Donnerstag, März 14, 2024

Storchennews aus dem Kreisgebiet

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Weißstörche im Kreisgebiet

Da die Storchenberichterstattung in den letzten Wochen etwas sehr im Mittelpunkt unter den aktuellen Monaten stand, möchte ich diese "Extra Blogseite" einrichten, um chronologisch mit den unterschiedlichen Orten die große Zahl der Weißstörche in unserer Region zusammengefasst festhalten.
👉Information zu den Störchen - Saisongästen in SH mit ihrem Nachwuchs auch unter https://stoercheimnorden.jimdofree.com/

👉 Frank Zyweck Tel. 015751106742 als Weißstorchgebietsbetreuer zuständig.

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Hohenaspe den 10.6.

Fütterung nun doch? 

‼️ Gestern schrieb ich, dass die Störche den Horst in Hohenaspe verlassen haben. Auch die Anwohner meinten resigniert "das wird nichts mehr". 
Heute nun die große Wende: Die Störche wurden beim Füttern beobachtet. 
Als ich am Morgen dort war, stand der anwesende Storch auf und würgte etwas aus seinem Schlund. Er warf eine tote Maus aus dem Nest. 
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Hohenaspe den 9.6. 2024

Störche ohne Bruterfolg in Hohenaspe 

Seit Anfang Mai wurde das Gelege auf dem Horst Am Sportplatz von einem Storchenpaar bebrütet und als nach 32 Tagen immer noch keine Fütterung beobachtet werden konnte, war klar, dass die Brut nicht erfolgreich war. Nun die Gewissheit: Seit heute Morgen ist das Storchennest verlassen. 

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den 7.6. 2024

Fütterung der Storchenküken in Christinenthal


Seit ungefähr 2 Wochen werden 4 Storchenküken auf dem Horst in Christinenthal gefüttert.
"Es ist nach 18 Jahren die erste Brut", freuen sich die Dorfbewohner.

 Vom Schützling zur Plage? 

Am 2.6. titelte die FAZ: "Werden Störche zur Plage?"  
Natürlich eine völlig überzogene Überschrift, aber ich weiß nicht, was in Süddeutschland los ist. 
Bei uns sind sie jedenfalls immer noch gern gesehene Gäste. Der Artikel ist dennoch lesenswert.


Heute Morgen gesehen bei "Milchmaaß" auf der Koppel.
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Hohenaspe den 6.6.24

Brutwechsel


Das Nest Am Sportplatz wird weiter ausgebaut und das Storchenpaar wechselt sich nach wie vor bei der Brut ab.
Nach Berechnung müsste der Schlupf allerdings längst abgeschlossen sein.
Eierschale eines Eis lag vor ein paar Tagen auch unter dem Nest, aber nach Fütterung des Nachwuchses sieht es augenblicklich nicht aus. 
Storchennews Ende Mai  2024

In Kaaks werden, so wie ich es beobachten konnte, wohl derzeit zwei Küken gefüttert


 In Looft freuen sich die Bewohner über 3 Storchenküken, die Marion Pech dank der Videoüberwachung bei der Fütterung dokumentiert.  


In Hohenaspe werden die Eier noch gewendet. In den nächsten 2 Tagen müsste hier der Schlupf erfolgen.
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Hohenaspe den 13.5.

Grassilageernte in Begleitung von Störchen 

Die Störche begleiten die Silofahrzeuge und wundern sich über den verängstigten flüchtenden Hasen.

Das Wetter der letzten Tage war ideal für den ersten Grasschnitt und so sind jetzt überall leere, gemähte Flächen zu entdecken. 
Am Vormittag wurden die Grassilageernte am Ortsrand von Hohenaspe von Störchen begleitet. Bis zu sieben der hübschen Vögel werden gezählt, nur einer trägt einen Ring.
Weißstorchbetreuer Jörg Heyna kann den Vogel anhand der Nummer schnell identifizieren. 3V811 wurde noch Ende April in Schmalstedt (RD) gesehen. Der Weißstorch wurde ursprünglich 2022 in Schafstedt beringt und ist kein Brutvogel. 

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Ottenbüttel den 10.5.24

Störchin Guste mit Partner versorgt 3 Storchenkinder

In Hohenaspe wird erst seit einer Woche gebrütet und in Ottenbüttel bereits seit dem 19.4. gefüttert.
Die Storchenkinder wirken munter und mobil. Langsam entwickelt sich ein Federkleid.

Hohenaspe den 7.5.24

Storchenpaar in Hohenaspe nun doch bei der Brut


Es war ein Kommen und Gehen mit den Störchen in Hohenaspe. Immer wieder landeten sie im Wechsel seit Ende März auf dem Horst und zeigten eine Familiengründung an. Dann waren sie wieder für ein paar Tage weg. Manchmal waren Kämpfe mit mehreren Störchen um den Horst Am Sportplatz zu beobachten. 
Seit einigen Tagen nun die Überraschung: Es sieht so aus, als ob das ringlose Weißstorchpaar doch Eier bebrütet. Ein recht später Zeitpunkt und wenn die Brut erfolgreich sein sollte, wäre der Schlupftermin erst Anfang Juni. Warten wir es ab. Zunächst einmal ist die Besetzung des Horstes eine gute Nachricht.

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Wacken den 4.5.2024

Storchenregion Kreis Steinburg 

In Wacken kommen wir bei einer Fahrradtour auf Störche zu, die unbeeindruckt weiter nach Nahrung suchen. Hat der Storch eine Maus im Schnabel? 
Der Weißstorchbeauftrage Jörg Heyna weiß mehr über das Storchenpaar. Der männliche Storch wurde 2010 in Hochdonn beringt. Die diesjährigen Jungstörche wurden tot aus dem Nest geworfen. 

Hohenaspe am 30.4. mit erneutem Storchenbesuch


Die ringlosen Störche finden sich in den letzten Tagen auch zu dritt immer wieder ein. 

Storchennews aus Looft

Wieder ein brütendes Storchenpaar in Looft

Nachdem der Loofter Senderstorch Arthur 2021 auf dem Rückflug aus dem Winterquartier in Israel tot aufgefunden wurde, hatten die Loofter kein Glück mehr mit einer erfolgreichen Storchenaufzucht wie in den vielen Jahren zuvor. 
Umso größer ist die Freude, als sich in diesem Jahr plötzlich ein Weißstorchpaar auf dem Horst Hof Trede zusammenfand, nachdem man die Hoffnung schon fast aufgegeben hatte.


Marion Pech, die den Horst mit der Kamera überwacht, verkündet freudig, dass inzwischen auf 5 (!) Eiern gebrütet wird. 
Am 9. Mai sollen die Küken schlüpfen, wenn alles gut geht.

📌Auch aus Kaaks wird ein seit zirka 2 Wochen brütendes Storchenpaar gemeldet.

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den 24.4.24
Aus Ottenbüttel wird gemeldet: 

🐣🐣🐣Seit Freitag den 19.4. füttert das Storchenpaar den Nachwuchs

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Hohenaspe den 19.4.

Der Storchenhorst Am Sportplatz bleibt seit ein paar Tagen leer

Sehr wahrscheinlich ist die Störchin mit Ring mit ihren 2 Jahren noch nicht alt genug dafür, um für Nachwuchs zu sorgen. 
Die vertriebene vom Saharastaub gefärbte Störchin ist, so vermute ich, in Christinental auf dem Horst gelandet, denn dort ist ein recht rosa-gelb gefärbter Storch seit einiger Zeit zu entdecken.

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Looft den 17.4.24

Nun doch 

Auf dem Horst Hof Trede ist der Storch mit der Ringnummer 2V906 zu entdecken. Angeblich soll er auch mit einer Storchendame dort anzutreffen sein.


Looft den 16.4.

Storch immer noch allein 

Seit Tagen ist ein Storch recht einsam auf den zur Auswahl stehenden Nestern (6-7) immer abwechselnd in Looft zu entdecken. 
Mit der Ringnummer 3V805 hat er noch keinen Partner gefunden. Der Weißstorch wurde 2022 in Hochdonn beringt.
Aus Kaaks wurden mehr als 20 durchziehende Störche gemeldet. Es werden noch nicht geschlechtsreife Jungstörche sein, die sich zusammengeschlossen haben.

Trotz vieler freien "Wohnungen" zur Auswahl ist der Storch in Looft immer noch allein.
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Hohenaspe den 14.4.24



Kaaks den 13.4.24

Störche wissen es längst: Da wo ein Pflug zu sehen ist, ist Nahrung vorhanden


 
Hohenaspe den 13.4.24

Partnerwechsel 

Der männliche Storch hat 2 schwarze Schwanzfedern, ein Wiedererkennungsmerkmal, schreibt Weißstorch-Gebietsbetreuer Heyna. Die Störchin mit der Ringnummer 2V923 wurde 2022 in Nordhastedt beringt.

Auf dem ersten Blick verhielten sich die Störche auf dem Horst Am Sportplatz harmonisch wie vor unserem Urlaub. Aber nur auf dem ersten Blick. 
Es muss einen Wechsel gegeben haben, denn ein Storch trägt nun einen Ring.

Ring und Störchin sind ziemlich verschmutzt. Bei der Partnerwahl scheint das Federkleid keine Rolle zu spielen. 
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Hohenaspe den 30.3.24

Es klappert wieder im Duett


Gegen Mittag kam mit der Sonne und Wärme der 2. Storch und so klappert es wieder auf dem Horst Am Sportplatz. Ostern kann kommen! 

Der Saharastaub ist beim Storch, der bereits eine Zeit auf den Partner gewartet hat, noch zu entdecken, aber es wird schon weniger und ein weißes Gefieder ist zu erkennen. 
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den 30.3. 2024

Storchennews aus der Region 

In Looft ist seit ein paar Tagen ein Storch auf dem Hof Trede mit der Ringnummer 2V906 zu entdecken
Laut Jörg Heyna wurde der Storch 2021 in Wrohm -Neuenfähre beringt. 

Und Kaaks hat sich inzwischen ein Storchenpaar gefunden.


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Frühling auch in Kaaks den 26.3.24


Als ich durch Kaaks radele, ist das Muffelwild sofort zu sehen, aber neu ist, dass ein beringter Storch auf dem Nest in der Raiffeisenstraße sitzt.
 Jörg Heyna schreibt nach Übermittlung der Ringnummer, dass der Storch 2021 in Gribbohm beringt und gestern noch in Großenrade beobachtet wurde.
Als ich die Kamera wieder einpacke, fängt der fotografierte Storch heftig an zu klappern, denn ein anderer Storch kommt auf ihn zu und es kommt zu einer heftigen Auseinandersetzung, die in der Luft fortgesetzt wird. 
Der Storch im Nachbarnest auf dem Hof Fischer sitzt dagegen ruhig und gelassen. Somit sind zur Zeit 3 Störche in Kaaks zu Gast.  
Der Storch aus Hohenaspe kommt immer noch Abend für Abend allein zum Horst Am Sportplatz.

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Storchennews den 21.3.24:

 Viele Hohenasper werden den Storch schon gesehen haben, der wieder tief über Hohenaspe fliegt. 
Seit 2 Tagen ist er vor Ort und übernachtet auf dem Horst Am Sportplatz.
👉Auch in Kaaks ist vor 3 Tagen ein Storch auf einem Horst gelandet und wartet ebenfalls auf einen Partner.
Storch in Kaaks auf dem Horst 

In Mehlbek ist der Vorjahresstorch wieder mit Ring zu sehen und in Ottenbüttel ist das Storchenpaar bereits mit der Brut beschäftigt.
Weißstorchgebietsbetreuer Jörg Heyna teilt mit, dass sich ein vor 2 Jahren in Ottenbüttel beringter Jungstorch in der Nähe von Lüneburg aufhält.
Ein weiterer 4-jähriger beringter Storch aus Ottenbüttel wurde am 6.3. 24. in Spanien (Arguedas) gesichtet und der Vogelwarte Helgoland gemeldet.

den 19.3.24

Frisch aus der Sahara nach Hohenaspe? 

Endlich hatte ich Glück und konnte am Nachmittag einen neu gelandeten Storch auf dem Nest Am Sportplatz fotografieren.
Er ist ungewöhnlich rotbraun eingefärbt. Ob das noch der Staub aus Afrika ist? Vielleicht Saharastaub? Weißstorchgebietsbetreuer Jörg Heyna hält es für wahrscheinlich. 
Auf jeden Fall ist es kein Storch aus Ottenbüttel, denn beide sind strahlend weiß. 

Sehr wahrscheinlich ist der Storch in einen Wüstensturm geraten. 
Immer wieder ein schöner Anblick, einen Storch auf dem Horst zu entdecken. Zu schön wäre es, wenn er bleiben würde. Jedenfalls ist er nach letzter Meldung am Abend nach einem kurzem Abflug wieder auf dem Horst gelandet. 👍
Dieser Storch wäre nicht der erste orangefarbene HIER
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Hohenaspe den 25.2.

👉Um 11:45 Uhr wurden auch in Hohenaspe auf dem Horst Am Sportplatz 2 Störche gemeldet.
Leider waren sie verschwunden, als ich mit der Kamera erschien.
Auf dem Foto von Karin Tiemann kann eindeutig erkannt werden, dass ein Storch einen Ring trägt.



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Ottenbüttel den 24.2.24

Perfektes Timing

2. Storch in der der Ünnerst Dörpstraat gelandet

Am Morgen wird aus Ottenbüttel gemeldet, dass nun auch der 2. Storch auf dem Horst bei Maaß /Henze angekommen ist.
Da es wie im letzten Jahr ein Storch ohne Ring ist, gehen die Anwohner davon aus, dass es der männliche Storch vom letzten Jahr ist. 
Unverzüglich wurde mit dem Nestausbau gestartet, heißt es in der Nachricht aus der Nachbargemeinde von Hohenaspe.
👉Das Storchenpaar hatte 2023 erfolgreich 3 Jungstörche aufgezogen.
Im Bild Guste rechts mit Lover, der nicht lange auf sich warten ließ.
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Ottenbüttel den 20.2.2024

Guste ist wieder zurück 

Große Freude in Ottenbüttel über heimkehrende Störchin am 19.2.24


Die Störchin mit der Ringnummer 7T300 ist nun im 4. Jahr zurück aus dem Winterquartier in Ottenbüttel auf dem Horst in der Ünnerst Dörpstraat gelandet. Eine Woche früher als im Vorjahr. 
Ob sie schon die große PV-Fläche in der Nachbarschaft registriert hat?
Nun heißt es für Guste vorerst, auf einen Partner warten und das Nest verteidigen.

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 den 11.6.23

Eine traurige Storchennachricht aus Mehlbek

Nachdem erstmalig Störche in der Gemeinde brüteten, konnte Anfang Juni die Fütterung von Fam. Hilbert beobachtet werden. 
Plötzlich war  alles anders. Die Störche flogen ab und geblieben ist im Horst nur Plastikmüll.
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den 6.6.23

Storchennachwuchs erstmalig in Mehlbek

Ganz offensichtlich wird seit wenigen Tagen in Mehlbek gefüttert.
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den 23.5.23

Wie Storchengebietsbetreuer Jörg Heyna mitteilt, wurde ein Storch, der im Juni 2022 in Ottenbüttel beringt wurde, in Erfde Kreis Schleswig-Flensburg gesichtet.

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den 20.5.23

In Mehlbek ist Ende Mai Schlupftermin und es wäre das erste Mal, dass in der Gemeinde Storchenküken aufgezogen werden.


In Kaaks im Saaraner Weg lassen sich auf einem relativ neuen Horst immer wieder Störche nieder, aber für eine Brut wäre es zu spät. 
Vielleicht trifft sich ein Paar im nächsten Jahr hier erneut.


