Dienstag, November 01, 2011

November 2011

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Die Elbmarschen im Kreis Steinburg mit der Rosenkohlernte vorgestellt HIER


Bei der letzten Gemeinderatssitzung (die Niederschrift ist HIER unter Gemeinderatssitzung am 17.11. zu finden) hieß es: "Hinsichtlich der Schäden (hochgedrückte Pflastersteine aufgrund von Wurzeln vorhandener Bäume) an den Fuß- und Radwegen an der Straße Am Burndahl wurde Kontakt mit dem Kreis Steinburg aufgenommen. Es wurde festgestellt, dass für den Fußweg die Gemeinde zuständig ist, wobei der kombinierte Fuß- und Radweg vom Kreis zu unterhalten ist. Letztlich befinden sich die besagten Bäume aber im Eigentum des Kreises Steinburg. Es wird nach Lösungsmöglichkeiten gesucht. "

Oh ja, die Lösung kennen wir hier in Hohenaspe zur Genüge.
Sie wird lauten:



Es geht um diese Bäume am Burndahl in Hohenaspe.
Ein Allee auf Rügen fotografiert. Merkwürdig, hat sich dort niemand Sorgen um eine defekte Straßendecke gemacht?
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Unter Febr. 2011 wurde auf diesem Blog das Quellgebiet der Stör in Willingrade vorgestellt. Heute (Fotos vom 28.11.) möchte ich ihnen die Mündung der Stör zeigen. Auch bei dieser kleinen Dokumentation werden Land und Leute vorgestellt.
Nach ca 87 km mündet die Stör Nähe Glückstadt (Blomesche Wildnis - Wewelsfleth) in die Elbe. Das 1975 gebaute Störsperrwerk schützt die Marsch vor den Sturmfluten der Nordsee. Fotos und Info HIER











Weihnachtsfeier vom SoVB


HIER




An der Elbe am 27.11. bei Sturm
Finnischer Weihnachtsbasar in Hohenlockstedt am 26. und 27. 11. 
25.11. Adventscafè mit Basar im Alten Pastorat
Feiner Tannen- und Kaffeeduft empfing den Besucher in den Räumlichkeiten vom Alten Pastorat. Es tat sich an diesem Nachmittag die Tür zum Advent auf. Draußen ein grauer nasser Novembertag und hier im alten Pastorat Kerzenlicht, Gemütlichkeit mit einer vorweihnachtlichen Atmosphäre.

Neu auf dem Basar dabei: "Misses Chocolate aus Hohenaspe" mit ihren selbst hergestellten Schokoladentrüffeln. Schon nach kurzer Zeit waren die 300 Trüffel ausverkauft.
Wenn auch in diesem Jahr wieder eine große und super Tortenauswahl den Basarbesucher zum Verweilen einlud, wurden (laut Helga Reimers) die immer liebevoll gebackenen Torten von Willow Stöver vermisst.
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Die Freiwillige Feuerwehr Hohenaspe zu Gast im Ev.-Luth. Kindergarten unterm Regenbogen
Aufgabe der Brandschutzerziehung im Kindergarten ist es, den Kindern den richtigen Umgang mit Feuer, das richtige Verhalten im Notfall und die Arbeit der Feuerwehr näher zu bringen. Für die zwei Vorschulkindergruppen hieß es zum Beispiel am 25.11. " Wie reagieren wenn ein Notfall auftritt und kein Erwachsener in der Nähe ist?" Das Telefonieren unter der Telefonnummer 112 muss geübt sein und zu dieser Übung (mit einem echten Feuerwehrmann am anderen Ende der Leitung) gab es an diesem Vormittag Gelegenheit. Name, Ort, Straße und Grund des Anrufes sind wichtige Informationen die bei einer Notfallmeldung parat sein müssen. Weitere Fotos HIER

