor dem 1. Advent begrüßen.
Ein Bericht mit Fotos von C.C. Christiansen auf diesem Blog HIER


Schenefeld 1. Advent.

Weihnachtsmarkt " Rund um die Bonifatius-Kirche"

Der Gewerbe- und Bürgerverein in Schenefeld hatte auch in diesem Jahr wieder jede Menge Aufwand betrieben, um einen stilvollen Weihnachtsmarkt auf die Beine zu stellen. Für das zweitägige Programm wurde  der Verkehr durch den Ort umgeleitet.
Ab dem 30. November konnte der Besucher vor der Dorfkirche Handgemachtes und Kreatives aus der Region entdecken und kaufen. Eine gute Gelegenheit für viele Weihnachtsgeschenke auszusuchen. 
Aber auch das Unterhaltungsprogramm auf dem Weihnachtsmarkt war für eine adventliche Veranstaltung stimmig. Ein buntes Bühnenprogramm mit Weihnachtsmann, Posaunenchor, Märchenerzählerin, Feuerwehrmusikzug, Jazz und den Dance4Teens sorgten für eine weihnachtliche Atmosphäre.
Schon ein wenig nervös: Die Dance4Teens vor ihrem Auftritt




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Brokdorf 1. Dezember

 Am Kernkraftwerk vorbei auf der großen Koppel wollte ich eigentlich schauen, ob die Nonnengänse  wieder anzutreffen sind.
Ups, mir geht es wie den Gänsen: Lieber ein andermal vorbeischauen.
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Rumflether Mühle "Aurora" in Wilster

 Jetzt zur Adventszeit mache ich mich auf den Weg, um die Mühle in Wilster kennenzulernen.
Den Gallerieholländer durfte ich bis unters Dach besteigen und dabei Fotos aufnehmen. Die Mühle von 1872 begeistert! Dank der stellvertretenden Mühlenwarte vom Mühlenverein und der Besitzerin Anna Martens erhielt ich jede Menge Informationen über die historische Windmühle.
 von links: Bernd Schwutzke und Uwe Falkenberg zeigen die Mühle -
Die alte erhaltene Mühlentechnik erinnert an die Lausbubengeschichte von Wilhelm Busch: „Her damit! Und in den Trichter, schüttelt er die Bösewichter“- Erinnert an das böse Ende von Max und Moritz, deren Geschichte vom Humoristen in einer Mühle genau aus dieser Erbauungszeit beschrieben wurde.
In Schleswig-Holstein gab es um 1870 an die 1200 Mühlen - vorwiegend Wind- und Wassermühlen. Inzwischen gibt es in unserer Region noch 4 mit einer erhaltenen Technik.
Die Windmühle "Auroa" der Familie Martens wurde  in 4. Generation mit dem Müller-Handwerk ausgeführt.
Detlef Heinrich Martens (1909- 1963) schrieb die Geschichte der Mühle auf. Darin heißt es in Auszügen: "Die Rumflethter Mühle wurde im Jahre 1872 gebaut, ein Jahr nachdem die alte Königsmühle an gleicher Stelle nach einem Gewitter abgebrannt war. - Johann Schuldt erwarb nach dem Brand den Bauplatz und ließ vom 70-jährigen Mühlenbauer Peter Sießenbüttel die Rumflether Mühle bauen."
1885 verkauft Johannes Schuldt die Mühle an seinen Schwiegersohn Hans-Detlef Martens.  1934 wird der Speicher gebaut. 1953 wurde die Mühle still gelegt und 1981 unter Denkmalschutz gestellt.
2008 dann die Gründung eines Vereins zur Erhaltung der Rumflether Mühle. 162 Mitglieder zählt der Verein inzwischen.
Über den Dächern von Wilster. Schöner Ausblick aus der Windmühle.
Vom 30.11. - 1.12 findet in der Mühle mit dem großen Speicher der 22. Handwerkermarkt statt. Hier stellen 35 Hobbykünstler ihre Arbeiten aus. Weitere Fotos vom Hobby- Weihnachtsmarkt

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Das ungeschriebene Gesetz:

Adventszeit ist Plätzchen-Zeit!

Selbst aus der WG unserer Tochter in Würzburg treffen auf dem Smartphone diese adventlichen Fotos ein.
Die Ausstechformen sind "afrikalastig" (die letzte Reise unserer Tochter kommt da wohl noch zur Geltung)  - also nicht unbedingt klassisch, aber vielleicht gerade deswegen ein Hingucker. Ob sie schmecken, kann man aus dieser Entfernung leider nicht beurteilen. 

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