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Hohenapse den 14.5.23

Traurige Gewissheit


👉Die Storchenbrut hat in Hohenaspe in diesem Jahr nicht geklappt.
Am errechneten Schlupftag den1. Mai wurde die Eierschale von einem Ei unter dem Horst Am Sportplatz gefunden. Es sah aber nicht danach aus, als ob daraus ein Küken vorab geschlüpft war.
Heute wurden nun 2 weitere Eier unter dem Nest entdeckt. Beide mit verendeten Küken/Embryos. Das Storchenpaar ist inzwischen abgeflogen.

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den 14.5.23
Die Störchin aus Ottenbüttel auf Futtersuche in Hohenaspe und ohne Angst vor großen Maschinen


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Hohenapse den 13.5.23

Storchenfamilienglück nicht in Aussicht


Eigentlich hätten die Storchenküken bereits Anfang Mai geschlüpft sein müssen, aber beim Füttern beobachteten die Anwohner die Weißstörche nach der Brutzeit nicht.
Bis vor kurzem saß immer noch ein Storch auf dem Nest Am Sportplatz, aber als ich heute dort vorbei radelte, flog der Storch nach dem Fotoshooting ab und frisch geschlüpfte Küken würde ein Storchenpaar nicht allein lassen. Es wäre sehr schade, wenn es in diesem Jahr mit dem Nachwuchs nicht klappt. Nach den zahlreichen Rivalenkämpfen auf dem Horst ist es nicht verwunderlich, dass es so wie es derzeit aussieht, mit der Familiengründung nicht glückt, aber vielleicht gibt es noch ein Wunder.
👉 Gerade war ich noch einmal am Horst und stellte fest, dass der Storch auf dem Nest sitzt, vielleicht haben die Anwohner das Füttern übersehen? Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Andere erzählten, dass immer wieder weitere Störche um den Horst fliegen. 

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den 5.5.23

Störche bei Kaaks

Auch am heutigen Tag konnten Störche im Kaakser Feld beobachtet werden.
Sehr idyllisch mit dem blühenden Raps im Hintergrund.
Aber alles nur eine Frage der Zeit, sicher wird man auch von hier in naher Zukunft auf eine Photovoltaikfläche blicken können.
Die Störche ahnen noch nichts von ihrem "Glück", haben beim Rückflug aus dem Winterquartier aber sicher von Oben auf ihrem Flug schon veränderte Landschaften registriert.

Der abgebildete Storch mit der Ringnummer 3V008 hat mit großer Wahrscheinlichkeit ein Mitbringsel von einer Müllhalde am Bein. Der Arme trägt einen Plastikdeckel am Fuß. 
Es ist sehr traurig anzusehen.


Der Storch, der mit ihm auf der Futtersuche immer in seiner Nähe ist, trägt die Ringnummer 3V009 und wird somit ein Geschwisterstorch sein. 
Weißstorch-Gebietsbetreuer Jörg Heyna schicke ich die Aufnahmen vom Fuß des Storches und er schreibt zurück, dass der Zeh bereits sehr geschwollen ist und so sehr wahrscheinlich abfallen wird.

Außerdem berichtet Heyna, "dass 3V008 und 009 - also die Nestgeschwister von 2021 aus Holstenniendorf  auch am 18.7.2021 zusammen in Großenrade abgelesen wurden.  Es scheint immer noch eine enge Verbundenheit zu sein."
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Kaaks den 3.5.23
Erneut versammeln sich Weißstörche in unserer Region

Storchentreff bei Kaaks

15 Weißstörche wurden mir gemeldet. Entdeckt habe ich 11 am Saaraner Weg.
Sie begleiteten die Feldarbeiten der Traktoren und nach Sättigung gesellten sie sich teilweise in einer Gruppe auf einer Grünfläche zum Ausruhen.

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den 19.4. 23
Im Landkreis Uelzen hat sich ein Weißstorch mit einem Schwarzstorch zusammengefunden.
Info HIER
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den 19.4.23

Storchenangriffe in Mehlbek

die aber nicht so heftig wie in Hohenaspe waren. Allerdings gibt es nun einen Neuen.


Auf dem Storchenhorst bei Hilberts, der erst seit kurzem besetzt ist, gab es einen Partnerwechsel.
Jetzt ist der männliche Storch 1V275 der Chef. Soll heißen: Am Nestausbau und am Begatten.
Jörg Heyna meldet: Das ist das Loofter Männchen 2022. In Wisch, NF,  2020 beringt.

Falls hier eine Brut klappen sollte, wäre dies erstmalig in Mehlbek.

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15.4. 23

Storchenpaar nun auch in Mehlbek gelandet


So wie es aussieht, richtet sich ein Storchenpaar bei Hilberts in Mehlbek häuslich ein.

Den Storch mit der Ringnummer 1V397 hatte ich bereits bei Eversdorf vor ein paar Tagen noch allein vor der Kamera. Inzwischen fand sich also ein Partner an.

In Mehlbek warten die Bewohner schon seit Jahren auf ein Storchenpaar. 
Immerhin stehen drei Horste in der Dorfstraße zur Auswahl und fast jährlich landete ein Storch darauf oder manchmal auch 2, aber geblieben sind sie nie.
So wie es jetzt scheint, das Nest wird ausgebaut und die Beiden paaren sich, gibt es eine Wende im Geschehen. Also Daumendrück nach Mehlbek.
den 18.4. Ein Angriff auf den Horst von einem 3. Storch wurde erfolgreich abgewehrt
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den 16.4.23

Storchhorste in Schlotfeld werden zwar angeflogen, 
aber bislang ist kein Paar geblieben.


Nilgänse sollen die Horste besetzen. Eine Vergrämung war noch nicht soooo erfolgreich.

Bei YouTube gibt es Videos, die belegen, dass Störche sich bei Besetzung von Nilgänsen im Horst geschlagen geben. HIER (es gibt weitere Folgen vom Horst) 
Aber die Freude über den von Nilgänsen besetzten Storchenhorst hält nicht lange an.
Im Video festgehalten: Ein Marder schlägt hoch oben im Horst zu und zerstört einen Teil des Geleges der Nilgänse. Abzuwarten bleibt, was in der folgenden Nacht passieren wird. HIER

Es ist immer wieder überraschend, dass die kleinen Federbälle der Nilgänse nach dem Schlupf aus dem Nest in dieser Höhe springen. Auch das ist im Video bereits festgehalten worden. HIER 

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den 10.4.23
Der Storch der bei Eversdorf auf der Wiese nach Futter sucht, wurde 2020 in Schafstedt /Dückerwisch in einem Baumnest beringt. Info Jörg Heyna.

Der Storch in Nutteln sucht unter seinem Horst, auf dem er brütet nach Nahrung. Er wurde 2018 in Holstenniendorf beringt. Info Jörg Heyna 

Hohenaspe Anfang April

Als das Dach in der Nachbarschaft repariert werden musste, konnte diese Aufnahme Am Sportplatz gemacht werden.

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den 5.4. Die Kaakser freuen sich über ihr Storchenpaar 


Kaaks den 3.4.2023

Storchenpaar nun auch in Kaaks 


In Kaaks hat der männliche Storch, der seit dem 25.3. auf dem Horst bei Fischers gelandet ist, nun auch Gesellschaft bekommen, wie Heiko Fischer freudig mitteilt.
In Looft ist die Storch noch immer allein und in Ottenbüttel brütet das Storchenpaar schon seit längerer Zeit.
Hohenaspes Storchenpaar fällt vielen auf, weil sie immer so niedrig durch den Ort fliegen und sich der ein oder andere Autofahrer bereits erschrak, als sie einen von ihnen fast vor der Windschutzscheibe hatten.
Also aufgepasst in Hohenaspe: "Tieffliegende Störche!" 
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Drage den 27.3.23

Zwischen Schnee- und Hagelschauern 


Störche in den Gemeinden machen die Orte gleich wesentlich idyllischer. In Drage ist es das I-Tüpfelchen.
Der Storch, der in Drage auf der Futtersuche ist, stammt nicht aus Hohenaspe und es handelt sich auch nicht um besagten Putin II.
 Ich denke, es wird der gutmütige Storch von neulich sein, der sich inzwischen in Looft auf einem Horst niedergelassen hat.
Das Hohenasper angegriffene Storchenpaar konnte sich inzwischen von den Attacken erholen. 
Vom Angreifer fehlt jede Spur. 
Hohenaspe am 26.3. 23 gegen Abend

Anhaltender Storchenkampf 

Die Verwundungen des männlichen Storches, der den Horst Am Sportplatz verteidigt, sehen gefährlich aus. Die Kämpfe finden mit 1V355 immer wieder statt. 
Die Verletzungen beim Eindringling sehen noch schlimmer aus, trotzdem gibt er nicht auf.

Beim heimischen Storch (ohne Ring) sieht das Auge nach den Kämpfen schwer verletzt aus, aber der Weißstorch hält Stellung.

Immer abwechselnd ist ein männlicher Storch bei der Störchin, einmal der Ringträger und dann wieder der seit einigen Wochen hier sesshafte Storch. Wie das wohl enden wird?
Weißstorchbetreuer Jörg Heyna weiß zu berichten, dass 1V355- 2020 in Brickeln, Dithmarschen beringt wurde.
Die Frage, ob es auch Kämpfe bis zum Tod bei Weißstörchen gibt, bejaht der Experte.

Hohenaspe den 26.3.23

Gerade, 11 Uhr, werden wieder Storchenkämpfe auf dem Horst Am Sportplatz gemeldet und es ist  nicht schwer, die lang anhaltenden Attacken zu entdecken.

Die drei Störche, die am Morgen das Storchenpaar in Hohenaspe auf dem Horst besuchten, kamen nicht mit guten Absichten.


Einer der Angreifer trug einen Ring mit der Nummer 1V355 und er war der Kampffreudigste (ich nenne ihn Putin II), wobei die beiden anderen Begleiter sich lieber auf dem Dach gegenüber aufhielten und sich auf Angriffe in der Luft beschränkten.
Die Anwohner waren geschockt über die lang anhaltenden Attacken, die nicht verhindert werden können. Immerhin glaubte man in der Straße Am Sportplatz, dass die hiesige Störchin bereits mit der Eiablage begonnen hat. Nach den zahlreichen Angriffen, wird da nichts heil geblieben sein.


Irgendwann wurde das Nest aber dann doch wieder zurückerobert, ob es dabei bleibt, ist ungewiss.
Vorerst hat sich der Mopp zurückgezogen.
Überall in den umliegenden Orten werden Storchenhorste geboten, die immer noch nicht angeflogen wurden, warum nun der Horst in Hohenaspe so begehrt ist, ist nicht geklärt.
Oder handelte es sich bei den Angreifern um Raudies, die nur mal ein wenig Stunk machen wollten?

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Hohenaspe den 23.3.23

Wenn man Störche sehen will, braucht man in Hohenaspe nur in den Himmel schauen.


Heute in Hohenaspe wieder ein kreisender Storch, der ein wenig danach wirkt, als ob er sich im Ort niederlassen will. Aber wie der Blitz kamen die Störche vom Horst Am Sportplatz auf ihn zu. 
Sie müssen ziemlich gute Augen haben, denn er flog weit entfernt vom Horst am Himmel.
Schnell stellten das Hohenasper Paar fest, dass es sich nicht um einen Rivalen handelte und so zogen sie sich wieder beruhigt auf ihren Horst zurück.

Als wir von der Radtour nach Haus kamen, war da immer noch ein Storch am Kreisen und der Horst Am Sportplatz war friedlich besetzt.

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den 20.3.23

Wieder heftige Storchkämpfe am Nachmittag in Hohenaspe

Wie ein Video belegt, wurde der Storchenhorst Am Sportplatz erneut der Schauplatz eines heftigen Storchenkampfes. 

Wann kommt das Storchenpaar in Hohenaspe endlich zur Ruhe? Die Federn stehen etwas ab, aber ansonsten wenigstens kein Blut am Gefieder.

Auf dem Sportplatz wird nach dem Kontrahent Ausschau gehalten. 

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den 15.3.

Trotz Schneeschauer, Wind und Kälte präsentieren die Märzenbecher beharrlich ihren Namensgeber


... gesehen in Schlotfeld, denn ich wollte schauen, ob die Störche auch hier angekommen sind, sind sie aber nicht.
In Lohbarbek dagegen stolziert ein Storch sehr vertraut am Hof von Fam. Holst gegenüber vom Reiterhof über die Weidefläche.

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Hohenaspe den 14.3.23

 "Game of Thrones" ist für den Gribbohmer Storch dann wohl doch nicht so gut ausgegangen:

Nach weiteren Kämpfen am frühen Morgen ist nun ein ringloser Storch neben der Storchendame auf dem Horst zu entdecken. 
Bei strömenden Regen ist augenblicklich kein weiterer kampfbereiter Kontrahent zu entdecken und so ist Ruhe auf dem Horst Am Sportplatz eingekehrt.
👉Am Morgen um 6:30 Uhr wurde aus Gribbohm gemeldet, dass der Storch 7T307 wieder zurück ist.
Man würde noch etwas Blut am Kopf sehen, aber ansonsten ist alles ok und er erholt sich auf dem Horst in der Gemeinde.

Hohenaspe den 13.3.23

Blutige Storchenkämpfe in Hohenaspe 

Es klappert wieder auf dem Horst Am Sportplatz. Wer hier nun bleiben wird, ist ungewiss, denn inzwischen (gegen 15 Uhr) sind drei Störche vor Ort und es gibt Kämpfe um den Horst. 


Neu ist, dass ein Storch mit Ring das Nest anfliegt, auf dem seit ein paar Tagen eine ringlose Storchendame hockt und auf einen Partner wartet. 

Über Hohenaspe fliegen heute die Störche. Wer bleiben wird ist noch nicht sicher, denn es wird bis aufs Blut gekämpft.
Nicht schön anzuschauen und man leidet mit ihm, denn die Erschöpfung ist dem Storch anzusehen, aber immer wieder fliegt er ab, um einen Kontrahenten zu verjagen.

Die Ringnummer informiert über seine Herkunft. Der männliche Weißstorche war im letzten Jahr Brutvogel in Gribbohm. Seine Störchin ist aber dort noch nicht gelandet und so schaut er sich nach einer neuen Dame mit Horst um und wurde in Hohenaspe fündig. 
Dies missfällt aber einen dritten Storch und die Kämpfe in der Luft und auf dem Horst dauern nun schon Stunden an und werden wahrscheinlich morgen weiter geführt, da sich der Kontrahent am Abend auf einem Baum in der Nachbarschaft niedergelassen hat. Also von Abzug kann noch nicht die Rede sein.

Ottenbüttel den 13.3.23

Bereits eingetroffene Störche hat es eiskalt erwischt

 Schnee, Regen und Wind müssen die inzwischen auf den Nestern gelandeten Weißstörche erdulden.
Kälte können Störche gut verkraften, nur der Boden darf nicht gefroren sein, denn dann wird das Futterangebot knapp.
Der ringlose männliche Storch in Ottenbüttel bewacht den Horst für seine Guste (mit Ring), die derweilen auf Futtersuche ist. Bei dem Wetter muss die Nestbewachung hoch oben bei Wind und Regen nicht so angenehm sein. 
Falls Tamme hier noch erscheinen sollte, ist ein Kampf vorprogrammiert. 

den 11.3.23
 Karin Tiemann schreibt mit Beweisfoto, dass erneut ein Storch auf dem Horst in Hohenaspe Am Sportplatz gelandet ist.