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Die große freie Fläche nach dem Abriss des Bauernhauses in der Hauptstraße (24.11.) ist für viele Hohenasper noch ungewohnt. Schon im nächsten Jahr werden hier ca. 4 Einfamilienhäuser die Lücke schließen.
Reiner und Imke Voß baten den Baggerfahrer bei den Abrissarbeiten das Baujahr an der Hausfassade  behutsam zu behandeln, da sie Stuckarbeit mit der Jahreszahl im Familienbesitz bleiben sollte.
Herr Voß staunte nicht schlecht, als er sah, wie eine Frau mit einem Bollerwagen das mühevoll freigestellte Mauerstück vom Abrissgelände abtransportieren wollte. Es soll sehr schwer gewesen sein, der Frau begreiflich zu machen, dass es sich nicht um ihr Eigentum handelt und sie aus diesem Grund die Stuckarbeit nicht mitnehmen darf.
Adventsgestecke dominieren derzeit auf dem Wochenmarkt in Itzehoe das Warenangebot.(Foto vom 24.11.)
(Hohenaspe 24.11.) Auf dem Tannenfeld ist die Ernte bereits gelaufen.
 Die nicht zu verwertenden Zweige und Stämme werden gehäckselt - hinter dieser Häckselmaschine steckt mehr Power, als die man von seinem Gartengerät her kennt. Das Häckselgut wird getrocknet und später als Brennmaterial zum Heizen genutzt.

Kindheits- und Jugenderinnerungen eines ehemaligen Hohenaspers:
Teil 9 
23.11. über den Abriss auch unter Ditt und Datt HIER
Mäusebussard (Ortsausfahrt Hohenaspe) durch das Autofenster abgelichtet. Der Greifvogel ernährt sich größtenteils von Mäusen. Vögel stehen eher beim Habicht und beim Sperber auf der Speisekarte.
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22.11.

22.11. Zwischen Hohenlockstedt und Itzehoe (bei Schlotfeld) wird geblitzt
Die Amaryllis - ein elegantes Blühwunder HIER

In der Hauptstr. geht es zur Sache (21.11.2011)

Ausflug der Landfrauen zum NDR nach Hamburg HIER
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Nun ist es amtlich: Die Polizeistation Hohenaspe wird im 1. Quartal 2012 mit der Polizeistation Schenefeld zusammengelegt - in Schenefeld.
Bei der Gemeinderatssitzung am 17.11. verkündete die Entscheidung der Landespolizei  der Leiter der Polizei-Zentralstation Wilster Thomas Körn (links im Bild).
 Polizeioberkommissar  Thomas Thode (rechts im Bild) ist bereits seit einigen Monaten in der Polizeistation Schenefeld eingesetzt und so wird in den verbleibenden Monaten Polizeihauptmeister Volker Randschau die Wache in Hohenaspe allein besetzen.
Ausführlich erklärte Thomas Körn wie es zu der Entscheidung kam, die Wache in Hohenaspe aufzulösen. Der Landesrechnungshof drängt zur Reform auch bei der Polizei. Das Filialnetz soll ausgedünnt werden.

Für uns 2045 Hohenasper war seit der Entscheidung, die Polizeistation nicht in die neue Wohnanlage im Ortszentrum zu verlegen, eh klar, dass wir längerfristig damit rechnen müssen, dass uns die Wache abgezogen wird. Nun ist es so weit. Die Tatsache, dass es in dieser Gemeinde zu wenig auffällige Straftaten gibt, spricht nun auch nicht unbedingt gegen diesen Ort.

Die Gemeindevertretersitzung verlief an diesem Abend wieder überaus harmonisch. Alle Abstimmungsresultate waren einheitlich (ein einziges Mal gab es eine Enthaltung) und so müssen (und können) wir dem Sachverstand der Gemeindevertreter wohl vertrauen.
Die einzelnen Punkte mit deren Beschlüssen - wie zum Beispiel das Lärmschutzgutachten, anstehende Sanierungen, Gewerbegebiet-Erweiterung, Thema Neubaugebiet und und und können in Kürze Hier im Protokoll vom Amt Itzehoe Land eingesehen werden.
Richtig humorvoll wurde es noch am Schluss zur Einwohnerfragestunde: Anfrage: "Herr Wendrich, im Ort wird in der Dorfstr. gebohrt. Wissen sie etwas darüber?" Herr Wendrich wurde über keine Bohrung informiert. Ein Teilnehmer vom Gemeinderat wusste näheres. Eine Mannschaft mit Berliner Kennzeichen würde Wasserproben entnehmen. Spekuliert wurde sofort: " Die suchen sicherlich eine Endlagerungsstätte oder nach Öl!"
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Die weibliche Frucht der Erlen sind kleine Zapfen, die jetzt im Herbst /Winter getrocknet an den Zweigen hängen und voll mit reifen Samen befüllt sind. In Kränzen eingebunden wirken die kleinen Zapfen sehr dekorativ.
Die Erle hat nichts mit dem Erlkönig (also der Ballade von Johann Wolfgang von Goethe) zu tun. Erlkönig ist eine Ableitung aus dem Dänischen für Elfenkönig). Ein Video vom Erlkönig gibt's aber dennoch  HIER
Die letzten Tage eines alten Bauernhofes. Es werden mehrere Einfamilienhäuser an dieser Stelle entstehen. Mehr Infos über aktuelle Planungen der Gemeinde gibt's  am Abend bei der Gemeinderatssitzung (17. 11. - 19.30Uhr Aula Themen am Abend HIER)