Zeitgleich wird in Ottenbüttel der Horst weiter ausgebaut

In Ottenbüttel ist Guste mit ringlosen Lover am Nestausbau beschäftigt. Tamme ist also noch nicht zurück, um Heimvorrechte einzufordern.
Zu wünschen wäre es, dass er wie in den letzten Jahren erscheint, denn dann würde sich sehr wahrscheinlich erneut ein Paar in Hohenaspe finden.
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den 4.3.23

Storchennews

Post aus Ottenbüttel
Carsten Maaß schreibt heute, dass ein zweiter ringloser Storch am Vormittag auf dem Horst neben Guste gelandet ist.
Da der Storch von gestern aus Hohenaspe nicht mehr zu sehen ist, mutmaße ich, dass es sich um diesen Weißstorch handelt. Also ein männlicher Weißstorch, der sicher für Ärger sorgen wird, wenn Tamme (der im letzten Jahr am 8.3. in Ottenbüttel erschien) zurückkommt. 
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den 3.3. 2023

Storch auf dem Horst in Hohenaspe gelandet

Heute Nachmittag hat ihn Karin Tiemann als erstes entdeckt. 

Vor ein paar Tagen landete hier schon einmal ein Storch, der aber wieder weiterzog. Heute verlässt der Storch zwar auch immer wieder das Nest Am Sportplatz, kommt aber immer wieder zurück und fängt an, die Zweige zu ordnen. Ich denke, es ist das Zeichen zum Bleiben. Man wird sehen.

Ob es ein weiblicher oder ein männlicher Storch ist, kann so nicht bestimmt werden. Das Storchenpaar auf dem Horst in Hohenaspe der letzten 2 Jahre war unberingt. 

In Ottenbüttel ist die Störchin Guste zeitgleich noch allein auf dem neu erschlossenen Gelände - also dem Gewerbegebiet - bei der Futtersuche zu entdecken. Die Weide wird nicht mehr lange zur Futtersuche geeignet sein. 

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Post aus Ottenbüttel den 26.2.23

Guste ist wieder da! 


Björn Martens schickt dieses hübsche Foto von der Störchin Guste, die eindeutig am Ring identifiziert werden kann. Seine Tochter hat sie am Schrebergoorn in Ottenbüttel entdeckt.

Und auch Carsten Maaß und Iris Henze freuen sich über die heimgekommene Störchin auf ihrem Horst am Morgen. Es wäre das 3. Jahr, dass sie hier Junge aufzieht. 
Noch fehlt Storch Tamme, der aber auch im letzten Jahr nicht lange auf sich warten ließ.

Zurück aus dem Winterquartier 
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Hohenaspe den 20.2.23


Gerade flog ein Storch dicht über unser Haus 16:15 Uhr 

.... der arme hatte gut mit den Sturmböen an diesem Nachmittag zu kämpfen.
Auf dem Horst Am Sportplatz ist er nicht gelandet und in Ottenbüttel wurde ebenfalls noch kein Storch auf dem Horst entdeckt.
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Hohenaspe den 14.2.23

Storchenhorst Am Sportplatz wird gesäubert

Als mich Anwohnerin Karin Tiemann am Vormittag anrief, dachte ich zuerst, ein Storch ist auf dem Horst in Hohenaspe gelandet. 
Nein, dem war nicht so, aber über Storchenbetreuer Frank Zyweck oben am Horst habe ich mich fast genauso gefreut.

Vor- und nachher 
Geglückte Säuberungsaktion - Foto Malte Heesch

Ehrenamtlich reinigt der Vaaler mit einem Kollegen die Horste, bevor die Störche aus dem Winterquartier zurück sind und das wird nicht mehr lange dauern. 
Die Vaaler Störche gehören immer mit zu den Ersten, die wieder im Kreis Steinburg landen, aber laut Peilsender sind sie derzeit noch Nähe Paris auf dem Heimflug.

Frank Zyweck weiß auch wo "seine" Störche überwintert haben. In Spanien an einer Müllkippe, die inzwischen und seit neuestem überdacht ist und so müssen die Störche wohl nun in eine Halle fliegen, um nach Nahrung zu suchen.

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Hohenaspe den 22.8.2022

....Abschied tut weh

Am Sportplatz in Hohenaspe sind die Anwohner überrascht. Ganz offensichtlich ist ein Jungstorch wieder zurück auf dem Horst gelandet. Seit ein paar Tagen übernachtet er hier erneut. Ist er also nicht mit den anderen Jungstörchen abgeflogen? Vielleicht schließt er sich noch den Altstörchen beim Abflug in den Süden an. Von ihnen sind noch einige wenige vor Ort.
Falls er sich dazu entscheidet zu bleiben, wäre er nicht der Erste im Kreis.
Gesche Schmidt ist sich ziemlich sicher, dass es sich um einen Jungstorch handelt, der hier aufgewachsen ist.

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den 17.8.2022

Störche ade, Abschied tut weh

Es werden Altstörche sein, die zwischen Winseldorf und Kollmoor noch einmal die Weiden ablaufen. In wenigen Tagen werden auch sie wie die Jungstörche abfliegen.

Die Jungstörche aus dem Kreis Steinburg haben sich inzwischen für die Große Reise gesammelt und mit den thermischen Aufwinden lassen sie sich meist 2 Wochen vor ihren Eltern in die Höhe gleiten, um dann erstmalig den Abflug in ein ihnen unbekanntes Land zu starten.

Zuletzt wurden 21 Jungstörche bei Wilster gezählt.

 Faszinierende Aufnahmen vom Storchenzug in den Süden als Video HIER .

Hohenaspe den 8.8.2022

Unsere Jungstörche (die Nesthocker) Am Sportplatz verlassen nun endlich auch tagsüber den Horst 

Heiko Dudde hat am Wochenende 21 Störche bei Wilster auf einer gemähten Fläche gezählt.
Die Hohenasper Jungstörche versammeln sich mit ihnen augenscheinlich noch nicht, denn am Abend werden sie nach wie vor von ihren Eltern auf dem Horst gefüttert.
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den 14.7.2022 Hohenaspe

Erste Flugstunden der Jungstörche

Ein Elternvogel ist hinter dem Jungstorch beim ersten Ausflug dabei. Ob er Anweisungen gibt?

Am Morgen war es in der Straße Am Sportplatz soweit: Der erste der zwei jungen Weißstörche hat den Horst verlassen.
Die Elternstörche sind sofort bei den etwas ängstlich wirkenden Ausflügen ihres Sprösslings dabei. 
Das Geschwisterkind bettelt zeitgleich um Nahrung auf dem Horst. Die Flugübungen werden auch bei diesem Jungstorch immer kräftiger, aber der Mut fehlt dann doch noch, mit dem Geschwistervogel die Dächer in der Nachbarschaft anzufliegen. 


Ein Jungstorch hockt noch auf dem Horst. Es kann sich aber nur noch um Stunden handeln, bis auch dieser Vogel den Drang nach der weiten Welt nachgeben wird.


Der mutigere Jungstorch hat es am Morgen gewagt. Vom Dach neben dem Horst ist schon so etwas wie Freiheit zu spüren? 
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Hohenaspe den 13.7.2022

Fütterung vom Storchennachwuchs Am Sportplatz 


Die Storchenjungen auf dem Horst unterscheiden sich kaum noch in der Größe ihrer Eltern. 
Nur der schwarze Schnabel zeigt eindeutig die Jungstörche an.
Es ist inzwischen die 9. Woche nach ihrem Schlupf und so wollte ich eigentlich den ersten Abflug vom Nest fotografieren. Na, mit vollem Magen fliegt es sich schlecht und so versuche ich es später noch einmal. Zu gern würde ich den ersten Flug dokumentieren, denn es ist für alle ein aufregender Moment. 
Die beiden älteren Storchenjungen in Ottenbüttel waren bereits am 2.7.2022 vom Horst abgeflogen. 

Liebevoll ordnet das Elterntier nach der Fütterung die Federn der Sprösslinge, bevor es wieder abfliegt. Es ist kaum zu glauben, dass bei so viel Fürsorglichkeit ein Storchenkind vor einigen Wochen von den Eltern getötet wurde. An Nahrungsknappheit lag es in diesem Fall ganz offensichtlich nicht.

Storchenfachmann Heyna hat eine andere Erklärung dafür, wenn Störche ihren Nachwuchs töten, denn es kommt nicht so selten vor. 
Er meint, "dass wenn sich Küken anormal verhalten, sie von den Eltern abgelehnt werden. Dieses Verhalten ist für den Menschen nicht erkennbar, aber für Störche schon".



In sehr kurzer Zeit werden die beiden Storchenjungen den Horst verlassen und dann von ihren Vogeleltern gezeigt bekommen, wie die eigenständige Nahrungssuche funktioniert. 

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Looft den 9.7.2022

Storchenberingung in Looft

Storchen-Schaukasten am Hof Trede in Looft

Die Bewohner aus Looft trauerten / trauern eine lange Zeit um ihren Storch Arthur. 
Nach dem Abflug Ende August 2020 kam er nicht wieder zurück. Auf dem Rückflug im Frühling 2021 verendete er in Israel. Dank seines Peilsenders war er immer präsent. 

Ein letztes Video gibt es HIER (aus Hohenaspe) vom doch recht berühmt gewordenen zutraulichen Weißstorch. 

Auf den Nestern in der Gemeinde klappte es dann vorerst nicht mehr, mit dem von Arthur gewohnten Storchennachwuchs.
👉Die Freude war groß, als in diesem Frühjahr ein Storchenpaar 4 Küken auf dem Hors bei Trede fütterte. 
Leider gab es auch hier Ausfälle. Ein Küken verendete nach einer verschluckten zu großen Kröte und ein paar Tage später fehlte plötzlich ein zweites Küken (per Video im Horst wurde es aufgezeichnet).
Das dritte Küken war so klein und zierlich, dass es aus dem Horst von den Anwohnern geholt wurde und nun in einer Aufzuchtstation aufgepäppelt wird.
Der verbliebene Nestling wurde an diesem Tag von Jörg Heyna und Team beringt.
Natürlich wurde die Aktion sofort als kleines Dorffest genutzt.

👉Weißstorchgebietsbetreuer Jörg Heyna hat sich von Heide erneut auf den Weg in den Kreis Steinburg mit den Ringen vom NABU gemacht.

In Looft gibt es also in diesem Jahr ein Storchenjunges zu beringen und dies findet in einer interessierten Öffentlichkeit statt. ❗Es ist ein gutes Projekt, um über Störche zu informieren.

In der Region gab es in diesem Jahr reichlich Storchennachwuchs zu verzeichnen. 91 Küken sind derzeit registriert, wobei es im letzten Jahr 59 Küken gewesen sein sollen. Ob alle das Flugalter erreichen, ist offen, aber die Zahlen stimmen optimistisch.


Dem Storchenkind wurde der Ring mit der Nummer 3V909 um das rechte Bein gelegt und nach dem Wiegen ging es auch gleich wieder in den inzwischen gesäuberten Horst zurück. 

Anwohnerin Marion Pech gibt Informationen zu den Storcheneltern: "Der Storchenvater mit der Ringnummer 1V275 kommt aus Wisch (NF). 2020 ist er geschlüpft und beringt. Die Störchin selbst trägt keinen Ring.
Auf dem Hof Trede wurde die Beringung als kleines Dorffest gefeiert

Der Jungstorch wird gewogen und bringt gute 2970 g auf die Wage.

Inzwischen wird die Beringungsaktion eingeschränkt, da der NABU kein großes Interesse mehr an den Storchendaten hat. Die Auswertungen der Storchenpopulation mit Flugrouten sollen so gut wie abgeschlossen sein. 

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Hohenaspe den 28.6.2022
Die Jungstörche auf dem Horst Am Sportplatz entwickeln sich prächtig und starten mit den Flugübungen.
Es wird nicht mehr lange bis zum ersten Abflug dauern.

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Kaaks den 21.6.2022

Storchenaus in Kaaks

Niemand konnte sich in Kaaks daran erinnern, dass Störche in der Gemeinde brüteten. 
So war die Freude groß, als auf dem Hof Fischer im aufgestellten Horst sich ein Weißstorchpaar einfand und an der Familiengründung arbeitete.
Auch ein 1. Küken wurde später beim Füttern gesichtet. 
Ein besetzter Storchenhorst in den Gemeinden, macht einen Ort gleich wesentlich attraktiver.
Es vermittelt den Anschein wie "Hier ist die Welt in Ordnung".

In Kaaks dann nach dem starken Regen vor knapp 2 Wochen war alles anders. Das Küken wurde nicht mehr gesehen und die Storcheneltern verließen den Horst.
den 18.6.2022

Ausflug nach Bergenhusen

So oft habe ich Störche fotografiert, die einst in Bergenhusen beringt wurden und so wollte ich mir einmal ein Bild vom "Dorf der weißen Störche" machen.

👉Bergenhusen mit 715 Einwohnern verzeichnet eine der größten Weißstorchkolonie in Europa.
In der Eider-Treene -Sorge Niederung gibt es Feuchtwiesen und Dauergrünland und so ist ein gedeckter Tisch für die Weißstörche vorhanden.

Am Ortsrand sind keine Störche zu entdecken und so denke ich, ach da ist bei uns in Hohenaspe mehr Storchenbetrieb. 
Aber in der Ortsmitte sind dann die zahlreichen besetzten Horste zu entdecken.
Es gibt sogar einen ausgeschilderten Storchenrundweg. 
Im Michael-Otto-Institut - NABU Storchenausstellung - gibt es viel zu registrieren.  Hier erfahre ich, dass derzeit von 25 Horsten im Ort 19 besetzt sind. Augenblicklich wurden 25 Küken - Jungvögel gezählt. Aber die Zahl ist variabel, da noch nicht alle Küken sichtbar sind und es auch hier Todesfälle zu verzeichnen gibt. 
Ein Storchenpaar ist Überwinterer und fliegt im Herbst nicht ab.
Bislang ist es auch in Bergenhusen ein gutes Storchenjahr zu registrieren, so die Praktikantin, die ein "Freiwilliges Ökologisches Jahr" - FÖJ- beim NABU absolviert. 

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Eversdorf den 15.6.2022

Gruß aus dem Storchengebiet Kreis Steinburg

Die Storchenpopulation hat bei uns im Kreisgebiet eindeutig zugenommen. 
Heute habe ich eine Junggesellenmannschaft mit 18 Störchen bei Eversdorf / Kaaks an der Bekau aufgenommen.
Dazu kommen die Störche, die auf den Nestern hocken.

Die Jungstörche in Hohenaspe sind aus dem Kükenalter heraus. 

Storch auf dem Horst in Kaaks

den 8.6.2022

Storch möchte in die FFW Hohenaspe eintreten

Nein, mit der Feuerwehr hat er natürlich nicht wirklich etwas zu tun, ledig der "fremde Storch" hinter der Glasscheibe des Feuerwehrgerätehauses, weckt sein Interesse. Es ist ein altes Video, dass eine Tierärztin, die durch Hohenaspe fuhr, spontan vor rund 2 Jahren aufgenommen hat. Was die Filmerin nicht wusste ist, dass es sich um den Loofter Storch Arthur handelt, der nach diesem Video in den Süden abflog und nicht wieder zurückkam. Zu erkennen ist der Storch an dem Peilsender auf seinem Rücken. Dank dieses Senders wurde mitgeteilt, dass Arthur in Israel an einem See auf dem Rückflug von Afrika verendete. Er wurde dort von einem Ornithologen dank der Sendedaten gefunden. Arthur war nicht nur in Looft bekannt wie "ein bunter Hund". Alle trauerten um den seit Jahren heimisch gewordenen Weißstorch, der sehr zutraulich war. Tierärztin Nicole Reitz erlaubte mir, das Video zu veröffentlichen. Vielen Dank.


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Ottenbüttel den 2.6.2022

Um die Lebensgeschichte von Störchen verfolgen zu können: Jungstörche erhalten einen Ring 

Storchenfreunde Senior Max Maaß und Sohn Carsten Maaß mit dem zu beringenden Storchennachwuchs in Ottenbüttel

Bei Familie Maaß / Henze in der Ünnerst Dörpstraat in Ottenbüttel findet inzwischen die 3. Storchenberingung mit dem Weißstorchbetreuer Jörg Heyna und Frank Zyweck statt. 
Es ist also schon so etwas wie Routine geworden, wenn der Hubsteiger im Frühjahr angefahren kommt und die Ende April geschlüpften Jungstörche kurz aus dem Horst geholt werden, um ihnen einen Ring anzulegen. In diesem Jahr sind es erneut zwei gut ernährte Weißstörche, die mit 3250g und 3350 g ein prima Gewicht auf die Waage bringen. 
Auch in diesem Jahr berichtet Heyna von seiner Arbeit.
 12 Storchenjunge wurden in diesem Frühjahr bereits im Kreis Steinburg beringt. "Es ist bislang ein gutes Storchenjahr", so der Weißstorchbeauftragte, der allerdings in Zukunft mit einer geringer werdenden  Ringkapazität ausgestattet ist.  
"Die Ausgabeanzahl von Weißstorchringen wird in den nächsten Jahren kontinuierlich reduziert, da alle Erkenntnisse über die Weißstörche vorhanden sind". Der Bearbeitungsaufwand durch die folgenden, jahrelangen wiederkehrenden Ablesungen ist so stark gestiegen, dass das die Vogelwarten personell nicht mehr schaffen können", so Heyna weiter.



Blick auf dem Horst in der Ünnerst Dörpstraat in Ottenbüttel mit den 2 Jungstörchen, die aus Schutz vor Feinden sofort in eine Art Totenstarre fallen.
Geschafft, bei Familie Maaß freut man sich auch in diesem Jahr über einen gesunden Storchennachwuchs. Die Esel Willi und Anton lassen es sich nicht nehmen, die Beringung zu verfolgen.

Die verbliebenen zwei Storchenküken in Hohenaspe Am Sportplatz entwickeln sich prächtig und erstmalig wird zugleich in Kaaks ein frisch geschlüpfter Storchennachwuchs auf dem Horst von Familie Fischer gefüttert. 
Ältere Bewohner von Kaaks können sich nicht an einen besetzten Storchenhorst in der Gemeinde erinnern und so ist auch hier die Freude über den Nachwuchs groß.
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den 6.6.2022

Storchentreff an der Bekau

Nähe der Tankstelle Kaaksburg sind heute 9 Störche zu entdecken.
Störche, Hase, Nilgans und jede Menge Stare versammeln sich auf der abgemähten Fläche an der L127.
Wenn ein Storch dazukommt, wird er nicht immer nett empfangen. 
Nur zwei Störche tragen einen Ring. Einer davon wurde in Schweden beringt.

👉Traurige Nachricht dagegen aus Hohenaspe selbst.
Gestern hatte ich mich bereits darüber gewundert, nur 2 Jungstörche zu sehen. Gerade versucht ein Elternstorch einen toten Jungstorch aus dem Nest zu schmeißen, klappt aber nicht.

🩸Nach einiger Zeit dann doch der Abwurf vom toten Vogel, der mit knapp 2 Kilo nicht schmächtig wirkt und auch bis auf dem Loch im Kopf keine Verletzungen aufweist. 
Das Storchenjunge wurde wahrscheinlich von einem Elternteil getötet. Allerdings fliegt das Paar inzwischen gemeinsam zur Futtersuche. Es könnte auch ein Fremdstorch gewesen sein. 
Am Loch im Kopf war Blut. Ein totes Tier kann nicht mehr bluten. Herr Heyna gibt mir recht in meiner Theorie, dass der Storch getötet wurde.

Das Störche manchmal grausam mit ihren Jungen umgehen, ist in zahlreichen Videos bei YouTube belegt und so nicht selten. Es ist, wie es ist.

Wie mir heute berichtet wurde, ist von den geschlüpften Küken in Looft ebenfalls eines verendet. Aber nicht durch Tötung, sondern weil sich der Nachwuchs an einem zu großen Frosch wohl verschluckt/ überfressen hat. Die Videoaufnahmen auf dem Horst beweisen es.


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Nach kräftigen Regenschauern auch am 28.5. haben es die kleinen Störche vorerst überstanden.
Langsam soll es wieder wärmer werden, der Wind hat nachgelassen.
Immer wieder werden die Flügel ausgebreitet, um die Küken zu schützen. 

Hohenaspe den 27.5.

Unserer Storchenfamilie scheint es gut zu gehen

Der Nachwuchs ist versorgt und so gönnt sich das Elternpaar eine kleine Pause, die aber nicht lange anhält, denn da wird auch schon Nistmaterial antransportiert.
Haben die Störche den Wetterbericht gehört, weil sie ihren Nachwuchs noch besser einpacken wollen? 
Nötig ist es, denn der Wind am Morgen ist eisig.

Moos und Zweige vom Hof Hauschild wird gesammelt.
den 23.5. Hohenaspe 

Storchennachwuchs am Sportplatz in Hohenaspe


Die Storchenküken (es sind mindestens 2) zeigen sich.

Foto vom 24.5. mit den rund 14 Tage alten Küken. Im letzten Jahr war der Schlupf wesentlich später auf diesem Horst. Von den damals 3 geschlüpften Storchenküken überlebte ein Vogel.

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den 22.5.2022

Storchenpaar auch in Peissen bei der Brut



den 17.5.2022  Storch in Hohenfelde
16.5.2022

Nachwuchsversorgung

Überall können derzeit Fütterungen von Vogelküken beobachtet werden. Im Drager Forst zum Beispiel füttert ein beringter Kleiber seine vor Hunger rufende Kinderschar.

Aber auch in Hohenaspe wird fleißig Futter zum Storchennest angeflogen.
Gerade als wir am Horst mit ein paar Spaziergängern stehen, werden wir Zeugen einer liebevollen Begrüßung, des ankommenden Storches. Nach der Klapper-Zeremonie wird das Futter ausgewürgt und wir sind erstaunt, welche Massen an Strochennahrung da zum Vorschein kommt. 
Mit dieser Menge hätte sicher eine ganze Storchenkompanie versorgt werden können. Gleich nach der Ablösung fliegt der Partner ab. 
Bis zur 4. bis 5. Woche hält immer ein Elternteil Wache.
Storchenküken können erst ab dem 22. Tag ab und an stehen und erst dann wird man sehen können, wie viele Nachkommen im Nest hocken. 
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den 14.5.2022

Störche immer als Hingucker 

Storch begleitet Landwirt bei der Bodenbearbeitung an der B77 Höhe Amönenwarte. 
Es ist 8T040 - also ein weiblicher Storch, der in Münsterdorf brütet und in Bergenhusen 2018 beringt wurde.
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Hohenaspe den 10.5.

Es wird gefüttert

Perfektes Timing: Am wärmsten Tag des Jahres mit bislang 23° wird, so wie es laut Anwohner aussieht, im Storchenhorst Am Sportplatz gefüttert. 
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den 8. Mai 2022

Was für ein schöner Tag!

Auch in der Marsch bietet Raps für Honigbienen derzeit Nektar und Pollen

Bei Westermühlen können zwei Störche beobachtet werden.
Dank der Ringnummern haben sie Hausnummern. Der vordere Storch ist Guste aus Ottenbüttel, ihr Partner Tamme bewacht derzeit die zwei geschlüpften Küken auf dem Horst.


Der hintere Storch im Bild ist ein männlicher Brutvogel in Krempermoor. 2014 wurde er laut Jörg Heyna in Berne-Glüsing, Wesermarsch mit der Nummer 2T383 beringt. 

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👉Aus Kaaks gibt es diese Meldung am 1.5. 2022: Seit Mittwoch wird gebrütet. Jörg Heyna schreibt "Am 29.5. ist dann der Schlupf".

Hohenaspe Ende April 2022
Zwei Störche begleiten einen Landwirt auf dem Acker beim Pflügen. 
Auch wenn sie keine Ringe wie die auf dem Horst Am Sportplatz tragen, sind es fremde Störche, denn die Störche auf dem Horst in der Gemeinde haben mit der Brut zu tun, die in den nächsten Tagen schlüpfen wird.
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Hohenaspe den 28.4.2022

Storchennews


Führsorglich werden die Eier auf dem Horst Am Sportplatz gewendet. Anfang Mai müsste der Schlupf stattfinden. 
Unter dem Horst habe ich die Schale von einem halben leeren Ei entdeckt. Es wird nicht die Eierschale von einem geschlüpften Küken sein.

👉Vor ein paar Tagen hat man einen Storch an der Müritz fotografiert, der anhand der Ringnummer als Arthurs Nachwuchs identifiziert wurde. 
Sie erinnern sich an den Storch Arthur aus Looft, der mit seinem Peilsender und seiner Zutraulichkeit immer wieder für Schlagzeilen sorgte?

👉In Ottenbüttel wird seit Sonntag den 24.4. bereits gefüttert 
Storchenpaar Tamme und Guste haben auch in diesem Jahr Nachwuchs bekommen


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den 19.4.2022

Storchenglück in Kaaks

Foto Heiko Fischer

Da der neu eingetroffene Storch einen Ring trägt, kann er zugeordnet werden.
Der Storch ist 2020 bei Claus Wilhelm Kühl in Holtenniendorf geschlüpft und war bis vor 3 Tagen noch in Looft ansässig. 

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Hohenaspe den 14.4.

Wir freuen uns auf Ostern 

Das Wetter zeigt sich von der freundlichen Seite und so ab in die Natur. Zu entdecken gibt es immer etwas. 
Ablösung bei der Brut auf dem Horst? 

Das Storchenpaar Am Sportplatz ist nach wie vor bei der Brut.
Die Storchenküken in Ottenbüttel werden um den 20.4. schlüpfen, informiert Carsten Maaß. 
In Hohenaspe wird der Schlupf, wenn alles glatt verläuft, Ende der ersten Maiwoche also nach 32 Tagen stattfinden. 
Die Hohenasper Störche haben Untermieter im Horst bekommen. Feldspatzen sind unter dem Nest am Bauen.
Ansonsten sieht es mit brütenden Störchen in der Region bislang eher traurig aus. 
In Mehlbek kein Storch, in Schlotfeld kein Storch, in Kaaks ein einzelner Storch und auch in Looft ist kein Storchenpaar aktiv bei der Familiengründung. 
Storch in Kaaks auch am 14.4. noch allein auf dem Horst

In Wacken soll sich erstmalig auf einem neuen Horst in einem Baum ein Storchenpaar eingefunden haben.
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Kaaks im April 2022

Storch auf dem Horst immer noch Single 

Seit dem 22. März ist ein ringloser Storch auf dem Horst in Kaaks auf dem Hof von Heiko Fischer einsam und allein zu beobachten.
Hoffentlich findet sich noch ein Partner, wünscht sich nicht nur Familie Fischer.
Gerade in Kaaks hat man mit 6 Horsten sehr viel Aufwand betrieben, um die Störche hier anzusiedeln.

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den 24.3. 2022

Storch in Looft begleitet Landwirt bei der Bodenbearbeitung

Die Ringnummer 9T414 konnte abgelesen werden und so schreibt Jörg Heyna, dass der Weißstorch in  2019 Bergenhusen beringt wurde und Brutvogel 2021 in Grauel war.

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den 22.3.2022 Hohenaspe 

Mit der Wärme kam der 2. Storch

Am Morgen war es endlich so weit: Der seit Wochen wartende Storch, konnte den Partner begrüßen. Sofort wird Hochzeit gefeiert und das Nest ausgebaut.
Als ich am Morgen meine tägliche Runde zum Storchenhorst Am Sportplatz drehe, muss ich mir die Augen reiben, denn zwei Störche sind beim Liebesakt.
 Das ging fix, denn selbst die Anwohner hatten noch nicht mitbekommen, dass der 2. Storch endlich eingetroffen ist.
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den 18.3. 2022

Storchennews

Der Hohenasper Storch hockt leider immer noch allein auf dem Horst Am Sportplatz.
Ein Storch in Schlotfeld ist am letzten Sonntag gelandet. Er hat nun neu 2 Horste zur Auswahl. Ein Partner ist auch hier noch nicht eingetroffen.
Der Storch in Schlotfeld hat keinen Ring, wie das Paar im letzten Jahr. Ich gehe davon aus, dass es sich um den Weißstorch handelt, der mit Partner 4 Storchenjunge aufzog, die leider alle plötzlich verendeten.


Auch der Horst in Lohbarbek ist wieder besetzt. Wir treffen dort auf einen schlafenden Storch. 
Angeblich sollen hier 2 Störche gelandet sein.
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den 8.3.2022

In Ottenbüttel gibt es wieder Storchenzoff

.. wahrscheinlich ist Tamme angekommen und die Störchin Guste, hat inzwischen wie berichtet einen Neuen. Ich fahre gleich einmal dort vorbei, um mich wegen der Ringnummer zu vergewissern, ob es sich auch wirklich um Tamme handelt.
Jedenfalls sind auf den mir zugesandten Videos heftige Kämpfe zu beobachten.
Es ist, wie gedacht:
Guste 7T300 und Tamme 2T364 nun wie im Jahr zuvor vereint 

Der große Storch aus Ostfriesland ist zurück und hat den bereits seit zwei Wochen anwesenden männlichen Storch in einem 10-minütigen Kampf vertrieben.
 Ob der Verjagte sich noch einmal zu einem Kampfangriff den Horst in der  Ünnerst Dörpstraat in Ottenbüttel vornimmt, ist nicht ausgeschlossen. 
Im letzten Jahr hatten sich Tamme und Kontrahent bis aufs Blut stundenlang bekämpft.
Meine Hoffnung war, dass der Vertriebene männliche Storch nun nach Hohenaspe kommt, aber der Horst ist momentan leer. 
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Hohenaspe den 24.2.2022

Storch auf dem Horst Am Sportplatz eingetroffen

Sie erinnern sich? Fiete Tiemann (ehemalige Kreispräsident) hatte den Horst kurz vor seinem Tod 2020  geplant und den Nestring in Auftrag gegeben. 
 Der Horst wurde von einem Storchenpaar angeflogen und ein Jungtier erfolgreich aufgezogen.
Heute, am Todestag von Fiete Tiemann wurde der Horst erneut erstmalig in diesem Jahr besetzt. 
Zwei weitere Störche sollen über dem Horst nach letzter Meldung kreisen.
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Gute Meldung am Morgen den 24.2.2022 aus Ottenbüttel

Störchin Guste hat einen "Neuen"

Carsten Maaß aus Ottenbüttel schreibt:
Carsten Maaß schreibt... "es ist ein Storch mit Ring und so hoffen die Ottenbüttler, dass es sich um Tamme handelt."
👉Mal schauen, ob ich den weit gereisten Vogel vor die Kamera bekomme und ich hatte Glück....
Ja, ich habe die Beiden in der der Ünnerst Dörpstraat in Ottenbüttel bereits beim Liebesakt erwischt, aber es handelt sich bei dem männlichen Neuankömmling nicht um Tamme, denn der trug einen Ring und dieser Storch trägt keinen.
Na wie auch immer, Störche sehen es nicht so eng mit der Partnerschaft und haben in der Regel "Lebensabschnittsgefährte". Hauptsache ist nur, dass es nicht wie im letzten Jahr zu blutigen Kämpfen kommt. Also wenn Tamme dann doch noch erscheinen sollte.....