In Hohenaspe wird geblitzt 16. 11. Ortsausfahrt Richtung Ohl

Volkstrauertag am 13. November mit Kranzniederlegung am Ehrenmal

Ich hatt’ einen Kameraden
Ich hatt’ einen Kameraden, Einen bessern findst du nit. Die Trommel schlug zum Streite,
Er ging an meiner Seite In gleichem Schritt und Tritt.
Eine Kugel kam geflogen, Gilt’s mir oder gilt es dir?
Ihn hat es weggerissen, Er liegt mir vor den Füßen, Als wär’s ein Stück von mir.
Will mir die Hand noch reichen, Derweil ich eben lad.
Kann dir die Hand nicht geben,
Bleib du im ew’gen Leben Mein guter Kamerad!
1809 von Ludwig Uhland gedichtet und von Friedrich Silcher vertont.

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Das Martinsfest im Ev,-Luth. Kindergarten unterm Regenbogen zu Gunsten des Waisenhauses  in Addis Abeba
Über 700,- € Spendengelder sind an diesem Tag für die Aktion zusammengekommen, also mehr Geld als in den Jahren zuvor.
Neues aus dem Kindergarten HIER

Gerade (11.11. kurz nach 14 Uhr hat das Telefon geklingelt und der Spruch wurde perfekt aufgesagt :
D _ _  _ _ _ _ _   D _ Ü _ _ _  _ _ _  _ _ _ ,  _ _ _   _ _ _ _ _  
 G _ _ _ _ _   W _ _ _ _ _  _ _ _ _  _ _ _   _ _ _ Ü _ _ _  Z _ 
 S _ _ _ _ _ _ _ _  _ _ _ Ö _ _ _ _ _  _ _ _.

Er lautet:
Die Musik drückt das aus, was nicht 
gesagt werden kann und worüber zu 
schweigen unmöglich ist. 
Victor Hugo
2 Karten für das  Irish Folk Open Air in Poyenberg ( 9.Juni 2012) erhält
 Britta Glatki 
Meine Gratulation!  (Ich selbst hätte den Spruch  mit den wenigen Buchstaben zu diesem Zeitpunkt niemals lösen können)
Der ehemalige Drager Revierförster Dietmar Gottfriedsen ist am 8.11. 2011 mit 58 Jahren verstorben
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Seniorennachmittag bei der Freiwilligen Feuerwehr Hohenaspe am 9.11. 
Den eingeladenen Senioren der Gemeinde wurden im Schulungsraum der FFW nicht nur Kaffee und Kuchen an diesem grauen Novembertag geboten. Amtswehrführer Hans-Hinrich Martens, Wehrführer Marcel Hehr, Pastorin Stefanie Warnke sowie Bürgermeister Hans-Georg Wendrich begrüßten die Gäste aufs Herzlichste. Reimer Becker informierte über die wichtigsten Ereignisse der letzten 125 Jahre FFW Hohenaspe. Alte Fotos aus früherer Zeit wurden gezeigt und viele der längst verstorbenen abgebildeten Mitglieder der FFW wurden von den Zuschauern erkannt und mit Namen genannt. "Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt." - Bertolt Brecht   
Weitere Fotos  HIER
Reimer Becker
Chronik der FFW Hohenaspe Teil 5 HIER
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Vor 2-3 Monaten wurde ich im Ort angesprochen, was es mit dem Pilzsammelverbot im Drager Forst auf sich hat? Ich bin dem nachgegangen und ein Artikel darüber wurde kurz darauf im Bauernblatt veröffentlicht:

Eine Stellungnahme der Landesforsten hat es nie gegeben, aber die Schilder haben sich inzwischen verändert:
Also, Schwamm drüber!