Ottenbüttel den 19.2.2022

"Guste" wartet auf "Tamme"

Der Horst in Ottenbüttel ist wieder besetzt
Da oben auf dem Horst werden die Federn von Guste vom Wind kräftig durchgepustet, aber die Störchin wirkt gesund und wartet bei Wind und Wetter auf den Partner

Heute hatte ich Glück, der schon seit dem 14.2. 2022 eingetroffene Storch auf dem Horst bei Maaß / Henze in der Ünnerst Dörpstraat in Ottenbüttel konnte abgelichtet und in einem sonnigen Moment auch wegen des Ringes ( 7 T300) identifiziert werden.
Es ist ganz offensichtlich die Störchin vom letzten Jahr die mit Tamme 4 Jungstörche großgezogen hatte. 
Im Februar 2021 landete die Störchin am 26.2. auf dem Horst, also etwas später als in diesem Jahr.
Die in Vaale geborene Störchin ist nun im 3. Jahr in Ottenbüttel heimisch. 
Sie erinnern sich, was es für Kämpfe um sie gab? Der Storch aus Ostfriesland - Tamme genannt -, blieb nach blutigen Kämpfen und so sind wir gespannt, ob er in diesem Jahr wieder zu Guste finden wird.


Die langsam aufgehenden  Forsythien vor dem Horst, lassen das Unwetter der letzten Tage fast vergessen, aber es ist noch nicht ausgestanden. Regen ist auch weiterhin angekündigt

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den 14.1.2022

Zum Einzug bereit

Storchennestsanierung in Kaaks/ Eversdorf und Hohenaspe

Es waren nicht die besten Wetterbedingungen, die Frank Zyweck und Jochen Schröder bei der Horstsanierung in Hohenaspe und Kaaks vorfanden. 
Nieselregen erschwerte die Arbeit an den Nestern in der Höhe. Aber nun waren sie mit dem Hochsteiger angefahren und so wurde nicht lange gezögert. 
"Wat mutt, dat mutt!", denn es sind zwar noch ein paar Wochen hin, bis die Störche wieder aus ihren Winterquartieren im Kreis landen werden, aber bis dahin gibt es auch noch einige Horste in der Region zu reparieren. 

Ab Februar werden erfahrungsgemäß die ersten Störche in Vaale erwartet, denn die beiden Weißstorchpaare haben es dort immer besonders eilig mit der Heimkehr. 
Sie werden zu den Westziehern gehören, die in Frankreich oder Spanien überwintern und nicht so weit fliegen, wie die Ostzieher (Afrika-Route). 

Für den Weißstorchgebietsbetreuer Frank Zyweck aus Vaale und Nestbauer Jochen Schröder aus Großenrade startet die Arbeit an diesem Wochenende in Kaaks, denn hier war ein Eichenreisigring bestellt, der in Kürze auf einen Masten aufgestellt wird.  

Ringbauer Jochen Schröder hat den Ring mit Rindenmulch ausgeschüttet. Die Störche werden eine kleine Mulde für die Eier selbst einrichten. 

In der nächsten Station in Eversdorf bei Uli und Anette Eggers
 wurde ein neues Nest an der Bekau auf einen Masten aufgesetzt. Der alte noch niemals bezogene Horst, war inzwischen verrottet und so wird man gespannt sein, ob die beiden Horste auf dem Grundstück nun endlich angeflogen werden.
Jochen Schröder erklärt, dass nicht auf allen Horsten gebrütet wird, die neu aufgestellt werden. Es soll für Jungstörche eine Möglichkeit sein, ein Quartier zu finden, denn man hofft damit, die Angriffe auf belegte Horste zu verhindern. "Immer wieder kommt es vor, dass bereits brütende Paare bei Revierkämpfen die Brut verlieren", so Schröder. 
 

In Hohenaspe Am Sportplatz hat sich im Storchennest reichlich Graswuchs entwickelt und so ist eine Säuberung vonnöten. Wird das Storchenpaar vom letzten Jahr im Frühjahr wieder zurückfinden? Alle sind gespannt. 
Vorher / Nachher:  Der Horst in Hohenaspe ist wieder bezugsbereit.



In Eversdorf wird sich nach der Arbeit bei einem 2. Frühstück wieder aufgewärmt.


Von rechts: Anette Eggers und Ehemann Uli mit Frank Zyweck plus Jochen Schröder freuen sich über die einzugsbereiten Horste, denn Störche sind hier im Bekautal häufig zu beobachten.

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den 24.9.2021

Erneut nicht abgeflogen

👉Der Storch auf dem Hof Heino Mahn bei Oldendorf ist auch in diesem Jahr nicht abgeflogen

"Unsere" Weißstörche müssten inzwischen nach rund 7000 Kilometern z. B.  in ihrem Winterquartier in Afrika oder (kürzerer Anflug) Spanien  gelandet sein. 
Seit inzwischen 6 Jahren fliegt ein männlicher unberingter Storch auf dem Hof zwischen Oldendorf und Bekdorf nicht mehr ab. 
Dieser Storch zieht die Dunkelheit, Einsamkeit und Kälte einem langen Flug vor. 
Durch die immer kürzer werdenden Tage hat der Storch nur ein sehr eingeschränktes Zeitfenster für die Nahrungsaufnahme und bei Kälte ziehen sich auf den Grasflächen die Würmer und anderes Getier tiefer in den Boden zurück.
 Na gut, der Storch ist ein Nahrungsopportunist. Er passt sich an das vorhandene Angebot an und mit Kälte kommt der Weißstorch anscheinend gut klar. 

Im Herbst 2016 hat der Storch bei Mahns wohl seine Lebensabschnittgefährtin überredet, ebenfalls zu bleiben. Es war ein stürmischer Winter und ein einziges Mal sind die Störche in Mahns Schuppen bei eisigem Ostwind geflogen. 
Der Störchin muss der Winter in Deutschland damals nicht gefallen haben, denn im Herbst darauf flog sie nach der Aufzucht der Jungstörche wieder in Richtung Süden ab.

Auch in diesem Herbst ist der Storch bei Mahns wieder allein. Jeden Abend, wenn die Sonne untergeht, soll er den Horst anfliegen und heute habe ich mir vorgenommen, den einsamen und verlassenen Storch zu fotografieren.

Auch wenn der Storch bleibt und so seinen Horst nicht neu im Frühjahr erobern muss, gibt es laut Mahns in jedem Jahr heftige Storchenkämpfe um das Nest. 
Von blutigen Kämpfen und Eiern, die aus dem Nest fliegen, berichteten Mahns jährlich.
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Das war lustig: Bei Mahns warte ich bis zur völligen Dunkelheit auf den Storch und zeitgleich schickt mir jemand Fotos aus Mehlbek von einem Storch, der ihren Horst anfliegt
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den 28.8.2021

Abschied 

Frau Wischmann teilt eine weitere Vogelbeobachtung mit, die so etwas wie Wehmut aufkommen lässt.
Die Störche haben sich also verabschiedet und es ist als Zeichen vom Ende des Sommers, der viel zu kurz war, zu werten. 

Birgit Wischmann schreibt: "Am Freitag Nachmittag, den 20.8. flogen 5 Störche die Kirchenstraße im Zeitlupentempo entlang.

Man hatte den Eindruck, sie wollten sich die Umgebung einprägen. Am Samstag, gegen 17.00 Uhr habe ich dann einen Storchenschwarm von bestimmt 20 Vögeln oder mehr am Himmel weit oben kreisen sehen. Sie haben sich verabschiedet."

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Schlotfeld August 2021

Besonders viele tote Jungstörche in Norddeutschland

Nachdem die Jungstörche auf dem Schlotfelder Horst sowie in Lohbarbek plötzlich und unerwartet im Juni verendeten, fliegt das Elternpaar das Nest nun doch wieder in Schlotfeld täglich zum Übernachten an.
Familie Ahmling, die sich so sehr über den Storchennachwuchs nach 40 Jahren gefreut hatte, war
wie alle Dorfbewohner sehr traurig über den Verlust der vier Jungstörche. 
(Foto vom Juni 2021)
Zuerst wurde gemutmaßt, dass die Störche vergiftet wurden. 
Eine Obduktion vom Kreis-Veterinäramt der verendeten Vögel war damals leider nicht möglich. 
👉In einem Zeit-Artikel werden in der neuesten Ausgabe die Umstände vom plötzlichen Tod der Jungstörche in diesem Frühjahr beschrieben HIER.
Inzwischen wurde ein 2. Horst in Schlotfeld aufgestellt, denn Störche brüten gern in Kolonien.
Sicher werden die Horste zur Familiengründung im neuen Jahr wieder angeflogen. 


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Hohenaspe am 5.8. 2021

Storchenbeobachtung zwischen Pohlmann- und Hauptstraße


Im Ort hatte ich am Abend den Storchennachwuchs mit seinen Storcheneltern vor der Kamera. 

An der Ringnummer 3V019 ist der Junior / die Juniorin eindeutig zu erkennen. Die Eltern sind unberingt. 


Im Familienverband wird immer noch gemeinsam nach Nahrung gesucht und auch der Horst Am Sportplatz wird nach wie vor als Schlafplatz genutzt. 


Geschickt zieht der Jungstorch die Würmer aus dem Gras. Er hat also gut von seinen Eltern gelernt.


Langsam wird sein Schnabel rot. Ist der Hohenasper Jungstorch nicht besonders hübsch?

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Hohenaspe den 26.7. 2021


Der Jungstorch hat laut Meldung mit einem Elternteil nach dem ersten Ausflug auf dem Horst übernachtet.

Hohenaspe den 25.7.

Ausgeflogen!


"Unser" Storch ist flügge geworden

Am frühen Morgen ist der Jungstorch vom Horst in der Straße Am Sportplatz erstmalig abgeflogen. Laut Augenzeugen soll er zuerst auf das Dach vom alten Bauernhaus in der Nachbarschaft geflogen sein, um später mutig den Eltern bei der Futtersuche zu folgen.

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den 24.7.2021

Am Ortsausgang von Hohenaspe ....

Der Jungstorch auf dem Horst in der Straße Am Sportplatz macht noch keine Flugversuche. Es müsste eigentlich täglich soweit sein.

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Ottenbüttel den 10.7.2021

Erste Ausflüge der Jungstörche


Die ersten zwei Jungstörche von vieren auf dem Horst von Henze / Maaß in der Ünnerst Dorpstraat  sind geflogen

Sie sind gut auf dem Reetdach von Thuraus in der Nachbarschaft gelandet und genießen ganz offensichtlich die neue Freiheit. Nach diesem ersten Flug sollen weitere 10 Störche auf dem Dach gelandet sein, berichtet Carsten Maaß. Wollten sie den Jungen zum ersten Flug gratulieren?

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den 9.7. 2021 Hohenaspe /Ottenbüttel


Der Hohenasper Jungstorch hat sich gut entwickelt und in der Größe unterscheidet er sich inzwischen nicht mehr von seinen Eltern. Nur an seinem schwarzen Schnabel und am Ring mit der Nummer 3V019 am linken Bein kann erkannt werden, dass es der Sprössling von Storch Fiete und Lebensabschnittsgefährtin ist. Wenn der Jungstorch in wenigen Wochen flugfähig ist, bleibt zu hoffen, dass wir noch einmal von ihm hören werden.


Die Jungstörche in Ottenbüttel stehen kurz vor dem Abflug, denn sie sind etwas älter als der "Kleine" in Hohenaspe. In wenigen Stunden kann der erste Flug hier starten, denn die vier jungen Weißstörche testen ihre Flügel bereits täglich.  Das Futter von den Eltern Tamme und Guste wird nach wie vor reichlich geliefert. Das Storchenpaar findet die Nahrung täglich bei Hohenapse vor dem Waldabschnitt Mariengrund. 
den 25.6. 2021

1. Storchenberingung in Hohenaspe


"Warum hat der Jungstorch einen schwarzen Schnabel?, Woran kann man erkennen, ob es ein männlicher Storch oder ein weiblicher Storch ist?, Warum bewegt sich der kleine Storch nicht?"
All diese Fragen beantworteten Weißstorchgebietsbetreuer Jörg Heyna und Frank Zyweck vor Ort als der knapp 5 Wochen alte Jungstorch in Hohenaspe am Horst bei Familie Hauschildt beringt wurde. 

Viele interessierte Bürger fanden sich zur Beringung in der Straße Am Sportplatz ein, denn einen kleinen Storch aus der Nähe zu sehen, ist schon etwas ganz Besonderes. 
Jörg Heyna und Frank Zyweck sind dagegen in den letzten Wochen ständig mit dem Storchennachwuchs beschäftigt, um Jungstörche auf ihre Gesundheit zu untersuchen, zu registrieren und zu beringen. Gerade ist das eingespielte Team aus Puls angereist. Hier wurden drei Jungstörche beringt, von denen aber einer der Vögel ein so geringes Gewicht hat, dass er nun weiter in einer Auffangstation versorgt wird. 
Von den drei Storchenküken in Hohenaspe hat eines überlebt (wie berichtet) und dieser Jungstorch macht einen überaus gesunden Eindruck, wie Jörg Heyna vermerkt. Das Gewicht mit knapp 3000 g ist vorzeigbar. 

Gerd Hauschildt darf dem Jungstorch den Ring mit der Nummer 3V019 am linken Bein (denn bei ungeraden Jahreszahlen links) anlegen. 


Frank Zyweck übernimmt das Wiegen des Storches


.. und dann wird er auch schon wieder behutsam in sein Nest transportiert. 
Seit dem Tod des jüngeren Geschwisterstorches ist immer ein Elternvogel zur Überwachung bei dem nun frisch beringten Storch dabei.  Fiete und Gefährtin kümmern sich liebevoll um ihren verbliebenen Nachwuchs.
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Hohenaspe den 25.6.2021

Claudia Sobolewski  entdeckte den Storch am frühen Abend in der Straße Liehtberg.
Der Ring gibt über seine Herkunft Aufschluss. Der Storchengast wurde in Kronsmoor 2019 beringt, informiert Jörg Heyna.

den 25.6.2021

Das Storchenjahr startete hoffnungsvoll im Kreisgebiet, nun werden immer mehr plötzlich verendete Jungvögel gemeldet

👉Nach der Meldung über die toten Störche in Looft und Hohenaspe gibt es weitere Hiobsbotschaften aus der Storchenwelt. 

Alle Jungstörche in Schlotfeld, die parallel mit den Störchen in Hohenaspe schlüpften, wurden am Montag verendet auf dem Horst von Familie Ahmling entdeckt.
Auch die Jungstörche in Lohbarbek verendeten unerwartet zeitgleich.

Vermutet wurde vorerst eine Vergiftung, da die verendeten Jungstörche nicht kränklich wirkten.
Storchenexperte Jörg Heyna kann diese Vermutung aber nicht bestätigen.

Zeitgleich erhielt er mehrere Anrufe z.B. aus Neumünster und Bergenhusen, die genau die gleichen Symptome schilderten. Gerade waren die Jungstörche noch munter im Nest und wurden regelmäßig gefüttert und von einem zum anderen Tag lagen sie verendet im Horst.
Jörg Heyna glaubt, dass das Wetter mit der Trockenheit eine schlechte Bedingung für die Nestlinge bot. Die Nahrung wurde knapp. Dann der Starkregen und die Kälte.
 Die Jungvögel fraßen vor Hunger das unverdauliche Nistmaterial und nach dem Regen gab es wieder Futter im Überfluss. Der Magen konnte die Nahrung wegen der Verstopfung durch die Pflanzenreste nicht weitergeben, so die Vermutung der Experten. 

Die Schlotfelder sind über den Verlust der Störche überaus betrübt, denn es war die erste Brut nach 40 Jahren in der Gemeinde.
Hans-Wilhelm Ahmling erzählt, wie ein Elternstorch klappernd auf dem Hofdach saß, was der Storch vor dem Unglück noch nicht getan hatte. "Es war so, als wenn er rufen würde, helft uns helft uns".
Der andere Elternstorch setzte sich immer wieder auf die toten Küken. 
Ahmlings haben mit einem Hubsteiger die verendeten Jungstörche aus dem Nest geholt. 
Es war eine traurige Arbeit. 
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Looft den 21.6.

Traurige Storchennews aus Looft 

Gestern radelte wir nach Looft, um zu schauen, wie es den inzwischen geschlüpften
Storchenküken geht. 
Wir trafen niemanden auf dem Hof Trede an und wunderten uns darüber, keinen Storch auf dem Horst entdecken zu können und das ließ Böses ahnen. 
Heute Morgen dann die bittere Nachricht bei Facebook HIER
Demnach soll es nach dem Schlupf einen Storchenkampf auf dem Horst gegeben haben. 

Die geschlüpften Küken wurden gefressen. Der Horst ist nun seit zwei Tagen verwaist. 

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Hohenaspe den 18.6.


Der größere Jungstorch wird nun allein von den Eltern versorgt

👉 Traurige Nachricht aus der Straße Am Sportplatz:
Der kleinere Jungstorch ist tot.                                   
Am frühen Morgen haben die Gemeindearbeiter den verendeten Vogel unter dem Horst entdeckt.       

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Hohenaspe den 17.6.2021

Die Jungstörche in Hohenapse auf dem Horst Am Sportplatz werden am Freitag den 25. 6. beringt

....entwickeln sich gut die beiden Störche in Hohenaspe.  Inzwischen werden sie von den Eltern nicht mehr rund um die Uhr bewacht.

Wenn die Beringung in Puls beendet ist - dort werden 4 Störche beringt- kommen Frank Zyweck und Jörg Heyna mit dem Hochsteiger und den Ringen gegen 20 Uhr / evt. früher nach Hohenaspe. 
Meine Empfehlung  an alle Storchenliebhaber in der Gemeinde, die Beringung zu beobachten, denn es gibt von den Storchenexperten immer sehr viel Infos rund um den Storch vermittelt.

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Ottenbüttel den 9.6.2021

Vier Jungstörche erhalten einen Ring

Die Anfang Mai geschlüpften Jungstörche auf dem Horst von Maaß/Henze in Ottenbüttel erhalten einen Ring, um damit die Zugrouten zu ermitteln, Aussagen über ihre Ortstreue zu erhalten und Angaben zum Lebensalter der Störche ermitteln zu können. Mit der Ringnummer kann zum Beispiel herausgefunden werden,  ab welchem Alter Vögel geschlechtsreif werden, wie oft sie wo und wann brüten und wodurch Vögel sterben.
Die Ringe mit den Nummern liegen bereit.

Bei schönstem Wetter fand die Beringung der Anfang Mai geschlüpften Jungstörche mit Weißstorchgebietsbetreuer Kr. Nordfriesland+Schleswig-Flensburg Jörg Heyna und Frank Zyweck Weißstorchgebietsbetreuer Kreis Steinburg statt. 

Pünktlich zum verabredeten Termin fuhr der Hubwagen von Frank Zyweck aus Vaale zum Storchenhorst in der Ünnerst Dörpstraat bei Familie Maaß/ Henze hoch, um 4 Jungstörche behutsam vor der 7. Lebenswoche aus dem Nest zu holen.
Bis zu diesem Zeitpunkt haben Jungstörche einen Überlebensreflex, erklärt Heyna den Zuschauern der Beringungsaktion. "Da sie noch nicht flugfähig sind, verfallen sie bei Gefahr in eine Totenstarre, um bei Feinden keine Aufmerksamkeit zu erzeugen". 
70 Tage nach dem Schlupf werden Störche flügge. 
An den kleinen ansonsten gut entwickelten Störche sind auffällig die Schnäbel mit Mist verklebt. Sie werden vorab gereinigt, damit es keine Probleme beim Fressen geben wird. Dann werden sie von Frank Zyweck gewogen und von Jörg Heyna weiter untersucht. Alles ist eingespielt.
Die verklebten Schnäbel werden sorgfältig gereinigt
Zwei der Jungstörche haben ein gutes Gewicht von über 3000 g, aber auch die kleineren Geschwistervögel wirken durchaus gesund. 

Elke Maaß hat bald Geburtstag und darf einen der Störche beringen. Schüler Lasse und Iris Henze übernehmen sichtlich erfreut den Job

Storchenvater Tamme und Partnerin Guste schauen sich die Aktion vom Reetdach in der Nachbarschaft an, als plötzlich noch 3 weitere Störche über den Horst kreisen. 
Die "Storchenkümmerer" im Bild festgehalten: v. r. Jörg Heyna, Iris Henze, Senior Max Maaß, Carsten Maaß und Seniorin Elke Maaß
Nach der Beringung ist Tamme auf der Nachbarkoppel wieder bei der Futtersuche zu beobachten. 

Jörg Heyna will auch die 2 Jungstörche in wenigen Wochen in Hohenaspe beringen. 

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Hohenaspe den 9.6. 

Zwei Storchenjunge in Hohenaspes Horst Am Sportplatz

Da ich am Nachmittag Herrn Heyna in Ottenbüttel bei der Beringung der Jungstörche treffen werde, weiß ich, was mir der Weißstorchgebietsbetreuer gleich für eine Frage stellen wird. "Wieviel Jungstörche sind in Hohenaspe im Horst?" 
Bislang hatte ich immer nur ein Küken entdeckt und so legte ich mich am Vormittag mit der Kamera auf die Lauer.
Ich brauchte nicht lange warten, da fing das Geklapper zur Begrüßung an.  Der Storchenvater (er ist größer als die Störchin) kam angeflogen, um seine Partnerin beim Bewachen abzulösen. 
Natürlich hatte er jede Menge Leckereien für seine 2 Storchenkinder dabei. 

Endlich kam auch Storchenkind Nr. 2 zum Vorschein. Ein drittes totes Storchenküken wurde aus dem Nest, laut Anwohner, geworfen. 

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den 5.6. Looft

Bald ist es auch in Looft soweit

Tief im Nest sitzt der Partner und ist am Brüten 

Die Küken auf dem Horst in Looft / Hof Trede müssten um den 10.6. schlüpfen und so wie es aussieht, läuft alles perfekt. 

👉In Agethorst gab es dagegen Probleme. Ich hatte vor einiger Zeit das Paar dort fotografiert, jetzt ist einer der Störche schwer verunglückt. Ein Bein ist zertrümmert und der Stumpf ist schwarz. (Ein mir übermitteltes Foto erspare ich ihnen).
Laut Jörg Heyna wurde ein Storch mit dieser Verletzung in Erfde entdeckt (daher stammt wohl auch das Foto). 
Es wird vermutet, dass der Storch aus Agethorst dort hingeflogen ist. Mit einem Bein können Störche  landen und abfliegen, aber kaum noch Nahrung aufnehmen. "Wenn der verunglückte Vogel schwach ist, könnte man ihn greifen und in eine Auffangstation bringen", informiert Jörg Heyna.
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Schlotfeld den 4.6.2021

Voller Horst in Schlotfeld

1981 wurde in Schlotfeld das letzte Storchenküken gezählt und nun gibt es erstmalig wieder Storchennachwuchs in der Gemeinde.

Vier muntere Küken sind zu beobachten, die kurz nach Pfingsten geschlüpft sein müssten.

Wir können also 4 Küken in Ottenbüttel zählen, 2 in Hohenaspe - in Looft wird noch gebrütet, so weit ich weiß. In Vaale wurden 2 Jungstörche beringt und auf dem anderen Horst im Ort ist von 5 Störchen nur ein Nestling am Leben geblieben. Vor ein paar Tagen verendete dort aus unbekanntem Grund ein weiterer Jungstorch.
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den 1.6. 2021

Artikel der SHZ von 1957 

Kreis Steinburg ist der storchenreichste in der Bundesrepublik

Jörg Heyna übermittelte heute diesen spannende Artikel von vor 64 Jahren aus der Norddeutschen Rundschau. 

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Ottenbüttel den 1.6.2021

Storchengeschichten aus der Region 

Tamme muss wieder los, um andere Störche in direkter Nachbarschaft zu vertreiben

Nicht nur in Hohenaspe sind zahlreiche Störche zu beobachten: In Ottenbüttel füttern Tamme und Guste vier muntere Jungstörche und werden dabei immer wieder von umherziehenden Störchen gestört.
Storchenvater Tamme vertreibt an diesem Vormittag die eingeflogenen Fremdstörche immer wieder. Auf dem Reetdach in direkter Nachbarschaft des Horstes lassen sich die ungebetenen Gäste provokativ nieder.
Selbst Esel Willi und Anton von Fam. Maaß /Henze staunen über so viel Aktion über ihren Köpfen.

Ein "Gaststorch" trägt einen Ring und Jörg Heyna kann den männlichen Storch an Hand der Nummer sofort identifizieren. 
👉Es ist ein Storch der 2018 in Vaale beringt wurde und in Rade vor wenigen Tagen die Brut mit Partnerin aus unbekannten Grund verlassen hat.  
Sowie wieder Ruhe eingekehrt ist, versorgt Guste die Jungstörche im Horst.
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Hohenaspe den 28.5. 2021

Vorsicht: Storchentrupp in Hohenaspe unterwegs

Die Storchengruppe vom Vormittag konnte ich am Hof Egge erneut entdecken. 
Sie schienen neugierig zu sein, wer mit ihnen da über die Wiese stapft und schlichen sich gemeinsam an die Katze, die mir übrigens bekannt war, denn sie war als kleines Kätzchen vom Hof verschwunden und lief in die Bäckerei und in den Supermarkt, bis sie jemand mit nach Haus nahm und sich der Besitzer fand. 

Einer der Störche trägt einen Ring am Bein. Der Storch 1V249 wurde 2020 in Krogaspe beringt, wie Jörg Heyna schreibt. 

Die Katze interessierte sich aber keineswegs für die Vögel, eher für die Mäuse, die im abgemähten Gras verschwanden. 

Die Störche schienen gelangweilt, denn hungrig wirkten sie nicht.
Also flogen sie auf die Nachbarkoppel, um die Kühe dort etwas aufzumischen.
Was auch anfänglich klappte, denn die Kühe waren zuerst verunsichert, was da so viele große Vögel plötzlich auf ihrer Wiese wollten. 
Aber dann wurde von anfänglich einer Kuh der Spieß umgedreht und es herrschte Tumult auf Egges Koppel. 





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Hohenaspe den 28.5.

Störche in Hohenaspe 

Als ich gerade den Bericht über die Storchenberingung vom gestrigen Tag verfasste, 
klingelte das Telefon. Carina Witt rief mich an und erzählte, dass hinter unserem Haus 10 Störche auf der frisch gemähten Koppel von Groth sind.
.. natürlich musste ich die Arbeit vorerst unterbrechen

Vaale den 28.5.2021

Erste Storchenberingung in SH 2021

Mit Hilfe der Drehleiter der Burger Feuerwehr gelangt Weißstorchgebietsbetreuer Kr. Nordfriesland+Schleswig-Flensburg Jörg Heyna zum Horst vom alten Schornstein in Vaale

Um es vorwegzunehmen: Im Kreis Steinburg landeten Störche seit Februar 2021, sowohl die Westzieher und  später die Ostzieher aus Afrika aus dem Winterquartier in guter Zahl. 
In den Jahren zuvor hatten die früh angekommenen Störche aus Spanien mit der Brut immer weit mehr Vorteile, den "Spätheimkehrern" gegenüber. 
In diesem Jahr haben die ersten Bruten stark mit dem kalten und nassen Wetter zu kämpfen. So wurden oft Gelege verlassen oder geschlüpfte Storchenküken tot aufgefunden. 

Ein nicht ausgebrütetes Storchenei unter einem Horst in Vaale


In Wacken verließ das Storchenpaar den Horst und beendete die Brut nicht. In Vaale schlüpften auf einem Horst am Dorfteich bei Fam. Zyweck 5 Küken, verblieben sind im Nest zwei davon. 
Auf dem Schornstein vom Reifencenter in der Hauptstraße auf der anderen Straßenseite sind ebenfalls nur zwei Küken verblieben, die an diesem Nachmittag beringt werden sollen. 

Die am Leben gebliebenen Jungstörche haben sich hier prächtig entwickelt und sind aus dem Gröbsten heraus, wie Beringer Jörg Heyna berichtet: "Das Deckgefieder ist inzwischen wasserabweisend. Der erste Flaum bei Küken nimmt Wasser auf und das ist bei Kälte das Todesurteil für die Küken der Störche". 
👉 Heyna informiert: "70 % aller Jungstörche überleben das erste Lebensjahr nicht. Störche können in einzelnen Fällen über 30 Jahre alt werden. 
Weißstörche, die das erste Lebensjahr überstanden haben, werden im Durchschnitt etwa 8 Jahre alt."
Die zirka 5-6 Wochen alten Jungstörche besitzen ein Gewicht von über 3 Kilo. 

Unter der fachkundigen Anleitung von Jörg Heyna konnten Zuschauer hautnah und sehr anschaulich aus nächster Nähe miterleben, wie die Jungstörche gewogen und beringt wurden. Es ist die erste Weißstorch-Beringung von Heyna in diesem Jahr in Schleswig-Holstein.

Die kleinen Weißstörche werden am linken Bein beringt, da das Jahr ein ungrades ist, erklärt der Storchenexperte. 

In Schleswig Holstein stehen im Jahr 200 Ringe für die Jungstörche vom Institut für Vogelforschung "Vogelwarte Helgoland" zur Verfügung. 
Heyna wird in wenigen Wochen die 4 Weißstörche auch in Ottenbüttel beringen. 

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Hohenaspe den 26.5.

🐣🐣Ein zweites geschlüpftes Storchenküken wurde im Horst Am Sportplatz gesichtet.

Hohenaspe den 25.5.2021

Auf dem Storchenhorst in der Straße Am Sportplatz wird gefüttert

Aus einem Haus in der Nachbarschaft des Horstes konnte mit einem Fernglas bislang ein Küken beobachtet werden. Weitere werden sicher inzwischen geschlüpft sein. 

Bei dem anhaltenden Regen müssen die Küken sehr warm gehalten werden. Außerdem fliegen Krähen am Horst vorbei. Für sie wären die frisch Geschlüpften ein Leckerbissen. 


In Vaale sind die Storchenjungen schon wesentlich weiter. Sie sollen am Donnerstag beringt werden, hieß es in einer eingegangen Nachricht. 
Die Vaaler Storchenpaare waren aus Spanien, Frankreich oder Marokko bereits im Februar im Kreis gelandet, denn es sind Westzieher mit einer wesentlich kürzeren Strecke vom Winterquartier und konnten so bedeutend früher mit der Brut starten. 
Die Ostzieher (80% der Störche) mit Winterquartier in Afrika haben teilweise erst vor kurzem mit der Brut begonnen.
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Hohenapse den 24.5.


🐣Gute Nachricht vom Storchenhorst in Hohenaspe: Die Jungstörche sind geschlüpft!

In Ottenbüttel werden 🐤🐤🐤🐤Storchenküken gezählt, die Tamme und Guste nun eifrig füttern.
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Hohenaspe den 17.5.

Störche in Hohenaspe 

....gehören mittlerweile zum Alltagsbild.
Auch am Nachmittag flog ein Storch dicht über meinen Kopf hinweg, als ich eine kleine Radtour vor Ort unternahm.

Es war ein beringter Storch und wie an der Nummer 2T364 erkennbar ist, handelt es sich um Tamme aus Ottenbüttel.

Kurz nach seiner Landung kam ein unberingter Storch dazu und es wurde sich klappernd begrüßt. 


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den 16.5.2021

Die Störche sind auf Futtersuche
Noch muss das hohe Gras durchwatet werden, aber der 1. Schnitt ist in Arbeit, die ersten Flächen werden gemäht. 