In den Kasten geschaut:
Beim ersten Blick dachte ich, dass es der Aushängekasten der CDU wäre. Aber auf dem 2. Blick war mir dann schon klar, um was es geht in dem Kasten an der Gaststätte zur Linde: Ohne den Text lesen zu können (da ich meine Lesebrille in der Regel bei einem Spaziergang zu Haus lasse) ging es mal wieder nicht um Themen, die die eigene Partei in ihrer Zielsetzung oder in ihrer Ideologie präsentiert, sonder ausschließlich darum, was die andere Partei in ihren Augen falsch macht. Es ist eigentlich egal, ob man zu einer evangelischen Diskussionsveranstaltung geht (bei der über die Fehler der Katholischen Kirche gesprochen wird) oder man Herrn Arp bei seinem Gewettere gegen die SPD zuhört. Es ist überall das Gleiche: Eine unerträgliche Schwarzweißmalerei! Da aber der mündige Bürger kurz nach dem Kindergartenalter mitbekommen hat, dass es Schwarz-Weiß nur im Märchen gibt, können die meisten Mitbürger diese Art der Thematisierung nicht mehr ertragen! Gruß Maike Dudde
N.S.: Wie wäre es, wenn man in diesen Schaukästen über Informationsveranstaltungen berichten würde? Veranstaltungen bekommen die Parteien in der Regel nur vor Wahlen auf die Reihe. Gut, dass wir unsere Vereine im Ort besitzen, sonst würde es traurig aussehen in der Region!
Fotos von der Hubertusmesse HIER
Das  Jagdhorn -Signal "Treibermarsch" bläst hier der Bläsercorps Steinburg
Die 3 aus der Marsch

Fotogene Mutter und Tochter(?)  - gesehen in Hohenaspe am 5.Nov.

Bäume vorgestellt unter "Schöne Gärten"
Einer Leistungsbewertung stellte sich am 5.11. die Feuerwehr Drage 
Eine Bewertung der Einsatzfähigkeit einer Feuerwehr ist seit vielen Jahren Tradition im Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein.
Die Verleihung der Ehrengabe Roter Hahn  erfolgt bei den Stufen 1-4 über den jeweiligen Kreis- und  Stadtfeuerwehrverband, bei der Stufe 5 über den Landesfeuerwehrverband.
In  Drage wollte man an diesem Vormittag die Stufe 1 erzielen und eines ist sicher: Die 19 teilnehmenden Feuerwehrleute haben die Aufgabe mit Bravour gemeistert.
Bevor es zu einer Übung auf das Anwesen in der Dorfstr. von Drage ging, wurde das Fahrzeug, Gerät sowie die Bekleidung der einzelnen Kameraden auf Funktion und Sauberkeit von der Prüfungskommission inspiziert. Danach ging es mit Einsatzfahrt zum Übungsobjekt: Es musste ein Brand in dem Einfamilienhaus gelöscht und eine verletzte Person geborgen werden. Der Gruppenführer hatte den Trupp zu koordinieren. Durch den raschen Einsatz der Atemschutzgeräteträger war das Feuer schnell unter Kontrolle und wurde schließlich gelöscht. So konnte dem Oberbewerter schon nach kurzer Zeit "Feuer aus" gemeldet werden.