Bei Looft kann meistens ein Storch auf den Wiesen entdeckt werden. Auch hier wird sich bei der Brut auf dem Hof Trede abgewechselt. Am 9. Juni müssten die Storchenküken, wenn alles klappt, von Willi und Frieda schlüpfen. 


In Kaaks flirtet das Storchenpaar immer noch auf dem Horst von Fam. Fischer. Ob es in diesem Frühjahr noch zur Brut kommt, ist fraglich. Vielleicht haben die Weißstörche zur Familiengründung noch nicht das Alter. Wie auch immer: In Kaaks freut man sich über das heimisch gewordene Paar. 
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Mehlbek den 10.5.

Es besteht noch Hoffnung

In Mehlbek landet in den letzten Tagen immer wieder ein Storchenpaar auf einem der drei Horste, wie die Anwohner berichten, aber geblieben sind die Weißstörche bislang noch nicht. Als das Paar mit Nistmaterial den Horst anflog, keimte bei den Anwohnern Hoffnung.

Als ich in Mehlbek mit dem Rad ankam, war weit und breit kein Storch zu sehen, aber dafür konnte ein Paar in Agethorst (mit rund 200 Einwohnern) in 2 Kilometer Entfernung entdeckt werden.

Außerdem gibt es aus Looft eine gute Nachricht. Nach kurzer Kennlernphase von Willi und Frida wird nun bereits gebrütet.

Storchenpaar in Agethorst
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den 7.5. 

Was machen die Störche in der Region ?

....will ich nach nicht enden wollenden kalten, windigen und nassen Tagen wissen und fahre ein paar Horste ab.
Die Kälte macht Störchen wahrscheinlich weniger Probleme als unseren Singvögeln, die derzeit eine Brut mit Insekten versorgen müssen. 
In Schlotfeld wird wie in Hohenaspe nach etlichen Jahren wieder eifrig gebrütet.
In Ottenbüttel kommt Guste angeflogen um die Küken zu füttern, die am 30.4. geschlüpft sind und um Partner Tamme abzulösen.
Iris Henze erzählt, dass zwei Eierschalen unter dem Nest lagen. 
Beide Störche können anhand ihrer Ringnummern immer eindeutig bestimmt werden.

In Kaaks auf dem Horst bei Familie Fischer wird noch geflirtet. Einen Ring trägt keiner der beiden, aber (wahrscheinlich) der männliche Weißstorch besitzt eine Stelle am Bein (eine alte Wunde?) und kann so ebenfalls identifiziert werden. 


Heiko Fischer hat unter Anleitung von Björn Fölster einen 2. Nestring auf den Horst gesetzt und so sind die Störche gut vor Wind geschützt.
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Kaaks den 4. Mai 2021

Storchenpaar im Regen 

Das vielversprechende Storchenpaar in Kaaks war leider wieder abgeflogen, aber seit Donnerstag haben sich Nachmieter am Wohnhaus auf dem Horst von Fam. Fischer eingefunden.

Unberingtes Storchenpaar nun auf dem Horst in Kaaks

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den 1. Mai 2021

Darf ich vorstellen:

Das sind v. rechts Willi und Frieda in Looft auf dem Hof Trede. Das Paar sucht eifrig nach Nistmaterial

Frieda besitzt einen Ring, der für mich aber nicht ablesbar ist, obwohl sie dicht vor der Kamera steht. Jörg Heyna sieht eine Nummer auf den ihm übermittelten Fotos, da bin ich gespannt.
Willi ist ringlos, aber ganz erkennbar dabei eine Storchenfamilie zu gründen.
👉Aus Ottenbüttel erreicht mich eine schöne Nachricht!
Guste und Tamme haben auf dem Horst bei Maaß/Henze Nachwuchs bekommen. 
Ganz offensichtlich sind sie seit dem 30.4. am Füttern.

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Looft den 28.4.

Storchenpaar hat sich in Looft gefunden

Auf dem Hof Trede freuen sich die Bewohner darüber, dass sie nach dem Verlust von Arthur so wie es aussieht, wieder ein Storchenpaar zu Gast haben.

Der unberingte männliche Storch ist seit gut einer Woche anwesend. Die beringte Störchin ist neu auf dem Horst. Beide scheinen sich gut zu verstehen.  

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den 27.4. 2021 Hohenaspe

Schichtwechsel bei der Brut 

Am Morgen konnte der Wechsel bei der Brut der Weißstörche beobachtet werden.
Die Störchin löst ihren Partner bei der Brut ab.
Die derzeitige extrem anhaltende Kälte soll bei der Brut nichts ausmachen. Dauerregen wäre da laut Fachleuten problematischer.

Auf dem Storchenhorst in der Straße Am Sportplatz ist am Morgen das eingespielte Storchen-Team zu beobachten.


In der Nachbarschaft am Regenrückhaltebecken können die ersten eingetroffenen Schwalben bei der Jagd nach Fluginsekten beobachtet werden. Ob sie genug Nahrung bei der Kälte finden?
Auch in den nächsten Tagen soll es kalt bleiben.
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Schlotfeld den 20.4.2021

Weißstorchenpaar nach 10 Jahren in Schlotfeld

Ganz offensichtlich hat auch hier bereits die Brut begonnen

Auch in Schlotfeld freuen sich die Dorfbewohner über ein ansässig gewordenes Storchenpaar.
Erstmalig nach 10 Jahren sind die Weißstörche am Hof von Fam. Ahmling mit dem Ausbau ihres Horstes beschäftigt. 
"Im letzten Jahr richtete sich hier bereits ein einsamer Storch ein", erzählt Frau Ahmling. 
"Erst im Herbst, kurz vor dem Abflug ins Winterquartier, fand sich eine Partnerin auf dem Horst ein."

Seit Anfang April ist das unberingte Paar wieder zurück und beide sind sehr mit der Familienplanung beschäftigt. 
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Hohenaspe den 20.4.2021

Störche haben mit der Brut begonnen

Auf dem im letzten Jahr aufgestellten Horst Am Sportplatz hat seit einigen Tagen die Brut begonnen.
Das Storchenpaar wechseln sich bei der Brut ab.
Weißstörche legen 2-5 Eier und die Brutdauer beträgt 32 Tage. Wenn alles gut verläuft, müssten also die Küken Mitte Mai schlüpfen.
In Hohenaspe gibt es zwar den Storchweg, aber hier gab es seit Jahrzehnten keine Störche mehr zu entdecken.
Umso erfreulicher, dass der Horst in direkter Nachbarschaft so schnell angenommen wurde und nun wahrscheinlich demnächst ein Bruterfolg verbucht werden kann.
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den 15.4.2021

Storchenpaar hat sich in Kaaks gefunden

Tolle Nachrichten aus Kaaks. Der Storch aus Rendsburg-Eckernförde mit der Ringnummer 9T098 hat wieder eine Partnerin. 
Vor ein paar Wochen wurde das Nest auf dem Horst bei Fam. Fischer schon einmal zu zweit ausgebaut, aber dann war die Störchin plötzlich verschwunden und der Rendsburger Storch war als Single auch auf der Koppel in Hohenaspe zu beobachten. 
Nun die gute Nachricht vom Hof Fischer: Es wird wieder zu zweit geklappert. 
Als ich am Horst mit der Kamera vorbeischaue, springt der beringte Storch ständig auf die Neue, als ob er mir etwas beweisen will. :-) 
Schau mir in die Augen, Kleines!

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13.4. 2021 

Idylle in Lohbarbek


In Lohbarbek gegenüber vom Pferdehof in der Straße Zur Stör gibt auch in diesem Frühjahr ein Storchenpaar zu beobachten. Es ist ein idyllischer Ort mit den alten Gehöften, den Tieren auf den Koppeln und so bildet der Weißstorch hier das beschauliche I-Tüpfelchen. 
Die Störche haben vor Ort die Wahl zwischen zwei Horsten, nutzen allerdings seit einigen Jahren den am Pferdehof stehenden Masten mit Nest.
Der 15 jährige Nachbar Sören Holst glaubt zu wissen woran es liegt, "Bei Fölsters gibt es einen Marder auf dem Hof, zwar kann er nicht ins Nest, da es mit einem Metallring geschützt wurde, aber das wissen die Störche ja nicht und so sind sie umgezogen ".
Überhaupt ist der Schüler bestens über seine Schützlinge informiert und so weiß er auch, dass die Störchin mit Ring seit drei Wochen neu auf dem Horst ist. 
In den Jahren zuvor waren es immer zwei unberingte Vögel, die hier ihre Jungen aufzogen. 
An Hand der Ringnummer weiß Weißstorchgebietsbetreuer Jörg Heyna natürlich augenblicklich, woher die Störchin stammt und wie alt sie ist: Beringt wurde sie 2018 in Hitzhusen, teilt er mit.
Übrigens: Der junge Lohbarbeker unterhält sich nur mit mir auf Hochdeutsch, denn in Lohbarbek wird Platt gesprochen. 

Sören hat ein Vertrauensverhältnis zu den Störchen aufgebaut. Sie lassen ihn dicht an sich heran, denn manchmal hat er etwas nach ihrem Geschmack für sie.
Die tiefgefrorenen männlichen Küken kosten bei 5-6 Kilo 20,-€. und stammen aus Hennstedt-Ulzburg. Unterstützt wird der Kauf vom Pferdehof.

Aber auch in Hohenaspe ist nach wie vor Storchenaktion zu beobachten:
Klaus Otte erzählte, dass am frühen Morgen auf der Koppel am Klärwerk 11 Rehe, 4 Störche, 3 Hasen und ein Fischreiher zu beobachten waren. "Es war wie in einem Wildpark", berichtet Otte.
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den 9.4.2021

Pohlmannstraße mit Storchengästen

Gegenüber dem Regenrückhaltebecken sind am frühen Abend 4 Störche zu beobachten.
Einen der Störche hatte ich bereits vor der Kamera. 
Es ist die Störchin mit der Ringnummer 9T390 und sie hat den armen Arthur II in Mehlbek im Stich gelassen und ist nach einem Tag und einer Nacht auf und davon.
Zwischenzeitlich wurde sie bei Schleswig fotografiert und nun ist die Herzensbrecherin also in Hohenaspe.

Eigentlich sind es insgesamt 5 abgelichtete Störche an diesem Abend, denn auf dem Horst in der Straße Am Sportplatz wird bereits gebrütet, so wie es aussieht. 

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den 8.4.2021 Huje
Das Storchpaar in Huje auf dem Horst von Fam. Lüschow ist schon Ende Februar eingeflogen.

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den 7.4.2021 Peissen

Dem Wetter trotzen

Auch wenn die ständigen Schnee- und Hagelschauer mit  Kälte und Wind nicht aufhören wollen, blüht die Blut-Johannisbeere und Forsythie üppig.
.. die Frühlingsblüher mit dem alten Mauerwerk und den Bäumen im Hintergrund haben Stil und Charme. 
Auch der unberingte frisch angekommene Storch im Dorf, trotzt dem Wetter. 

Der Storch in Mehlbek ist nach wie vor allein, aber da sind die Bewohner, die sich liebevoll um ihn kümmern. Die Rinder auf der Dorfkoppel wundern sich nicht mehr über den stolzierenden Single in Nachbarschaft der Horste.

Die Störche in Hohenaspe sind heimisch geworden und werden sicher bald mit der Brut beginnen.

Die Störche, die so eifrig in Kaaks riesige Mengen an Nistmaterial zum Horst geflogen hatten, konnte ich einige Tage nicht mehr entdecken. Ob sie weitergezogen sind?

Ach nein, da ist er -oder sie - ja wieder mit der Ringnummer 9T098 auf dem Horst zu entdecken. Fehlt nur der Partner, aber vielleicht ist er auf Futtersuche.
...wieder auf dem Horst in Kaaks zu entdecken. War es in den letzten Tagen da oben zu windig?

👉Der Horst in Huje ist schon seit Wochen erneut von einem Storchenpaar besetzt.
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den 5.4.2021

 Die Ostzieher sind da

Weißstorchgebietsbetreuer Jörg Heyna bringt es auf den Punkt

"Ihre Region ist derzeit Storchen-Hotspot"

In unserem Landstrich sind derzeit Störche nicht zu übersehen.
Einige von ihnen sind noch ohne Partner zu beobachten und nicht alle tragen einen Ring zur Identifizierung.
Zum Beispiel in Kaaks, Looft, Mehlbek, Peissen, Agethorst, Hohenaspe und Ottenbüttel können sie rasch durch ihr unverkennbares Aussehen entdeckt werden.
Manche von ihnen fliegen nach ein paar Tagen weiter und einige von den angekommenen Weißstörchen sind noch nicht geschlechtsreif und so nicht wirklich auf der Suche nach einer festen Bleibe.

In Mehlbek ist ein zutraulicher ringloser Storch schon lange Zeit Single, aber spätestens heute müsste sich ein Partner finden, denn zu beobachten waren hier am Vormittag gegen 11 Uhr auf den Horsten drei Störche (allerdings sind dort auch drei Horste aufgestellt) und 8 bis 9 Störche kreisten am Himmel über Mehlbek, berichtet Horstbesitzerin Silke Hilbert.
In Hohenaspe und Ottenbüttel sind die Storchenpaare bereits bei der Familiengründung

Diesen Storch habe ich heute mitten im Ort am Horst in Peissen abgelichtet. Wie an der Ringnummer zu erkennen ist, stammt er aus Gribbohm und wurde dort 2019 beringt.
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den 3.4.2021

3. Storch in Mehlbek gelandet

Nachdem die Storchendame in Mehlbek wieder abflog, ist nun ein neuer Storch eingetroffen.
Arthur II ist schon länger hier wohnhaft (ich nenne den ringlosen Storch Arthur II, weil er so zutraulich wie Arthur ist), klappert mächtig und die drei Horste werden abwechselnd angeflogen und von oben immer wieder vom Storch mit der Ringnummer 9T390 (beringt im Kreis Rendsburg Eckernförde) umkreist.
Bei den Nahaufnahmen des Vogels sehe ich Blutspuren in den Federn, also war der Storch in Gefechten verwickelt und so schließe ich daraus, dass es ein männlicher Storch ist. Was ungünstig ist, weil Arthur II auch männlich ist. Allerdings schreibt Herr Heyna, dass auch weibliche Störche kämpfen.
Der neu eingetroffene Storch stammt aus Breiholz-Bastenberg RD, wie Weißstorch-Gebietsbetreuer Jörg Heyna schreibt.

Aber am Hof Hilbert in der Dorfstraße sind derzeit nicht nur die Störche zu entdecken.

GLÜCKLICHE Schweine in Mehlbek
Die alte Nutztierrasse "Rotbuntes Husumer Schwein" wird hier gehalten und gerade in diesem Moment kommen sie das erst Mal in die Freiheit. Vielleicht wollte der Storch diesen besonderen Augenblick ebenfalls beobachten?
Was für ein schöner Anblick. Zu sehen, wie sehr sich die jungen Schweine über ihren neuen Lebensraum freuen und sofort mit Wühlen beginnen.

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1.4.2021 😢Mehlbeker Storch wieder Single 

👉 Meldung vom Weißstorchgebietsbetreuer Jörg Heyna. 
Demnach hat die Störchin den Mehlbeker Storch wieder verlassen und so ist das kurze Glück schon wieder beendet. 
Die Störchin mit der Ringnummer 9T250 wurde bereits in Erfde SL beobachtet.

Neu eingetroffene Störche wurden in Hadenfeld und in Christinental registriert.
Das Paar 2. Bild von rechts gibt es also ich mehr als solches.

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den 30.3. 2021 Neues von der Storchenfront

 So wie es aussieht, finden wohl wirklich die zahlreichen Störche vom letzten Sommer in unsere Region zurück. Überall sind die hübschen Vögel in der Landschaft und in den umliegenden Orten nun zu entdecken und täglich werden es mehr.

Happy End auch in Mehlbek?

Am frühen Morgen ist auf dem Horst in der Dorfstraße eine Störchin eingeflogen.
Der schon lange Zeit auf eine Partnerin hofft, ist ein unberingter Storch, wie bereits auf diesem Blog berichtet.
Die Neue trägt die Ringnummer 9T250. Storchenexperte Jörg Heyna weiß natürlich sofort, wo sie bringt wurde: In Linden HEI 2019
Was mich und die Besitzerin des Horstes allerdings stutzig macht, ist die Tatsache, dass sich das frische Paar noch nicht paart. Jörg Heyna meint, dass die Störchin vielleicht noch nicht geschlechtsreif ist.
In Hohenaspe ist das Storchenpaar jedenfalls wesentlich aktiver. 
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In Kaaks konnte außerdem ein Storch auf dem Horst von Familie Fischer abgelichtet werden:
Er trägt einen Ring mit der Nummer 9T098 und stammt demnach aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde. 
Der Storch wurde 2018 in Altenkattbek beringt. Vor ein paar Tagen wurde er in Looft erstmalig auf einem Horst registriert.

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Hohenapse den 29.3. 2021

Storchennews 

Auch am Gewerbegebiet von Hohenaspe ist auf dem Horst in einem Baum von Fam. Heesch ein Storch gelandet.
Er war sehr weit von mir entfernt auf Futtersuche zu beobachten. Die Ringnummer konnte ich leider nicht eindeutig zuordnen und so ist seine Herkunft noch nicht geklärt.

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Hohenaspe den 29.3. 2021 gegen Mittag

Tolle Nachrichten aus der Straße Am Sportplatz:
Storch Fiete hat eine Partnerin gefunden.
Als ich das Video vom Klappern der beiden filmte, flog ein dritter Storch ins Bild.
Storchenkampf in Ottenbüttel war gestern!
Die beiden unberingten Störche sind sich schon sehr nahe gekommen und so freuen wir uns mit ihnen!


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den 29.3.2021

Die ersten Ostzieher sind da

In Looft landeten am Samstag drei Störche.
Hoffentlich findet sich bei unseren Storchen-Singles in Hohenaspe und Mehlbek eine Partnerin an. Es wird spannend.
Gerade wurde mir auch ein Single-Storch aus Kaaks gemeldet.

Am Montagmorgen in Hohenaspe:
Storch Fiete I auf seinem Horst und in der Nachbarschaft die Schwäne am Regenrückhaltebecken.
Gegenüber ist Rehwild auf der Koppel zu beobachten.

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den 26.3. 2021 Neues von der "Strochenfront"

Single - Storch auch in Mehlbek
In Mehlbek gibt es drei Horste und es wird berichtet, dass der Storch (ohne Ring) vom letzten Jahr, wieder vor Ort ist.
Drei Horste dicht nebeneinander in Mehlbek in der Dorfstraße

Seit drei Wochen pendelt der frühe Heimkehrer zwischen den drei Horsten in der Dorfstraße, wie die Anwohner erzählen und scherzhaft wird verlangt, dass der Storch endlich einen Partner an Land bringen soll.
"Wir haben hier in und um Mehlbek Nester, Dauergrünland und Teiche zu bieten, nun kann sich auch mal der Storch ins Zeug legen" meint augenzwinkernd Silke Hilbert und fordert damit, dass der Storch sich umgehend einen Partner zulegt, denn schon im letzten Jahr blieb er allein.
Einmal war der Mehlbeker Storch im letzten Jahr drei Wochen verschwunden. Als er wieder zurückkam, sah er schmutzig aus und die Federn standen kreuz und quer. Der Ausflug schien ihm demnach nicht bekommen zu sein.

Stochenbetreuer Jörg Heyna ist optimistisch. "Die Ostzieher werden bald kommen" schreibt er.

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Hohenaspe den 24.3.2021

Neues von der Storchenfront

Die traurige Nachricht: "Unser" Storch auf dem Horst Am Sportplatz ist immer noch allein.
Die gute Nachricht: Er hat es aufgegeben, Tamme in Ottenbüttel anzugreifen. 
Carsten Maaß schreibt, "bei uns ist Ruhe eingekehrt, Tamme und Gefährtin sind mit dem Ausbau ihres Horstes extrem beschäftigt."


In Looft wirkt der sonst so heiß von Störchen begehrte Horst in der Hauptstraße verwaist. Da der tödlich verunglückte Arthur das Nest seit Jahren für sich beanspruchte, traut sich wohl kein anderer Storch dort hin.
Aber vielleicht findet sich noch ein Pärchen.
Wenn man bedenkt, dass sich im letzten Sommer an die 50 Störche in unserer Region zum Abflug in den Süden versammelten, müssten doch eigentlich einige von ihnen zurückkommen. 
Also, die Hoffnung stirbt zuletzt.
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den 18.3. 2021 Traurige Nachricht von Kai-Michael Thomsen (Störche auf Reisen)

Senderstorch Arthur ist tot

Archivfoto Arthur

Loofter trauern um ihren Senderstorch Arthur 

Eigentlich sollte Arthur von seinem Winterzug in wenigen Tagen zurück sein.

Störche auf Reisen mit Kai-Michael Thomsen informierte alle Interessierten auf der NABU-Webseite vom derzeitigen Standort Arthurs und so wussten die Storchen-Fans, dass Arthur auf der Heimreise ist.

Seit April 2016 kommt Arthur nach Looft und gründet auf dem Horst in der Hauptstraße mit unterschiedlichen Lebensabschnittsgefährtinnen erfolgreich eine Familie.

Mit den Looftern stand Arthur auf Du und Du. Er ließ sich von den Bürgern zum Beispiel aus der Hand füttern, flog aber immer wieder Ende August auf der Ostroute nach Afrika.

2014 wurde Arthur mit der Ringnummer DEW 5X131 in Vaale besendert und liefert seitdem aufschlussreiche Daten über seinen Storchenzug.

Nun die traurige Nachricht von Kai- Michael Thomsen:

Der Loofter Storch ist am Westufer des Toten Meeres verunglückt Info HIER
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Hohenaspe den 18.3.

Ist der Storch auf dem Horst Am Sportplatz nicht besonders hübsch?

Keine Feder sitzt schief und Blut läuft auch nicht über sein tadelloses weißes Federkleid
Man kann kaum glauben, dass dieser Vogel so aggressiv ist und immer wieder nach Ottenbüttel fliegt, um dort Tamme aufzumischen. Tzz, lieber.... das ist nicht die feine Art!
 Schau dich doch bitte nach einer anderen Storchdame um und alles wird gut.

 Wie wollen wir diesen ringlosen männlichen Storch eigentlich nennen? Haben sie eine Idee? Ich gehe davon aus, dass er uns erhalten bleibt.

Übrigens schickt Gesche Schmidt gerade ein Video, in dem ein zweiter Storch über dem Horst fliegt.
Es wird mächtig vom Horst aus geklappert. Ob sie sich so ihr Geschlecht zurufen? "So nach dem Motto, ich bin männlich und das ist hier mein Horst"?
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den 17.3. 2021 Hohenaspe / Ottenbüttel


Storchenkämpfe gehen weiter

👉Der Storch, der sich in Hohenaspe auf dem Horst Am Sportplatz niedergelassen hat, gibt die ehemalige Lebensgefährtin aus Ottenbüttel immer noch nicht auf.
Wie Iris Henze gerade am Telefon mitteilte, kommt der Storch aus Hohenaspe mehrmals täglich nach Ottenbüttel geflogen und greift Tamme an. 
"Die Kämpfe verlaufen über ganz Ottenbüttel und Tammes Federn stehen heute merkwürdig ab" sorgt sich Iris Henze.

Immer wenn das Ottenbüttler Storchenpaar an zu klappern fängt, wissen Maaß/Henze, jetzt kommt der aggressive Angreifer-Storch aus Hohenaspe wieder.

Wir können nur hoffen, dass eine ankommende Storchendame die Situation für alle verbessern würde.
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Hohenaspe den 17.3.2021

Storch auf dem Horst Am Sportplatz gelandet 

Am frühen Morgen wurde der Horst in Hohenaspe angeflogen, wie Gesche Schmidt berichtet.
Hoffentlich wird er heimisch!
Es ist ein ringloser Storch und so vermuten wir, dass es der vertriebene Storch aus Ottenbüttel ist.

So wie es aussieht, richtet sich der Storch in der Straße Am Sportplatz ein.
Mit der Kamera konnte ich ihn gerade bei einem kleinen Schläfchen erwischen. 
Drücken wir dem Storch alle kräftig die Daumen, dass sich eine Partnerin zu ihm gesellt.
Er sieht so friedlich aus da oben im Nest, wie sich aber herausstellt, ist er ein schlechter Verlierer.
Nur in den Kampfpausen ruht er sich hier aus. 
Storch Tamme in Ottenbüttel greift er immer wieder an.
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den 12.3.2021

Neues von den Störchen

Es wird gemeldet, dass Tamme und Störchin gestern ohne Angriffe ruhig auf dem Horst in Ottenbüttel zu beobachten waren. 
Aus Looft wird gemeldet, dass sich ein ringloser Storch auf "Arthurs Horst" niedergelassen hat. Wir gehen davon aus, dass es der Heimkehrer aus Ottenbüttel ist, der den Kampf um den Horst hier wohl verloren hat.

Wie sie wissen, ist Storch Arthur schon seit Jahren Chef auf dem Horst in Looft und bereits im Anflug. Dank seines Peilsenders, der ausgerechnet jetzt nicht richtig funktioniert, weiß man, dass Arthur auf der Heimreise von Afrika ist und derzeit über Israel fliegen müsste.
Fakt ist, wenn er in Looft in den nächsten Tagen ankommen sollte, es wieder Kämpfe geben wird.
Schade, dass man die Störche nicht koordinieren kann. 
Hallo Störche in Hohenaspe sind noch Horste zu besetzen!
Na, überlassen wir es der Natur und warten die Entwicklungen ab.

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Ottenbüttel den 10.3.2021

Tamme hat's erwischt 

Der Storch mit der Ringnummer 2 T 364 - also der Storch aus Ostfriesland - musste heute Federn in Ottenbüttel lassen. 
Iris Henze berichtet, dass die Kämpfe über eine Stunde andauerten

In der Ünnerst Dörpstraat in Ottenbüttel gab es Zoff auf dem Horst von Carsten Maaß und Iris Henze

Es war absehbar, wenn der Storch vom letzten Jahr wieder zurück ist, wird es Kämpfe geben.
Heute, am frühen Abend war es soweit: Der unberingte Neuankömmling, der bereits im letzten Jahr hier mit der Störchin (Ringnummer 7T300) zwei Jungstörche aufzog, ist wieder da und es gab heftige Besitzansprüche an Horst und Störchin, denn seit wenigen Tagen fühlt sich hier ein großer Storch aus Ostfriesland als Hausherr und versteht sich auch sehr gut mit der Störchin.

Bislang hält sich der Storch aus Ostfriesland tapfer. Trotz seiner Wunden, klappert er weiter auf dem Horst, versorgt seine Wunden und lockt die verängstigte Störchin wieder zu sich.
Wird Tamme (so wurde er von Frau Maaß Senior getauft ) weiter den Attacken Stand halten können? 
Die zahlreichen Verletzungen sehen bemitleidenswert aus. Ob der Neuankömmling auch Wunden von den Kämpfen davongetragen hat, ist nicht bekannt, da er sich vorerst zurückgezogen hat.
Die Störchin harrt auf dem Baum in der Nachbarschaft aus und wartet ab, wer der Sieger wird.
Hat der Neuankömmling aufgegeben? Storchenbeauftragter Jörg Heyna glaubt, dass es am kommenden Tag weitere Kämpfe geben wird. 

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Ottenbüttel den 5.3.2021

Seit gestern nicht mehr allein

Leider will mir der Neuankömmling im Bild rechts seinen Ring bislang nicht zeigen.

Die Störchin, die am 27. Februar auf dem Horst in Ottenbüttel wie im Vorjahr landetet, ist nun nicht mehr allein. Es klappert wieder in Ottenbüttel. 
Der männliche Neuankömmling ist kräftig, groß und beringt. 
Der männliche Storch auf dem Horst im letzten Jahr war unberingt.

Ein Ostfriese nistet sich in Ottenbüttel ein 

👉Nachtrag: Auf dem Rückweg vom Impfzentrum bin ich noch einmal zum Horst gefahren.
Auf der Koppel in der Nachbarschaft konnte ich die Störche ausmachen. 
Die Ringnummer war undeutlich, aber ich habe 2T 364 abgelesen.

Storchenbeauftragter Jörg Heyna schreibt: "Hallo Frau Dudde, 2T364 müsste dann ein Männchen sein . Der stammt aus Potshausen, Kreis Leer, Ostfriesland und wurde 2014 beringt.
Er wurde vorher am 28.2. in Sommerland-Siethwende fotografiert.
Da bin ich aber mal gespannt, ob er bleiben kann oder noch verjagt wird."
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Ottenbüttel den 1. März 2021

Warten auf den Partner 

Storch in Ottenbüttel kann an Hand der Ringnummer zugeordnet werden.
Die Störchin wurde im Sommer 2018 in Vaale beringt

Der Storch, der vor wenigen Tagen in Ottenbüttel auf dem Horst bei Fam. Maaß landete, ist die Storchendame vom letzten Jahr, wie nun an der Ringnummer zu erkennen ist.
Die Störchin zog im letzten Sommer mit einem nicht beringten Partner erfolgreich auf dem Horst in Ottenbüttel zwei Jungstörche groß. 
Bislang ist sie noch allein, aber da findet sich bestimmt in den nächsten Tagen Gesellschaft ein.
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Ottenbüttel den 27.2.2021

Große Freude in Ottenbüttel!

Vor wenigen Wochen wurde der Storchenhorst in Ottenbüttel in der Ünnerst Dörpstraat aufwendig gesäubert und restauriert und gestern am 26.2. wurde der Nistplatz auf der Eselwiese um 14 Uhr angeflogen, wie Carsten Maaß meldet.
Die Esel Anton und Willi sind nun wieder in netter Gesellschaft: 
Alle sind gespannt, wann Storch Nr. 2 einfliegt.
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Vaale den 24.2. 2021

Zurück aus dem Winterquartier 

In Vaale hatten es die Weißstörche besonders eilig, ihre Nistplätze zurück aus dem Winterquartier anzufliegen.
Sehr wahrscheinlich kommen die Störche auf direkter Flugroute von Spanien / Marokko zurück.
Schon am 5.2. - also im tiefsten Winter - landete die Storchendame auf dem Horst in der alten Birke von Frank Zyweck. Eine Woche später traf auch ihr Partner vom letzten Jahr wieder auf dem Horst ein und nun wird fleißig ausgebaut.
 Stöcke und Zweige werden antransportiert und auch wenige Häuser weiter auf dem alten Meierei-Schornstein fand sich das Weißstorchpaar vom letzten Jahr ein. 
Alle sind an ihren Ringnummern zu identifizieren, wie Frank Zyweck bestätigt.
Beide Paare zogen bereits in den Jahren zuvor sehr erfolgreich vor Ort Jungstörche auf.

Verstehen sich gut die Beiden auf der Birke und der Nachwuchs ist in Arbeit.
Auch auf dem Horst auf dem Schornstein der ehemaligen Meierei wird die Familienplanung angegangen.

Der Sendestorch Arthur - also der Storch aus Looft - ist aus Afrika auf dem Heimweg, wie die Daten übermitteln. 
Zurzeit müsste er Ägypten überfliegen. 

Viele Hohenasper sind gespannt, ob die zahlreichen Störche vom letzten Jahr wieder in unsere Gemeinde finden werden. Zwei neue Horste stehen jedenfalls zur Verfügung.
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