Bauernhäuser in Schleswig-Holstein im Strukturwandel 
Ein Artikel HIER 
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Jäger retten Rothirsch aus misslicher Lage (Foto und Text von Meike Dose)
Am Sonntagmorgen (30.9.) konnte in Looft ein Rothirsch vor dem sicheren Tod bewahrt werden. Der Jäger Manfred Kock war an diesem Morgen mit seinem Hund Cliff im Revier unterwegs und wurde durch den Hund auf zwei Hirsche aufmerksam gemacht. Diese befanden sich in einem etwas tieferen Graben und waren mit Elektrolitze, welche sich in den Geweihen verheddert hatte, zwangsweise aneinander gefesselt. Ein Hirsch war bereits verendet. Es ist davon auszugehen, dass dieser bei Befreiungsversuchen an einem Genickbruch verendet ist. Schnell wurden Jägerkollegen herbei gerufen. Gemeinsam entschied man sich dafür den verbliebenen - immer noch um die Freiheit ringenden Hirsch, aus seiner misslichen Lage zu befreien. Eine nicht ungefährliche Situation, da der Rothirsch mit seinem Geweih einen Menschen erheblich verletzten kann. Nach ca. einer viertel Stunde gelang es den Jägern das Wildtier loszuschneiden. Hierzu hatte man ein Messer an einem langen Stock befestigt und eine Litze nach der nächsten durchtrennt. Der Hirsch machte sich erhoben Hauptes auf und davon und war als bald im nahe liegenden Forst verschwunden.
Leider passieren Wildunfälle dieser Art immer wieder. Es ist kein Einzelfall, dass Hirsche mit ihren Geweihen in einem Zaun hängen bleiben und qualvoll verenden. Das Tier entkräftet und muss im schlimmsten Fall durch einen gezielten Fangschuss vom Leid befreit werden. Häufige Ursachen sind nicht ordnungsgemäß entsorgtes weißes Elektroband zur Einfriedigung von Pferdekoppeln. Dies wird oft achtlos zurückgelassen  und für  Wildtiere oftmals zur tödlichen Falle. Es wäre wünschenswert, wenn  ausgedienter Draht fachgerecht entsorgt wird, damit  Leid den Tieren erspart bleibt.
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 Zwei Fotos vom 2.November ohne Worte
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 Foto: Hügelgrab bei Mehlbek im Kreis Steinburg
Bodendenkmäler unserer Region 
Es gibt überall bei uns im Norden Zeichen unserer Vorfahren zu entdecken. Hügelgräber und Hünengräber – also Großsteingräber wurden während mehrerer Epochen seit der Jungsteinzeit errichtet.
Das Anlegen der Grabhügel beginnt Ende der Jungsteinzeit und endet im 7. und 8. Jahrhundert n. Chr., vorherrschend sind jedoch die Grabhügel der Bronze- und der frühen Eisenzeit.
 Durch Landwirtschaft und Viehzucht veränderten sich die Lebensgewohnheiten der Menschen, sie wurden sesshaft und so entstanden Kultstätten.
300 - 400 Gräber aus der Bronzezeit (etwa 3000 – 5000 Jahre alt) gibt es in fast jedem Landkreis in Schleswig-Holstein. Archäologen nehmen an, dass das Errichten solcher Grabanlagen in Zusammenhang mit einer sesshaften Lebensweise steht und herumziehenden Nomaden damals zeigen sollte, dass das Land bereits bewohnt ist.
Das Hügelgrab darf nicht mit dem Hünengrab verwechselt werden: Hügelgräber sind reine Erdhaufen und stammen aus der Bornze-,  Eisenzeit wobei das Hünengrab die volkstümliche Bezeichnung in Norddeutschland für so genannte Megalithanlagen ist. Das sind Großsteingräber in denen die verstorbenen Sippenmitglieder bestattet wurden. Diese Kultstätten bestehen zumeist aus riesigen Findlingen und Steinplatten mit einem Gewicht bis zu 4,2 Tonnen. Der Bau der Großsteingräber war demzufolge eine Meisterleistung vom Jungsteinzeitmensch.
Hüne ist ein altes Wort für eine mächtige Gestalt. „Hüne” lässt sich auf das mittelhochdeutsche hiune und das niederdeutsche hûne mit der Bedeutung „ Riese“ zurückführen – es sollten also Gräber oder Betten für Riesen gewesen sein. Diese „Betten für Riesen“ findet man ab der Steinzeit über die Bronzezeit in ganz Europa.
Archäologie spielt sich nicht nur in fernen Ländern ab. In Schleswig Holstein ist man relativ reich an vorgeschichtlichen Hünen-, und Hügelgräbern, also reich an archäologischen Kulturdenkmälern deren Erhalt sich lohnt. Schätzungen zufolge ist nur noch ein Sechstel der jungsteinzeitlichen Bauwerke mehr oder minder erhalten.

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